DivKid ist wieder am Start und taucht diesmal kopfüber in den Deuxd von Mehr Music Machines ein – ein Eurorack-Stereo-Filter, der so subtil ist wie ein Ziegelstein durchs Fenster, wenn man will, und so sauber wie die Wäsche eines Mönchs, wenn man’s braucht. Hier geht’s um Crossmodulation auf Audio-Rate, Stereo-Dreck und genug Patch-Tricks, um selbst die abgestumpftesten Modular-Fans wachzuhalten. Wer einen Filter sucht, der von butterweich zu totalem Chaos mit einem Schalterflippen wechseln kann, findet hier sein Werkzeug. Lass dich vom höflichen Panel-Design nicht täuschen – das ist ein echtes Rave-Bunker-Tool, und DivKids Demo zeigt, wie weit man das Ding treiben kann.

18. Dezember 2025
SPARKY
DivKid entfesselt den Deuxd: Stereo-Filter-Wahnsinn für Modular-Freaks
Stereo-Straßenwaffe: Das Herz des Deuxd
Gleich zu Beginn stellt DivKid den Deuxd als Stereo-Filtermodul vor, das ganz auf Flexibilität und Crossmodulation setzt. Das ist nicht einfach nur ein hübsches Gesicht im Rack – hier gibt’s zwei Filter, jeweils mit eigenem Lowpass-/Highpass-Schalter, Resonanz, FM-Eingängen und einem globalen Cutoff, der beide Seiten synchron oder gegensätzlich steuern kann. Der Summenausgang lässt dich sogar zwischen dreckigem Dioden-Clipping oder noch schmutzigerer Verzerrung wählen, damit du deinem Mix so viel Charakter verleihen kannst, wie du willst.
Was den Deuxd wirklich abhebt, ist der Fokus auf Stereo-Audio-Rate-Modulation und Experimentierfreude. DivKid merkt an, dass dies wohl der erste Stereo-Filter mit Crossmodulation auf dem Markt ist, und das Modul will, dass du es hart ran nimmst. Das Layout ist simpel, aber die klanglichen Ergebnisse sind alles andere als das – mal saubere Sweeps, dann wieder gurgelndes, obertonreiches Chaos. Wer einen Filter sucht, der selbst mit den wildesten Patch-Ideen mithalten kann, bekommt hier ordentlich Power.

"Das Schaltungsdesign für die Resonanz ist wirklich ziemlich heiß. Sie beginnt schon unterhalb der Hälfte des Potis zu oszillieren, aber der Klang und das Verhalten des Moduls werden weiterhin durch steigende Resonanz beeinflusst, was das Ganze sehr interaktiv und spielbar macht."
("The circuit design for the resonance is really quite hot. It starts to oscillate below half of that pot turn, but the tone and the effect on the module's behaviour continues to be influenced by increasing resonance levels, and that makes this whole thing really interactive and playable.")© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)
Crossmodulation: Pre, Post & pures Chaos
Beim Deuxd geht’s nicht nur um simples Filtern – das ist ein Spielplatz für Crossmodulation. DivKid erklärt, wie das Modul sowohl Pre- als auch Post-Filter-Crossmodulation bietet, mit cleveren internen Normalisierungen, die es erlauben, Audio- und Modulationssignale zwischen den beiden Filtern zu routen, ohne dass das Patchkabel-Chaos ausbricht. Pre-Filter-FM bringt die klassischen Audio-Rate-Modulationen, während Post-Filter-XMOD alles in wilde, interaktive Gefilde schickt.
Das Schöne steckt im Detail: Du kannst subtile harmonische Bewegungen mischen oder komplett ins butterweiche, gummiartige Obertongeschnetzelte abtauchen. Der Dirty/Filthy-Schalter am Summenausgang bringt nochmal eine Schippe Charakter drauf – so wird der Deuxd zum echten Werkzeug, um alles von simplen Oszillatoren bis zu komplexen Drum-Mixes zu zerlegen. Das ist ein Modul, das Experimentierfreude belohnt – kaum glaubst du, es gezähmt zu haben, schickt dich ein Dreh am Regler in neue Klangwelten.
Vom Bassmonster zum Stereo-Soundscape

