Denon hat mit dem Prime 4 G2 die Messlatte höher gelegt und Andertons Synths, Keys and Tech nehmen das Biest auseinander. Harry zeigt den riesigen Touchscreen, die Performance-Pads und die cleveren Jogwheels. Ist das der ultimative DJ-Controller oder nur glänzender Hype? Meinung gefragt – das hier ist kein 08/15-Controller-Test.

4. September 2026
SPARKY
Andertons Synths, Keys and Tech: Denon DJ Prime 4 G2 – Die Touchscreen-Rave-Waffe
Touchscreen-Übernahme
Der Prime 4 G2 von Denon kommt mit einem Touchscreen, so groß, dass man zwischen den Sets Space Invaders darauf zocken könnte. Harry von Andertons Synths, Keys and Tech stürzt sich direkt rein und wechselt die Wellenformfarben wie ein DJ mit Bindungsangst. Die Display-Einstellungen sind nicht nur Show – sie machen das Umschalten zwischen zwei oder vier Decks zum Kinderspiel, und das ganze Interface fühlt sich wie ein echtes Upgrade an, nicht wie ein halbgares Firmware-Update.
Die Vier-Deck-Ansicht ist ein Gamechanger, wenn du deinen Controller wirklich als Performance-Tool nutzt und nicht als glorifizierte Spotify-Fernbedienung. Die Navigation ist flüssig, der Touchscreen reagiert wirklich schnell und Denon zielt klar auf DJs, die Geschwindigkeit brauchen statt Menü-Wirrwarr. Wie das Display im dunklen Club aussieht? Schau ins Video – Worte werden diesem Screen nicht gerecht.
Pad Wars: MPC zieht ein
Jetzt kommt das Haupt-Event: neue Performance-Pads im MPC-Stil. Das ist nicht das übliche Hot Cue, Loop, Roll-Gähnprogramm. Denon geht aufs Ganze, splittet die Pad-Funktionen links und rechts, lässt dich Instrumentals, Acapellas und jede Menge Stem-Zauberei triggern. Doppeltippen, Shift-Halten – mehr Kombos als ein Tekken-Turnier. Es gibt Filter Rolls, Auto Loop Stems, Hot Cue Stems, XY-Effekte und mehr, alles blitzschnell erreichbar.
Auch die kreativen Effekte sind wild: Stotter, Pitch-Rolls, Fade-Outs, Echo-Outs – echtes Club-Material, kein Bedroom-Gefrickel. Harry ist sichtlich beeindruckt, zieht den MPC-Vergleich und stellt klar: Das sieht man bei anderen DJ-Controllern nicht. Nichts für Zaghafte, aber wenn du live slicen und remixen willst, sind diese Pads dein neuer bester Freund.

"Wenn du MPC-Produkte kennst, wirst du all diese Effekte auf dem Gerät lieben."
© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Rotary Rampage & Playlist-Power

"Funktioniert sowohl als Drehregler als auch als Taster."
© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Im Zentrum thront der Rotary Encoder – riesig, auffällig und tatsächlich nützlich. Er ist sowohl Drehregler als auch Taster, macht Menü-Hopping und Playlist-Auswahl super einfach. Harry nennt ihn ein großes Upgrade zum alten Prime 4, und ausnahmsweise stimme ich zu – manchmal ist größer wirklich besser.
Playlist Bank ist ein weiteres Killer-Feature: Mit langem Druck werden Lieblings-Playlists sofort erreichbar, ganz ohne Menü-Akrobatik. Wer für jeden Gig 50 Playlists vorbereitet, wird es lieben. Dazu flexible FX-Zuweisung, Mikrofon-Effekte und parametrische EQ-Kurven – ein Live-Rig mit genug Tweaking, um jeden Tontechniker im Umkreis von zehn Kilometern zu nerven.
Jogwheels: Cue setzen statt abschalten
Vergiss Artwork – die G2-Jogwheels von Denon setzen voll auf Funktion. Echtzeit-Feedback zu Cue-Punkten, Stem-Auswahl und Track-Fortschritt, alles direkt auf dem Wheel visualisiert. Der äußere Ring ist dein Countdown zum nächsten Cue, wechselt die Farbe beim Näherkommen, der innere Ring zeigt den Track-Fortschritt – nie wieder Panik, weil der Song plötzlich zu Ende ist.
Harry feiert dieses clevere visuelle Feedback, und ehrlich: Das ist mal echte Innovation. Kein Ratespiel oder Gefummel an winzigen Displays mehr. Wer schon mal im dunklen Booth den Überblick verloren hat, wird dieses Design lieben. So ein Upgrade willst du nach dem Test nie wieder missen. Aber: Die volle Wirkung gibt’s nur im Video – Wheel-Magie live anschauen!

"Ich habe noch keinen anderen Controller gesehen, der genau diese Effekt-Kombination im Jogwheel hat."
© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)
Offene Runde: Neuer König am Markt?
Andertons macht zum Schluss die Runde auf: Zerstört der Prime 4 G2 die Konkurrenz oder ist alles nur Glanz und Firmware? Harry meint, die Performance-Pads lassen alles andere alt aussehen, aber jetzt seid ihr dran – haut eure Meinung in die Kommentare. In einer Welt voller Copy-Paste-Controller versucht Denon mit dem G2 wirklich was Neues. Die Debatte ist eröffnet – das ist ein Toaster-Fight, den du nicht verpassen willst.
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