Mit dem OS-Update 1.3.0 bringt Elektron den neuen Wavefinder-Engine auf den Tonverk – ein dualer Wavetable-Oszillator, der tiefe, sich entwickelnde Texturen, druckvolle Leads und atmosphärische Pads verspricht. Im offiziellen Walkthrough-Video zeigt der Elektron-Kanal, wie Architektur, Modulationssystem und Benutzeroberfläche von Wavefinder zu Präzision und Experimentierfreude einladen. Vom einfachen Laden der Wavetables über flexible Modulationsformen bis hin zur kreativen Sample-Nutzung demonstriert dieses Video Elektrons charakteristische Mischung aus nerdigem Sounddesign und performance-orientiertem Workflow. Wer wissen will, wie digitale Oszillator-Engines das Groovebox-Erlebnis verändern können, sollte hier unbedingt reinschauen.

26. März 2026
LYRA
Elektron Wavefinder: Dual-Wavetable-Power für Tonverk entfesselt
Wavefinder: Dual-Wavetable-Engine enthüllt
Wavefinder erscheint als Elektrons Antwort auf flexible, moderne Wavetable-Synthese im Tonverk-Ökosystem. Das Video stellt ihn direkt als dualen Wavetable-Oszillator vor, der ein breites Spektrum an Sounds und Texturen ermöglicht. Hier geht es nicht um statische Wellenformen – Wavefinder ist für sich entwickelnde Klangfarben und morphende Klanglandschaften gebaut, die von atmosphärischen Pads bis zu perkussiven Sounds reichen.
Der Walkthrough verankert das Konzept der Wavetable-Synthese für Einsteiger, indem gezeigt wird, wie das Durchfahren von Single-Cycle-Wellenformen kontinuierliche Klangveränderungen erzeugt. Durch den Vergleich mit Sample-basiertem Looping und dem speziellen Ansatz von Wavetable-Oszillatoren wird das Fundament gelegt, um Wavefinders Potenzial in unterschiedlichen Produktionskontexten zu verstehen – egal ob für subtile harmonische Bewegung oder kräftige, animierte Texturen.

"Smoothly morphing between these waveforms to create evolving, rich timbres."
© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Laden, Zuweisen und Blenden: Der Wavefinder-Workflow

"The wave icon above the track number indicates that the machine has been loaded."
© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Das Video wird praktisch und zeigt, wie man Tonverk auf OS 1.3.0 aktualisiert und auf das mitgelieferte Set von 75 Wavetables zugreift. Ordnung wird empfohlen – das Ablegen der Wavetables in der Factory Library sorgt für Übersicht, ganz im Sinne von Elektrons Workflow-Philosophie. Das Laden von Wavefinder auf eine Spur ist unkompliziert: ein paar Tastendrücke, und ein klares Symbol zeigt an, dass der Engine aktiv ist.
Das Zuweisen von Wavetables zu den beiden unabhängigen Oszillatoren erfolgt über einen dedizierten Pool, wobei man beim Browsen die Wavetables in Echtzeit vorhören und Parameter anpassen kann. Die Oberfläche erlaubt schnelles Auditionieren, und das gleichzeitige Laden mehrerer Wavetables beschleunigt das Setup. Das Blenden der beiden Oszillatoren geschieht einfach über die Level-Einstellungen, und die Detune-Funktion eröffnet harmonisches Layering – von subtilen Chorus-Effekten bis zu Intervall-Stacks.
Modulation: Interne Animation für lebendige Sounds
Die eigentliche Stärke von Wavefinder liegt im internen Modulationssystem. Jeder Oszillator verfügt über einen eigenen Modulator, der sowohl Level als auch Position innerhalb der Wavetable animieren kann. Im Video wird gezeigt, wie das Verändern der Position den Klang morphiert, während Modulationstiefe und die Auswahl der Modulationsform feine Kontrolle über die Bewegung ermöglichen – von Hüllkurven über LFOs bis hin zur Nutzung der Wellenform des anderen Oszillators als Modulator.
Tempo-synchrone Modulationsformen und negative Depth-Werte erlauben komplexe, sich entwickelnde Klanglandschaften. Der Workflow ist performance-freundlich: Parameter wie Modulationsgeschwindigkeit lassen sich auf Notenwerte rasten, und die Oberfläche visualisiert Modulationen in Echtzeit. Hier wird deutlich, dass Wavefinder nicht für statisches Sounddesign gedacht ist, sondern für dynamische, lebendige Patches, die auf Sequencer und Performer reagieren.

"These parameters control the internal modulation."
© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Sounddesign in Aktion: Bässe, Leads, Pads und Plucks

"This low pass filter effect is especially useful since it doesn't use up a track modulation slot in order to add filter movement."
© Screenshot/Zitat: Weareelektron (YouTube)
Das Herzstück des Videos sind mehrere Sounddesign-Demonstrationen, die die Vielseitigkeit von Wavefinder zeigen. Angefangen beim klassischen Reese-Bass werden Oszillatoren verstimmt und subtile Positionsmodulationen eingesetzt, um den charakteristischen, bewegten Tiefbass zu erzeugen. Der Workflow lädt zum Experimentieren ein – Modulationsformen, Tiefe und Geschwindigkeit werden für optimalen Groove und Druck feinjustiert.
Ein gestapelter Lead-Patch zeigt harmonisches Layering, mit verstimmten Intervallen und Hüllkurven-Modulation für sich entwickelnde, akkordische Texturen. Das Video erläutert, wie Positions- und Levelmodulation kombiniert werden können und wie externe LFOs und Parameter-Locks zusätzliche Komplexität und rhythmische Variation bringen. Effekte wie Reverb und Lowpass-Filter werden integriert, um zu zeigen, wie Wavefinder sich in eine größere Produktionskette einfügt.
Pads und Plucks runden die Beispiele ab: Sample-&-Hold-Modulation und Random-Shapes sorgen für rhythmische Unvorhersehbarkeit oder sanftes Driften. Der perkussive Pluck-Patch demonstriert, wie Hüllkurvenformen und Overdrive selbst aus einfachen Wavetables ausdrucksstarke, performance-taugliche Sounds machen. Der Workflow bleibt dabei stets hands-on und visuell geführt – tiefes Sounddesign ohne Menü-Wüste.
Jenseits von Wavetables: Kreativer Sample-Einsatz
Zum Abschluss zeigt das Tutorial, dass Wavefinder nicht auf klassische Wavetables beschränkt ist – jeder beliebige Sample kann in den Oszillator-Slot geladen werden. Das eröffnet eine Welt aus glitchigen, texturierten oder field-recorded Inhalten, die mit denselben Tuning-, Positions- und Modulationswerkzeugen bearbeitet werden können wie Standard-Wavetables.
Durch das Herunterpitchen und Modulieren von Samples demonstriert die Präsentatorin, wie selbst Sprachfetzen oder Vogelaufnahmen in spielbare, sich entwickelnde digitale Instrumente verwandelt werden. Dieser Tipp erweitert die kreativen Möglichkeiten von Wavefinder enorm und lädt dazu ein, weit über den Factory-Content hinaus zu experimentieren und das Unvorhersehbare zu umarmen.
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