"Das sind wirklich ziemlich komplexe, gummiartige, butterweiche Obertöne auf Audio-Rate – und das ganz ohne komplexes Patchen."
("These are really kind of complex, rubbery, buttery, audiorate, overtones. Without the need for any complex patching.")© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)
DivKid zeigt direkt, wie der Deuxd das Rückgrat monströser Bass-Patches sein kann. Kombiniere einen Sub-Square und eine Säge, jag sie durch die dreckige Summenstufe – und du hast ein Backend, das tritt wie ein besoffenes Pferd. Das Modul folgt der Tonhöhe, animiert mit Hüllkurven und lässt dich harmonisch zwischen Stimmen crossfaden für geschmeidige Performance-Übergänge.
Aber es geht nicht nur um rohe Gewalt. Der Deuxd glänzt, wenn es darum geht, Monoquellen zu stereo-isieren und aus einem einfachen Eingang ein breites, animiertes Stereofeld zu machen. Mit unabhängigen Filtermodi pro Seite und cleverer Modulation kannst du deine Sounds quer durchs Spektrum pannen, kippen und tanzen lassen. Egal ob fetter Bass oder filigrane Spektralblends – dieser Filter deckt die ganze Straße ab.
Performance-Patches: Sauber trifft Chaos
Seine wahre Stärke zeigt der Deuxd in Live-Performance-Patches. DivKid jagt Drum-Busse durch das Modul, wechselt mit einem Dreh zwischen sauberen Sweeps und totaler Verzerrung. Die Dirty-Mixing-Stufe am Summenausgang bringt ein dickes, verarbeitetes Mono-Zentrum zum Stereobeat, und mit den Crossmod-Reglern kannst du so viel Instabilität reinschrauben, wie du willst.
Richtig spannend wird’s, wenn Feedback-Loops, variable Bandbreitenfilter und gestapelte Modulationsquellen ins Spiel kommen. Durch die interne Verschaltung kannst du von phaserartigen Notch-Effekten bis zu komplettem, gurgelndem Dreck wechseln, ohne dass die Musikalität flöten geht. Das ist ein Filter, der gespielt werden will – perfekt für alle, die ihre Modular-Performances unberechenbar und ein bisschen gefährlich mögen.

"Ich spiele gern mit der Modulationstiefe auf beiden Seiten und dem manuellen Sweep in diesen modulierten, sehr charaktervollen Zustand – und dann wieder zurück."
("I like playing with the depth of modulation to both sides and the manual sweep into this modulated really characterful state and then back out again.")© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)
Deuxd in Aktion: Echtzeit-Klangalchemie

"Das ist genau die Art von Sache, über die ich gerne rede und bei der ich mich über Synthese-Techniken nerdig austausche."
("This is the kind of thing I'd love to talk about and to nerd out over synthesis techniques.")© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)
Der letzte Teil des Videos ist ein Fest für Patch-Nerds. DivKid taucht tief in die Pre- und Post-Crossmodulation ein und zeigt, wie man von sauberem Sinus-FM bis zu slurpy, feuchtem Filtering kommt, das klingt wie ein Toaster-Fight im Regen. Es gibt eine Meisterklasse im Einsatz von Dummy-Kabeln, um Modulationen zu säubern, und die Erinnerung, dass die besten Ergebnisse oft entstehen, wenn man einfach Kabel zieht und schaut, was passiert.
Wer sehen will, wie der Deuxd bis ans Limit getrieben wird – unabhängige Dual-Mono-Filter, Tricks für spannungsgesteuerte Resonanz, FM-Drones und Feedback-Patches, die dich stundenlang im Patch-Bunker verschwinden lassen – ist hier richtig. Manche Nuancen und der ganze Dreck lassen sich eh besser hören als lesen. Also: DivKids Demo anschauen und ein paar Stunden im Patch-Wurmloch verlieren!
Zum YouTube Video:
Latest articles
Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/DivKid
Links von DivKid:
Werbung – Partnerlinks:
Bei einem Kauf über die folgenden Links erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für dich. Der Link führt zu einer Amazon-Stichwortsuche. Je nach Verfügbarkeit können andere Treffer angezeigt werden.
🔗 Preis auf Amazon prüfen