Hast du dich schon mal gefragt, ob ein altes, verstaubtes Tonbandgerät deine schicken Plugins in den Schatten stellen kann? HAINBACH stürzt sich kopfüber in den Uher Royal Deluxe, ein Konsumer-Relikt, das so aufgemotzt ist wie ein Manta auf dem Dorffest. Vergiss den Preis eines Nagras – dieses Teil ist spottbillig und steckt voller Funktionen wie ein Schweizer Taschenmesser. Im typischen HAINBACH-Stil wird das Video zur wilden Reise durch experimentelles Sounddesign, Tape-Looping und sogar ein paar freche visuelle Tricks. Wenn du auf abgefahrenes, inspirierendes Gear stehst, ist das hier ein echter Leckerbissen. Also, Bier auf und zurücklehnen – hier gibt’s Bandzauberei mit einer Prise Chaos.

9. Dezember 2025
TAS
HAINBACH dreht auf: Uher Royal Deluxe Tonbandgerät entfesselt
AKG BX20, Davoli Synth, Elka Drummer One, Soma Flux, TR-608, Uher Royal Deluxe
Uher Royal Deluxe: Der Underdog aus dem Hinterhof
Gleich zu Beginn wirft uns HAINBACH ins kalte Wasser mit dem Uher Royal Deluxe – einem Tonbandgerät, das eher ins Wohnzimmer deiner Oma als ins moderne Studio passt. Aber lass dich nicht von der unscheinbaren Hülle täuschen. Das Ding hat mehr Tricks auf Lager als ein windiger Zauberer auf dem Dorffest. Mit einem einzigen, überkonstruierten Drehknopf, der 11 verschiedene Funktionen verspricht, ist das genau das Gear, bei dem man einfach drauflosprobieren will, um zu sehen, was passiert.
HAINBACHS Ansatz ist klassisch: Neugier, eine Prise Chaos und ein gesunder Respektlosigkeit gegenüber dem Handbuch. Er baut ein Mini-Studio inspiriert von Harmonia, schleppt ein paar Vintage-Synths an und stürzt sich in die „Trickfunktionen“ des Bandgeräts. Die Stimmung ist pure Experimentierfreude – wie ein Känguru, das ein Trampolin entdeckt. Egal ob Tape-Veteran oder analog Neugieriger, dieser Abschnitt macht Lust auf eine wilde Reise durch die Möglichkeiten des Sounddesigns.

"Do you need an analog tape machine in your studio? No. Is it fun? Yes."
© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Looping bis zum Abwinken: Geschwindigkeit und Textur satt

"I can imagine like making a whole record with just this and one or two instruments."
© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Jetzt wird’s richtig spannend. Die Loop-Fähigkeiten und variablen Geschwindigkeiten des Uher sind keine reinen Spielereien – sie sind ein Goldschatz für alle, die nach neuen Klangtexturen suchen. HAINBACH taucht in den Multiply-Modus ein, lässt Spuren hin und her hüpfen wie einen Ball im Sturm. Das Ergebnis? Herrliche Klangzerstörung, unvorhersehbare Artefakte und ein Sound, der so abgerockt ist wie deine Lieblings-Flipflops.
Extreme Pitch-Shifts, Halfspeed-Spielereien und sogar ein bisschen Reverse-Magie sind mit dabei. Die vier Geschwindigkeiten des Geräts erlauben es, Sounds zu schichten, zu stretchen und ein kreatives Chaos zu veranstalten. Klar, das Ganze ist manchmal fummelig – wie Toastbuttern im Orkan – aber die Belohnung ist eine Palette an rauen, charaktervollen Klängen, die kein Plugin nachmachen kann. Wer das echte Chaos hören will, sollte sich das Video für die volle Klangdröhnung gönnen.
Tape trifft Vision: Analoge Installationen zum Staunen
Gerade wenn man denkt, HAINBACH hätte alle Tricks ausgespielt, zaubert er eine visuelle Technik aus dem Hut, die so clever ist wie ein Kakadu, der Pommes klaut. Über die Dia-Pilot-Funktion verbindet er das Uher mit einem Diaprojektor und synchronisiert Tape-Loops mit analogen Visuals – das Bandgerät wird zum Herzstück einer immersiven Installation. Ein Move, bei dem Kunststudenten und Synth-Nerds gleichermaßen ausflippen.
Der Prozess ist eine Mischung aus MacGyver und verrücktem Wissenschaftler. Es gibt ein Spezialkabel, geerbte Dias und jede Menge Knöpfchendrücken. Das Ergebnis? Tape-gesteuerte Visuals, die im Takt zur Musik pulsieren und eine neue Ebene ins Performance-Game bringen. Klingt verrückt? Ist es auch – und der volle Effekt lässt sich wirklich nur im Video erleben. Glaub mir, Worte reichen da nicht.

"Let's see if the slide projector moves when I press the button here—it does, it does."
© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Pegel, Leute: Tape verzeiht keinen Fehler

"Working with tape is all about the levels—you want to play into the red like plus three maybe plus six sometimes with certain frequencies to make it sound good."
© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Wenn HAINBACH eines klar macht, dann dass Tape keine Fehler verzeiht. Monitoring und Pegel müssen stimmen – sonst wird aus Soundglück schnell ein matschiges Klangdesaster. Das richtige Kabel macht den Unterschied: Plötzlich klingt alles knackiger, klarer und bereit für die große Bühne. Die Pegel dürfen ins Rote, aber mit Bedacht – sonst gibt’s nur Rauschen und Reue. Tape belohnt Geduld und ein bisschen Oldschool-Know-how.
Günstiger Spaß und kreative Kicks: Warum du’s ausprobieren solltest
Zum Abschluss feiert HAINBACH die Freude am Herumspielen mit bezahlbarem Gear. Der Uher Royal Deluxe ist vielleicht kein Studio-Legende, aber er hat Herz, Macken und genug Eigenheiten, um dich ewig zu inspirieren. Hier zählt der Weg mindestens so viel wie das Ziel – manchmal sogar mehr.
Wer wirklich erleben will, was diese Maschine draufhat – von knusprigen Loops bis zu wilden visuellen Tricks – sollte sich das Video gönnen. Mehr als das hier passt nicht in einen Artikel, ohne dass es wie ein Stammtischmärchen klingt. Für die echte Magie musst du’s selbst sehen (und hören).
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/Hainbach
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