emazambonis Retro-Synth-Abenteuer: Der Roland E-20

6. Mai 2025

RILEY

emazambonis Retro-Synth-Abenteuer: Der Roland E-20

Auf einer Spritztour mit emazamboni durch die lebendigen, lo-fi-Texturen der 90er tauchen wir tief in den Roland E-20 ein, einen Synth voller Soundkarten aus dem Gaming-Zeitalter – wie ein Mixtape aus sprudelnden Beats und Nostalgie in einem Gerät. Mach dich bereit für saftige Einblicke und einen Spaziergang auf der Erinnerungsspur, wo Technik auf musikalische Magie trifft.

Das Geheimnis der Vintage-Gaming-Sounds lüften

In den 80er und 90er Jahren war das kleine Geheimnis der Videospiele MIDI. emazamboni startet, indem er erklärt, dass diese nicht nur irgendwelche Melodien waren, sondern Symphonien, die von den bescheidenen Synthesizer-Chips innerhalb von Computern komponiert wurden. Wenn du nur ein einfaches Setup hattest, warst du wahrscheinlich von der monophonen Magie eines Piezo-Lautsprechers begeistert, der vorgab, mehr zu tun, als er eigentlich konnte. Aber mit einer Sound Blaster-Karte öffnete sich die Audio-Welt weit. Unter den Optionen lag das geheimnisvolle MT-32, ein Geschenk des Himmels für diejenigen wenigen, die tief genug in die Tasche greifen konnten. Es war der wahre Hit, der genaue Synth, den die ursprünglichen Komponisten nutzten. Schwer, keinen haben zu wollen, nachdem man diese üppigen Pads und schimmernden Leads gehört hat!

The air in the sound, the percussions, the reverb, it's the sound I crave, okay.

© Screenshot/Zitat: Emazamboni (YouTube)

Synthesizer-Serendipity: Auf den Roland E-20 stoßen

How cool does this sound? It's so 80s.

© Screenshot/Zitat: Emazamboni (YouTube)

Das Leben hat so seine Überraschungen und manchmal bietet es kostenlose Synthesizer. emazamboni erzählt eine Geschichte, die klingt wie eine urbane Legende: das Entdecken eines MT-32, genau dort, wo es am wenigsten erwartet wird. Bei einem Freund im Haus entdeckte er eine verstaubte Tastatur – genauer gesagt einen Roland E-20. Ein Blick in seine DNA enthüllte einen MT-32-Chip im Inneren, der Nostalgie auslöste, die so stark trifft wie die Melodien von Oma an einem Sonntag. Ein echter Volltreffer! Der Roland E-20 war nicht nur ein Synthesizer aus den Achtzigern; er war ein Ticket in den Sound des Retro-Gaming-Nirwanas. Mit seinem Debüt aus den italienischen Reihen von Roland ist er gespickt mit Macken und strahlt Vibes aus, die jeden Synth-Fan schwach in den Knien werden lassen.

Der klangliche Süßpunkt des E-20

Während emazamboni den Roland E-20 enthüllt, wird klar, dass die Maschine so sehr Persönlichkeit wie Klang besitzt. Vollgepackt mit 64 Presets—einige denkwürdiger als andere—ist er eine Wundertüte aus kitschigen Elektropianos und nostalgischen Synth-Leads. Er ist ein vorprogrammiertes Kraftpaket ikonischer Roland-Stimmen aus den 80ern, bereit, dich auf eine Reise mitzunehmen. Die integrierten Effekte—vier Typen mit jeweils zwei Variationen—öffnen Türen zu echobeladenen Klanglandschaften. Sicher, einige Einstellungen sind fix, wie das 120 BPM-Delay, aber wenn das nicht groove-proofing ist, was dann? Dieses Biest winkt dich direkt zurück zu tapesaturierten Mixen und Tanzflächen, die die Nacht erleuchten.


Sound arrangiert: Die intelligente Band des E-20

Hier wird es kurios und magisch: emazamboni stellt heraus, wie dieses Baby praktisch von allein spielt. Der Roland E-20 bietet Auto-Arrangements—der Urahn aller Begleittracks. Programmiert mit 32 Rhythmen und ihren Variationen jammt er genauso hart wie jeder Session-Musiker. Schalte die Arranger-Funktion ein, drücke ‚Intro‘ und plötzlich orchestrierst du eine Symphonie. Der clevere Trick? Italo Disco Beats auf Sternniveau, die dich fragen lassen, warum das nicht bei jeder Retro-Party Pflicht ist. Die Fähigkeit, mit dem Balance-Abschnitt die Lautstärke zu verändern, fügt der Box eine weitere Schicht musikalischer Zauberei hinzu. Es ist ein Synth mit eigenem Geist und eigenem Groove, bereit, jedes Riff in eine volle Melodie zu verwandeln.

I hope that you like 120 BPM because the delay is set at that and you can't change it.

© Screenshot/Zitat: Emazamboni (YouTube)

Die versteckten Schätze und der letzte Schliff des E-20

Es wäre nicht emazamboni ohne etwas geheime Sauce. Dieser Roland E-20 verbindet sich mit MIDI und enthüllt 64 weitere ‚geheime‘ Sounds, die in ihm versteckt sind. emazamboni zeigt, wie das Anschließen an Ableton oder sogar ein schlichtes Smartphone eine Orchester von ungehörten Möglichkeiten freisetzt. Von in Ableton programmierten Basslinien bis hin zu Rhythmen, die genau richtig synchronisieren, ist es wie eine Rave-Party in einer Box. Obwohl die hübschen Karteneinschübe nicht mit zusätzlichen Arrangements aufgrund von Preisschildern kommen, die schwerer als der Synth selbst sind, beeindrucken die eingebauten Funktionen trotzdem. Leider bedeutet keine Karte keine zusätzlichen Arrangements, aber wer braucht die, wenn du in 80er Pads ertrinkst? Und mit allen Einstellungen, die unter Benutzerprogrammen gespeichert sind, schließt emazamboni das Video mit dem Gefühl ab, dass dieser Synth ein verdammt gefühlvoller Rückblick ist, prall gefüllt mit speicherfähiger Freude.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/emazambonis-retro-synth-adventure-the-roland-e-20/
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