Wer schon mal versucht hat, eine Groovebox auf 7/8 zu trimmen und dabei fast durchgedreht ist, bekommt mit Free Beats neuestem Video endlich die Rettung. Diesmal nimmt sich unser Lieblings-Pragmatiker den Teenage Engineering KOII vor – eine Kiste, die krumme Taktarten nicht nur duldet, sondern regelrecht feiert. Free Beats Begeisterung steckt an, aber lass dich nicht täuschen: Hier gibt’s handfeste Praxis statt Marketing-Geblubber. Freu dich auf einen schnellen Rundgang durch intuitive Sequencer-Tricks, szenenbasierte Taktwechsel und Live-Jams, die jeden 4/4-Langweiler alt aussehen lassen.

4. Februar 2026
SPARKY
Free Beat und der KOII: Groovebox für krumme Takte, die wirklich liefert
KOII: Der Taktarten-Schläger aus der Seitenstraße
Free Beat legt direkt los und nennt den KOII die beste Groovebox für ungerade Taktarten, die er je benutzt hat. Das ist kein leeres Gerede – es ist der Kern des Videos, und man spürt die Erleichterung eines Musikers, der von Step-Sequencern schon zu oft enttäuscht wurde. Der KOII ist nicht einfach nur eine weitere Plastikdose mit ein paar Extras; hier wurde wirklich neu gedacht, wie elektronische Geräte mit komplexen Rhythmen umgehen, ohne dass dein Workflow zur Excel-Tabelle verkommt.
Was den KOII besonders macht: Er behandelt krumme Takte nicht als Nebensache. Statt dich mit Steps und Workarounds zu quälen, kannst du hier ganz musikalisch in Takten arbeiten. Free Beats Drummer-Background kommt klar durch – er will Gear, das sich nach Musik anfühlt, nicht nach Mathehausaufgabe. Die Begeisterung ist echt, und diesmal auch verdient.

"The KO2 is the best odd time signature groove box I've ever used."
© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)
Sequencing nach Takten, nicht nach Wahnsinn

"I don't have to worry about adjusting steps."
© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)
Der KOII verabschiedet sich vom ausgelutschten 16-Step-Paradigma und lässt dich Patterns nach Takten programmieren. Kein Kopfzerbrechen mehr, wie viele Steps ein Takt in 7/8 braucht – einfach Taktart einstellen, Taktzahl wählen, aufnehmen. Free Beat zeigt, wie man mit ein paar Knöpfen zwischen Takten und Steps springt. Das fühlt sich endlich wie echte Komposition an, nicht wie ein Notbehelf.
Dieses Sequencer-Design ist eine Wohltat für alle, die von starren Step-Zwängen genervt sind. Vier Takte 7/8? Kein Problem – einfach dem KOII sagen, und der Rest läuft. Kein Rechnen, kein Pattern-Zerstückeln. Endlich ein Workflow, der Musiker respektiert, die in Takten denken – nicht nur in Steps.
Szenen: Taktwechsel im Handumdrehen
Jetzt wird’s spannend: Jede Szene im KOII kann ihre eigene Taktart haben. Free Beat zeigt, wie man zwischen 7/8 und 4/4 wechselt und so dynamische, abwechslungsreiche Songs baut, die nicht in einer Groove-Schleife festhängen. Das ist kein Gimmick, sondern echte Flexibilität für Songstruktur und Dramaturgie.
Du kannst löschen, neu einspielen und zwischen Szenen mit verschiedenen Taktarten wechseln, ohne den Flow zu verlieren. Der KOII zwingt dich nicht zu einer Taktart pro Projekt. Wer von schrägem Groove auf straighten Beat und zurück will, macht das einfach per Szenenwechsel. Für Live-Performer und Komponisten ein echter Gamechanger.

"Each scene can have its own time signature."
© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)
KOIIs Geheimzutat: Intuitiv und praxisnah
Hier zählt nicht nur die Zahl – das KOII-Interface ist für Menschen gebaut, nicht für Roboter. Free Beat hebt hervor, wie einfach man Taktwechsel ansteuert, in den Songmodus springt und Abschnitte mit verschiedenen Takten verknüpft. Der Workflow ist schnell, logisch und – ja – macht sogar Spaß. Selbst kleine Patzer im Handbuch werden erwähnt, aber in der Praxis zählt das echte Erlebnis.
Was den KOII wirklich abhebt: Man merkt, dass hier jemand mitgedacht hat, der selbst Musik in krummen Takten macht. Free Beats Begeisterung steckt an, bleibt aber immer praxisorientiert. Hier gewinnt nicht das Datenblatt, sondern die Groovebox, die zum Experimentieren einlädt – ohne dass man dabei den Verstand verliert.
Live-Demo: KOII im Härtetest

"I am floored by this thing. This is incredible."
© Screenshot/Zitat: Freebeat (YouTube)
Am Ende zählt, was rauskommt – und Free Beat liefert ab. Das Video ist vollgepackt mit Live-Demos: Drums und Bass in 7/8 aufnehmen, auf 4/4 wechseln, Szenen im Songmodus verketten. Man sieht, wie der KOII mit krummen Takten locker umgeht, und die Übergänge sind so smooth, dass selbst Groovebox-Skeptiker ins Grübeln kommen.
Ganz ehrlich: Wer sehen will, wie flüssig dieser Workflow wirklich ist, muss das Video schauen. Es hat schon was Magisches, wenn der KOII live zwischen Taktarten springt – und Free Beats Hands-on-Stil macht das alles herrlich greifbar. Wer genug von Grooveboxen hat, die bei allem außer 4/4 ins Straucheln kommen, sollte hier unbedingt reinschauen.
Zum YouTube Video:
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