Bolo Da Producer im MPC XL & Live 3 Check: Brauchst du wirklich noch externe Synths?

13. Februar 2026

SPARKY

Bolo Da Producer im MPC XL & Live 3 Check: Brauchst du wirklich noch externe Synths?

Bolo Da Producer, der Platin-Beatmaker mit dem Hang zur ehrlichen Ansage, nimmt sich den MPC XL und MPC Live 3 vor und stellt die Frage aller Fragen: Brauchst du wirklich noch all die externen Synths, die dein Studio zum Kabelsalat machen, oder reicht der MPC inzwischen völlig aus? Hier gibt’s Klartext, ein paar Gear-Beichten und eine Reality-Check für alle, die immer noch im MIDI-Dschungel stecken. Wer genug hat von Menü-Gewühle und Kabelchaos, ist hier richtig. Bolo hat Meinungen – und die gibt’s hier ungefiltert. Bereit für einen kompakten, groove-lastigen Realitätsabgleich?

MPC-Power: Eingebaute Soundmonster

Bolo Da Producer nimmt kein Blatt vor den Mund: Mit dem neuen MPC XL und MPC Live 3 werden externe Synths und Workstations langsam zu optionalem Luxus statt zu echten Must-haves. Er zeigt sein eigenes Schwergewicht-Setup – MPC XL, Yamaha ModX M6, Roland Phantom 7EX – und gesteht dann, dass die neuen MPCs so viele Sounds und Features an Bord haben, dass selbst ein eingefleischter Synth-Sammler ins Grübeln kommt, ob man das ganze Extra-Gear überhaupt noch braucht.

Das interne Arsenal des MPC hat mächtig zugelegt und bietet inzwischen so viele frische Sounds und Möglichkeiten, dass sogar jemand wie Bolo – der jahrelang Synths verkauft hat – ehrlich sagen muss: Die MPCs sind stark genug, um allein zu bestehen. Wer immer noch an seinem Gear-Turm hängt, sollte sich fragen, ob es wirklich am Sound, am Workflow oder nur am eigenen Ego liegt.

Mit all den neuen Sounds und allem in diesen neuen MPCs braucht man sie eigentlich nicht mehr, und ich kann kaum glauben, dass ich das sage.

© Screenshot/Zitat: Bolodaproducer (YouTube)

Streamline oder Stirb: Die Ein-Kasten-Beatmaschine

Wenn du das Chaos und die Verwirrung vermeiden und einfach ein schlankes Setup nur mit einem MIDI-Controller und deinem MPC haben willst…

© Screenshot/Zitat: Bolodaproducer (YouTube)

Reden wir mal über Ordnung. Bolo betont, dass man mit dem MPC (und vielleicht noch einem MIDI-Controller, wenn’s sein muss) sein Setup schlank und effizient halten kann. Kein Kabeldschungel mehr, kein endloses Troubleshooting – einfach nur fokussiertes Beatmaking.

Er sagt nicht, dass du deine Synths verbrennen sollst, aber wer ein aufgeräumtes, stressfreies Studio will, ist mit dem MPC bestens bedient. Das Teil ist eine echte Waffe für die Straße und hält dich im Flow statt im Kabelsalat. Für alle, die ihr Studio lieber als Bunker denn als Spaghetti-Knoten sehen, klingt das wie Musik in den Ohren.

Der ewige Streit: Intern vs. Extern

Natürlich ist nicht alles nur MPC-Sonnenschein. Bolo listet die Vor- und Nachteile beider Welten auf. Wer externe Synths nutzt, schont die CPU und den RAM des MPC – die Boards übernehmen die Rechenarbeit und der MPC kann sich auf Drums und Samples konzentrieren. Für große, komplexe Projekte ist das ein echter Vorteil.

Aber: Verkabeln, Synchronisieren und Speichern auf mehreren Geräten kann richtig nerven. Du musst Sequenzen auf jedem Gerät im Blick behalten, und MIDI zickt gern mal rum. Drei verschiedene Sequenzen auf drei verschiedenen Kisten speichern? Das ist ein Toaster-Fight mit Ansage. Trotzdem: Der Lohn ist dieser klassische Hardware-Sound – vor allem, wenn alles durch dicke Klinkenkabel und einen guten Preamp läuft. Es bleibt ein Trade-off zwischen Aufwand und diesem schwer zu fassenden Analog-Feeling.

Du nutzt praktisch keinen RAM und keine CPU-Ressourcen im MPC.

© Screenshot/Zitat: Bolodaproducer (YouTube)

Workflow-Krieg: Einfachheit vs. Kabelsalat

Die Sounds darin klingen wirklich, wirklich, wirklich gut und auch alle neuen Native Instruments Sounds und Presets klingen großartig.

© Screenshot/Zitat: Bolodaproducer (YouTube)

Bolo bringt’s auf den Punkt: Mit den internen Sounds des MPC kannst du einen Beat fertig machen, einmal speichern und bist durch. Kein Jonglieren mit Speicherständen auf Boards und Kisten mehr. Die neuen VSTs im MPC, wie Fabric XL und die aktuellen Native Instruments Presets, klingen richtig gut – so gut, dass selbst Hardware-Fans ins Grübeln kommen könnten.

Aber auch hier gibt’s Schattenseiten: Wenn du zu viele VSTs und Effekte lädst, spürst du die Belastung von RAM und CPU. Bolo’s Trick? Einfach halten, die besten Sounds nehmen und die Effekte direkt in den VSTs nutzen. So bleibt der Workflow schnell und du hängst nicht in technischen Problemen fest. Wer sehen will, wie smooth (oder chaotisch) das live aussieht, sollte sich das Video gönnen – manche Dinge muss man einfach hören und sehen.

Sound, Geschmack und die Producer-Wahl

Am Ende zählt nur der Geschmack. Bolo gibt zu: Die internen Sounds des MPC sind top, und mit den vielen Export-Optionen – USB-C, Audiokabel oder klassisches Track-Bounce – hast du die Qual der Wahl. Trotzdem: Es gibt immer noch dieses besondere Gefühl, wenn der Sound durch Hardware, Kabel und Preamp läuft. Das ist ein Vibe, kein reines Technik-Ding.

Ob du voll auf den MPC setzt, deine geliebten Boards nutzt oder einen Hybrid-Ansatz fährst – entscheidend ist, was für dich funktioniert. Bolo’s Rat: Verlier dich nicht im Gear-Kauf – übe, probiere aus und wähle den Workflow, der dich Musik machen lässt statt Ausreden zu suchen. Wer den Unterschied wirklich hören will, sollte das Video checken – manche Dinge lassen sich einfach nicht in Text pressen.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/bolo-da-producers-mpc-xl-live-3-showdown-do-you-really-need-external-synths/
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