DivKid meldet sich aus dem Synth-Bunker zurück – diesmal mit dem DPW SW3 Splice, einem Dual-Switch-Modul, das schlauer ist als die meisten Module im Rack und mindestens doppelt so gefährlich. Vergiss langweilige Mute-Switches: Dieses Biest schneidet, splittet und spliced Audio und CV mit Zero-Crossing-Finesse und Slope-Detection-Zauberei. Wie man es von DivKid kennt, gibt’s drei fette Patches, ein paar Bonus-Überraschungen und genug Modulationschaos, um dein Modularsystem ins Schwitzen zu bringen. Wer auf klickfreies Switching und Stereo-Wahnsinn steht, sollte sich anschnallen – das hier ist kein gewöhnliches Utility-Modul.

23. Januar 2026
SPARKY
DivKid und das SW3 Splice: Der smarte Switch für wilde Patches
Splice vorgestellt: Kein 08/15-Switch
DivKid kommt direkt zur Sache und präsentiert das DPW SW3 Splice – ein Dual-Switch-Modul mit mehr Grips als so manches Rack. Hier geht’s nicht nur um simples An/Aus, sondern um kreatives, klickfreies Switching für Audio und CV. Das Video gibt den Takt vor: drei Patches, ein paar freche Extras und das Versprechen auf einzigartige Wellenformen und Stereo-Magie.
Von Anfang an wird klar: Das Modul baut auf DPWs früheren Switch- und Zero-Modulen auf, bringt aber eine eigene Note. Splice vereint zwei Kanäle intelligenten Switchings, mit denen du Audio- oder Modulationsquellen so zusammenmischen, muten und schalten kannst, dass selbst deine Patchkabel erröten. Wer ein Utility sucht, das seinen Platz im Rack wirklich verdient, sollte hier genauer hinschauen.
Features, die wirklich zählen
Kommen wir zu den Features – und die sind diesmal keine leeren Versprechen. Das SW3 Splice bietet klickfreies Switching dank Zero-Crossing- und Zero-Difference-Erkennung, sodass dein Audio selbst beim wilden Umschalten sauber bleibt. Dazu gibt’s einen Slope-Detection-Modus für noch weichere Übergänge und einen Hard-Switch-Modus für alle, die es gern roh und dreckig mögen.
DivKid führt durch das Panel: Zwei Switches, A/B-Eingänge, Squarewave-Ausgänge und ein Modus-Schalter, der zwischen klickfrei, Slope-Detection und Hard-Switching wechselt. Dazu kommen ein Division-Switch für Subharmonische und Clock-artiges Verhalten, Stereo-Linking-Optionen und Instant-Reset-Eingänge. Ein Utility-Modul mit genug Tricks, um selbst abgebrühte Patch-Nerds zu begeistern.

"Klickfreies Zero-Crossing- oder Zero-Difference-Switching, aber dann mit noch weiter und noch sanfterem Umschalten der Eingänge durch zusätzliche Slope-Detection."
("Click-free zero crossing or zero difference switching, but then with an even further and even smoother switching of the inputs, with added slope detection.")© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)
Drei Patches, die überzeugen

"Das ist wirklich ziemlich clever und liefert richtig schöne, einzigartige Klangfarben."
("It's really quite clever, it gives some really nice unique tones.")© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)
Jetzt wird’s praktisch: DivKids drei Patches zeigen, was das Splice im Alltag draufhat. Zuerst gibt’s Mono-zu-Stereo-Oszillator-Splicing – Triangle-Waves, Wavetables und Wavefolding werden zerlegt und neu zusammengesetzt, die Division-Rates sorgen für sich ständig verändernde Stereo-Bilder. Das Splice bleibt dabei cool und bringt das Stereofeld ordentlich ins Schwitzen.
Danach wird’s modulationslastig: Durch das Splicing zwischen modulierten Wellenformen entstehen einzigartige, artefaktfreie LFO-Ströme, die alles modulieren können – von Pulsewidth bis Filter-Cutoff. Die Division- und Slope-Detection-Features halten alles musikalisch und tight, selbst wenn der Patch komplex wird.
Zum Schluss nutzt DivKid das Splice für rhythmisches Gating und Puls-Generierung, wobei die On-Outputs VCAs für perkussive Effekte ansteuern. Die Sounddesign-Möglichkeiten sind riesig – aber wer wirklich alle Details und Sounds erleben will, muss das Video schauen. Die visuellen und akustischen Beispiele sagen mehr als tausend Worte.
Bonus: Modulationswahnsinn & Stereo-FX-Chaos
DivKid legt noch einen drauf und zeigt Bonus-Patches, die das Splice weiter ausreizen. Ein Beispiel: Verschiedene Modulationstypen wie Envelopes und LFOs werden gemischt, um Stereo-VCAs zu steuern. Das Ergebnis? Animierte, pingpongende Stereo-Bewegungen, die mit Standard-Modulation so nicht möglich wären.
Das eigentliche Highlight ist aber das aggressive Splicing von parallelen Stereo-Effekten. Durch schnelles Umschalten zwischen Delay- und Reverb-Streams entstehen dystopische, crunchy Texturen – wie ein Toaster-Fight im Rave-Bunker. Nicht immer sauber, aber herrlich dreckig. Wer will, kann das Ganze mit Filtern zähmen – muss aber nicht.

"An den A-Eingängen hier (rosa Kabel) habe ich ein Stereo-Delay, das Vino Echo, und an den B-Eingängen einen Reverb von ESU's Trifecta, ebenfalls in Stereo."
("On the A inputs here pink cables I have a stereo delay which is the vino echo and then switching down to the B inputs I have a reverb from ESU's trifecta again in stereo.")© Screenshot/Zitat: Divkid (YouTube)
Patch-Inspiration auf DivKid-Art
Das Fazit? Das SW3 Splice ist kein weiteres langweiliges Utility – sondern eine echte Street-Waffe fürs kreative Sounddesign. DivKids praxisnahe Demos und spontane Tipps machen Lust, das eigene Patchbay neu zu denken und Signale wild zu mixen, blenden und animieren. Wer das volle klangliche Chaos erleben will, muss aber selbst ins Video reinhören – da geht noch mehr als Text je beschreiben kann.
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