Blairy’s Beatlab entfesselt den Hydrasynth: Sequencer oder Geheimwaffe?

1. Februar 2026

TAS

Blairy’s Beatlab entfesselt den Hydrasynth: Sequencer oder Geheimwaffe?

Wer denkt, der Hydrasynth sei nur ein hübsches Gesicht ohne Sequencer, dem zeigt Blairy’s Beatlab heute, wo der Hammer hängt. Onkel Blairy taucht tief in die wilden Sounddesign-Tricks des Hydrasynths ein und zeigt, wie dessen LFOs als heimliche Step-Sequencer für kreatives Chaos sorgen – ganz ohne Menü-Wahnsinn, einfach pure Experimentierfreude. Mit DIY-Spirit und einem Händchen für glückliche Unfälle sampelt Blairy seine Hydrasynth-Patches direkt in den Octatrack und würzt das Ganze mit Drums und einer Prise Outback-Unberechenbarkeit. Das ist Hardware-Jamming vom Feinsten – also Kaffee schnappen und bereitmachen für eine Fahrt, wilder als ein Känguru auf Koffein.

Hydrasynth: Sounddesign wie ein BBQ außer Kontrolle

Blairy’s Beatlab startet direkt durch und zähmt den Hydrasynth, um einen Ambient-Textur-Patch von Grund auf zu basteln. Vergiss langweilige Presets – hier geht’s gleich in die Oszillator-Sektion, wo Wellen schneller gemischt werden als Würste auf dem Grill. Die Wavelist des Hydrasynths erlaubt es, bis zu acht Waves auszuwählen und per Zufall zu mischen, damit nie Langeweile aufkommt. Klingt’s schräg? Einfach nochmal randomisieren – hier sind glückliche Zufälle Programm.

Das Ganze ist herrlich hands-on und ein bisschen chaotisch, genau wie wir es mögen. Blairy setzt auf Experimentierfreude und nutzt die mächtigen Oszillatoren und Modulationsmöglichkeiten des Hydrasynths, um glitchige, sich ständig wandelnde Sounds zu formen. Dieser Synth ist so vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser beim Bush-Doof – und wer die echten Sound-Überraschungen erleben will, sollte sich das Video nicht entgehen lassen.


LFOs: Die versteckte Sequencer-Party im Hydrasynth

Hier lässt Blairy die Katze aus dem Sack: Der Hydrasynth hat nicht nur einen Sequencer – er hat fünf, getarnt als LFOs. Und das sind keine lahmen LFOs, sondern echte Step-Sequencer mit bis zu 64 Schritten, die sich sogar auf Tonhöhenintervalle locken lassen. Das ist, als würde man nach einer staubigen Festivalnacht plötzlich einen geheimen Tim-Tam-Vorrat im Zelt finden.

Blairy schickt die LFOs los, um Wavescan und Filter zu modulieren, und zaubert so Step-Sequenzen, die springen, morphen und sich aufführen wie ein Känguru im Sturm. Die Mod-Matrix wird zum Spielplatz, und mit ein paar Drehungen wird der Hydrasynth zur Sequencing-Maschine – ganz ohne externes Gear, nur mit einer Prise australischer Cleverness.

The way these LFOs work, the Hydrasynth essentially has five sequences up to 64 steps.

© Screenshot/Zitat: Blairysbeatlab (YouTube)

Octatrack-Sampling: Das Chaos in Scheiben schneiden

Sometimes it's good when you hear things just slowly drift out in and out of time too.

© Screenshot/Zitat: Blairysbeatlab (YouTube)

Sobald der Hydrasynth-Patch steht, greift Blairy zum Octatrack und nimmt das Chaos auf. Perfektes Timing ist ihm egal – er schnappt sich einfach ein fettes Stück des Patches und lässt es nach Lust und Laune aus dem Takt driften. Genau diese schrägen Rhythmen sorgen oft dafür, dass ein Beat mehr knallt als eine Elster im Frühling.

Mit dem Sample im Octatrack spart sich Blairy das mühsame Schneiden und setzt einfach Trigger, Startpunkte werden nach Gefühl angepasst. Diese faule, aber geniale Methode hält alles spontan und macht Laune. Wer sehen will, wie aus Unordnung Groove wird, sollte sich die Video-Details und die glücklichen Zufälle nicht entgehen lassen.

Drums & Synths: Das Beat-Buffet wächst

Kein Beat ohne Drums – und Blairy greift beherzt in die Synth-Kiste. Hi-Hats und Kicks kommen vom 2600, die Snare stammt aus einem Vinyl-Break – hier treffen Oldschool-Vibes auf futuristische Synth-Texturen. Das Sound-Repertoire ist breiter als das Outback, und jedes Element bekommt seinen Auftritt.

Das Ganze ist ein Sound-Buffet: Jede Drum-Schicht bringt neuen Charakter, und der Hydrasynth hält alles zusammen wie ein guter Esky beim Sommergrillen. Wer hören will, wie diese Zutaten zu einem Groove verschmelzen, sollte beim anschließenden Jam reinschauen.

As soon as you chuck something that's very rhythmic in there, your mind just kind of makes it make sense.

© Screenshot/Zitat: Blairysbeatlab (YouTube)

Live-Jam: Outback-Improvisation und Klangchaos

Mit allem am Start legt Blairy los und jammt, was das Zeug hält – so unberechenbar wie das Wetter in Melbourne. Reverb, Delay und Fader-Effekte werden aufgedreht, die Sounds prallen live aufeinander. Das Zusammenspiel aus Hydrasynth-Patch und Octatrack-Samples sorgt für eine Mischung aus Chaos und Kontrolle.

Hier zeigt Blairy’s Beatlab seine wahre Stärke: improvisiert, roh und voller Energie. Die Jam-Session beweist, dass die besten Tracks oft entstehen, wenn man Perfektion über Bord wirft und einfach loslegt. Für das volle Klanggewitter lohnt sich das Video – jede Wendung und jeder Zufallshit ist live dabei.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/blairys-beatlab-unleashes-the-hydrasynth-sequencer-or-secret-weapon/
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