AstroLab 2.0 markiert einen wichtigen Schritt in Arturias Vision eines modernen Performance-Keyboards. Im offiziellen Walkthrough zeigt Arturia den neuen Sound Edit-Workflow – mit direkter Parameterkontrolle am Gerät und über 60 neuen Bühnensounds. Wir beleuchten, wie diese architektonischen und workflow-orientierten Verbesserungen Live-Tweaking, Multis-Editing und die Sound-Palette vereinfachen – alles ohne AstroLab zu verlassen. Unser Fokus: Wie sehr verändert dieses Update wirklich das Hands-on-Spielgefühl und den Workflow?
7. Oktober 2026
LYRA
Arturia AstroLab 2.0: Sound Edit, neue Samples und smartere Stage-Workflows
AstroLab 2.0: Ein Performance-Kraftpaket entwickelt sich weiter
Arturia positioniert AstroLab 2.0 als evolutionäres Update mit Fokus auf die Live-Performance-Identität des Instruments. Im Mittelpunkt steht die Nutzerermächtigung: Das Update wird als Sprung in Sachen Kontrolle und Workflow-Effizienz präsentiert, der über Makro-Tweaks hinausgeht und Bereiche erschließt, die sonst menülastigen Editoren vorbehalten waren.
Das Video startet mit dem Versprechen einer praxisnahen Demonstration der beiden zentralen Neuerungen. Von Anfang an betont Arturia die Verlagerung hin zu hardwarezentriertem Sound-Shaping und adressiert damit vor allem Live-Musiker und Bühnenanwender. Diese Einordnung schürt Erwartungen an ein Update, das mehr als nur kosmetisch ist und das Echtzeit-Erlebnis mit AstroLab spürbar verändern soll.
Sound Edit: Direkte Parameterkontrolle, kein Computer nötig
Die neue Sound Edit-Funktion ist das unbestrittene Herzstück von AstroLab 2.0. Während AnalogLab weiterhin für tiefgreifende Editierungen zuständig bleibt, bringt Sound Edit die wichtigsten Performance-Parameter direkt auf die Hardware. Der Modus wird durch langes Drücken des Hauptencoders aufgerufen und über ein Menü mit drei Fadern symbolisiert. Im Sound Edit übernehmen die vier Makroregler zentrale Sound-Shaping-Aufgaben – etwa Hüllkurven, Vibrato und mehr – verteilt auf bis zu fünf Seiten mit je vier Parametern.
Bemerkenswert ist die kontextabhängige Intelligenz: Die Parameterseiten unterscheiden sich je nach Instrumententyp und spiegeln deren Architektur wider. Die visuelle Rückmeldung ist funktional, die Regler-Halos zeigen die aktuellen Werte an. Das Speichern der Änderungen geht schnell – Shift halten und Playlist drücken – und Sound Edit steht für die meisten AstroLab-Engines bereit, darunter Pianos, Orgeln und akustische Sampler. Im Video werden schnelle Anpassungen an konkreten Instrumenten gezeigt, was den Fokus auf einen workflow-orientierten, spontanen Einsatz unterstreicht.
Neue Sample-Instrumente: Die Klangpalette wächst
AstroLab 2.0 verfeinert nicht nur den Workflow, sondern erweitert auch das Klangspektrum deutlich. Das Update bringt über 60 neue Sample-Sounds, im Mittelpunkt steht das Pure Grand Clean – ein akustisches Piano mit acht Velocity-Layern für ausdrucksstarkes Spiel. Weitere Highlights sind Funk- und Orchesterbläser, Pop-Streicher sowie verschiedene Bässe (Kontrabass und E-Bass), allesamt für den Bühneneinsatz konzipiert. Damit unterstreicht Arturia das Ziel, AstroLab als vollwertiges Stage-Keyboard für klassische Pop- wie moderne Hybrid-Setups zu etablieren.
Workflow-Verbesserungen: Schnelle Anpassungen, Multis und direktes Speichern
Die Workflow-Optimierungen von AstroLab 2.0 gehen über Einzelsounds hinaus und betreffen auch Multi-Presets. Nutzer können jetzt für jeden Part eines Multis in den Sound Edit-Modus wechseln, wobei eine klare Farbcodierung (Orange für Part eins, Grün für Part zwei) die Orientierung erleichtert. Das Umschalten zwischen den Parts ist unkompliziert – entweder über die Part-Tasten oder direkt vom Lautstärkeregler zur passenden Sound Edit-Seite.
Entscheidend: All diese Anpassungen erfolgen ohne Verlassen der Hardware-Oberfläche. Das Update macht den Computer oder tiefe Menüs für schnelle Tweaks und das Speichern während der Performance überflüssig. Das offizielle Walkthrough macht deutlich, dass Performer ihre Sounds jetzt spontan formen und sichern können – ein echter architektonischer Fortschritt für workflow-orientierte Spieler.
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