EP-40 RIDDIM vs KOII: SON WU lässt die Pocket Operatoren gegeneinander antreten

4. Februar 2026

SPARKY

EP-40 RIDDIM vs KOII: SON WU lässt die Pocket Operatoren gegeneinander antreten

SON WU meldet sich direkt aus dem Rave-Bunker und lässt den EP-40 RIDDIM gegen den KOII im kompromisslosen Feature-Fight antreten. Wer wissen will, welches Taschenmonster wirklich das Geld wert ist, bekommt hier die ehrliche Antwort. Freut euch auf scharfe Analysen, praxisnahe Jams und ein paar Überraschungen – SON WUs Handschrift ist überall spürbar. Kein Blabla: Das Urteil kommt schnell, und die Details sind saftiger als eine Warehouse-Party um vier Uhr morgens.

Feature-Face-Off: RIDDIM gegen KOII

SON WU macht keine Gefangenen – direkt zu Beginn erklärt er den EP-40 RIDDIM zum klaren Sieger gegenüber dem KOII. Warum? Ganz einfach: Features, die der KOII einfach nicht draufhat, egal ob alte 64MB- oder neue 128MB-Version. Die Hardware mag ähnlich sein, aber das RIDDIM-Firmware-Update ist ein anderes Kaliber.

Klartext: Solange KOII kein Wunder-Update bekommt, ist der RIDDIM der Pocket Operator, den man haben will. SON WU bleibt angenehm direkt, spart sich das übliche YouTube-Gezögere und kommt sofort zur Sache. Wer wissen will, was bei einer Groovebox wirklich zählt, ist hier goldrichtig.

Ich würde definitiv den Rhythm kaufen, weil er einfach Features hat, die es beim KO2 nicht gibt.

© Screenshot/Zitat: Sonwu (YouTube)

Loopen wie ein Profi: RIDDIMs Geheimwaffe

Das erste und wichtigste neue Feature ist meiner Meinung nach die Möglichkeit, Samples als Loops zu setzen, die im Hintergrund weiterlaufen.

© Screenshot/Zitat: Sonwu (YouTube)

Jetzt zeigt der RIDDIM, was er kann. SON WU taucht in das neue Loop-Feature ein, mit dem sich Samples wie bei einem Looper-Pedal im Hintergrund laufen lassen. Keine schnöden One-Shots – diese Loops rollen einfach weiter und lassen sich nahtlos in dein Set rein- und rausziehen.

Der Workflow ist geschmeidig: Loop aufnehmen, auf ein Pad legen, und dann live muten oder wieder reinholen. Perfekt für Performance-Chaos oder um Texturen zu schichten, ohne sich um Timings zu scheren. SON WU zeigt, wie man Loop-States pro Pattern speichert – so wird das Umschalten zwischen aktiven Loops zum Kinderspiel. Ein echter Gamechanger für alle, die ihre Sets lebendig und unberechenbar mögen.

Synth-Engines: Mehr als nur ein Sampler

Der RIDDIM gibt sich nicht mit Samples zufrieden – er bringt auch ein paar einfache Synth-Engines mit. SON WU zeigt, wie man Synth-Sounds auf Pads legt, sie chromatisch spielt und pro Engine zwei Parameter schraubt. Kein Modular-Overkill, aber für ein Pocket-Gerät ein feines Extra.

Manche Engines bieten Klassiker wie Filter-Cutoff und Resonanz, andere liefern Effekte oder einfach nur abgefahrenen Krach. Die letzten Engines sind purer Wahnsinn – eher Alarme und FX als spielbare Leads. Trotzdem: Mehr Sounddesign-Munition als der KOII je ins Toaster-Duell gebracht hat. Wer auf Hands-on steht, sollte sich das Video für die vollen Knob-Twiddling-Action reinziehen.

Ich gebe zu, das sind nicht die fortschrittlichsten Synth-Engines, aber sie sind da und ich finde es nicht schlecht, sie zu haben.

© Screenshot/Zitat: Sonwu (YouTube)

FX-Feuerwerk: Phaser und Punch-Ins

Diesen Effekt gibt es weder beim KO2 noch beim Medieval und es ist schön, ihn zu haben.

© Screenshot/Zitat: Sonwu (YouTube)

Die FX-Sektion des RIDDIM bekommt mit einem neuen Phaser ein dickes Upgrade – inklusive Speed-, Depth- und Feedback-Reglern. SON WU jagt einen Beat durch den Phaser, und das Ergebnis reicht von subtil bis totaler Kopfverdreher. KOII- und Medieval-User können einpacken – dieses FX gibt’s nur beim RIDDIM.

Auch die Punch-In-Effekte werden verglichen: Meistens wie beim KOII, aber mit kleinen Unterschieden in Aggressivität und Pitch-Verhalten. SON WU nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt, was wirklich anders ist und was nur Marketing-Gewäsch bleibt. Für das volle FX-Gewitter muss man das Video gesehen haben – Worte werden dem Phaser einfach nicht gerecht.

Showdown im Sound: Demos und Praxis

Der Härtetest? SON WU lässt beide Maschinen in praktischen Demos antreten. Er zeigt Quick Pattern Select, Live-State-Sicherungen und wie Tempo-Änderungen dein ganzes Set wie einen schiefen Plattenspieler pitchen. Genau die Features, die zählen, wenn man live schwitzt und keinen Zugunglück riskieren will.

SON WU setzt auf Zeigen statt nur Reden. Wer den Unterschied hören, den Workflow sehen und spüren will, welche Box mehr reinhaut, muss das Video schauen. Manche Dinge – wie das Live-State-Menü und die vollen Punch-In-Effekte – erlebt man einfach am besten in Action. Glaubt mir, das will man gesehen haben.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/ep-40-riddim-vs-koii-son-wu-throws-down-the-pocket-operator-gauntlet/
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