Tauchen Sie ein in die Welt vergessener Testgeräte, wo unerwartete Magie geschieht. Begleiten Sie Hainbach, während er sich den eigenwilligen Charme des Brüel & Kjaer 7502 zu eigen macht, eines digitalen Ereignisrekorders, der LoFi-Sampling zur Kunstform erhebt. Erleben Sie, wie dieses Vintage-Gerät Echos aus digitalen Staubwolken und musikalische Verrücktheit in einer Weise heraufbeschwört, die nur Hainbach zeigen kann.

6. Oktober 2025
JET
Hainbach krönt einen neuen LoFi-Monarchen
Der seltsame Fall des Brüel & Kjaer 7502
Hainbach, bekannt für seine Ausflüge in eigenartige Elektronik, stolpert über ein eigenartiges Juwel, das sicherlich, wie ein fragwürdiger Döner nach einer durchzechten Nacht, entweder spektakulär oder eine Entscheidung zum Bedauern sein wird. Der Brüel & Kjaer 7502 Digital Event Recorder ist der Star dieser Geschichte, ein Modell, das seinen ursprünglichen Preis von 20.000 Euro auf schlappe 300 Euro zusammenbricht. Doch der wahre Reiz liegt in seinem Design – ein Gerät, das dazu gedacht war, Klangwellenformen auf einem Bildschirm zu zeigen. In den Händen von jemandem wie Hainbach, einem Meister der Verwandlung solch veralteter Relikte in Instrumente mit kräftigem LoFi-Charakter, verspricht es jedoch weit mehr.

"Im Bereich des Vintage-Testequipments finde ich selten etwas, das meine Neugier weckt."
("It's rare that in the world of vintage test equipment I find something that piques my curiosity.")© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Das Mysterium Auspacken – Oder auch nicht
In die Arena tretend, verzichtet Hainbach auf die Förmlichkeiten des Auspackens – wie üblich praktisch – und taucht direkt in die Funktionalität ein, das Herzstück der Neugierde eines jeden Synth-Fans. Der 7502, scheinbar notdürftig durch die Eleganz einer kaputten Jukebox aus einem Pub zusammengebaut, besitzt eine Reihe von Funktionen, die auf potenzielle Brillanz hindeuten. Mit Aufnahme- und Wiedergabefunktionen öffnet es die Tür zu experimentellen Möglichkeiten. Hier ist ein Hauch von Magie, wie das Entdecken, dass Deine abgenutzten alten Stiefel perfekt für einen Mondtanz geeignet sind. Während sein ursprünglicher Zweck wohl rein wissenschaftlich war, ist es in der Welt der Musikgeräte ein ungezähmter Riese, hungrig nach kreativer Umnutzung.
Ein symphonischer Start

"Es klingt richtig wissenschaftlich. Klingt wie ein Ring hier."
("It sounds proper sciencey. Sounds like a ring here.")© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Das Gerät zu starten wird zu einer Symphonie an sich; Der Lüfter summt mit der Grazie einer sanften Sommerbrise, im Kontrast zur anfänglichen Angst, er könnte wie ein sterbendes Hovercraft klingen. Mit sich bewegenden Komponenten und Hainbach am Ruder beginnen sich die Möglichkeiten zu entfalten. Trotz anfänglicher Herausforderungen – ein leichter elektrischer Brandgeruch in der Luft – beginnt die Maschine, ihr Potenzial zu zeigen. In der Tat ist der 7502 kein bloßes Relikt; es ist ein veritables Spielfeld für alle, die bereit sind, mit seinen Macken zu leben – der Art, die sogar den skeptischsten in LoFi-Missionare mit eingestelltem Tonkorn konvertieren könnte.
Die Schönheit von Glitches und Geistern
Tauche tiefer ein und du findest das Gerät, das einen Echomodus schafft, der sich anfühlt, als beschwöre es die Geister der digitalen Vergangenheit herauf. Während Hainbach Klänge schichtet, die Tonhöhe anpasst und Glitches hervorruft, wird klar, dass dieser digitale Ereignisrekorder mehr als das Auge umfasst. Hier lebt der Geist der Punk-Elektronik – in der köstlichen Unvorhersehbarkeit der Klänge, die man nicht kontrollieren kann, sondern nur mit ihnen tanzen kann. Die Manipulation der Abtastraten und das Entdecken jener feinen Balance, die Geräusche in Musik verwandelt, offenbart Hainbachs Erkundung eine Maschine, die Grundklänge in gespenstische, ätherische Schichten verwandelt. Dies ist LoFi-Magie vom Feinsten, unverblümt roh und der Ruf der explorativen Musik widerhallend.

"Ja! Oh, so viele gute Samples davon."
("Yes! Oh so many good samples from this.")© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Unwahrscheinlicher König von LoFi: Das Endurteil

"Der Bruehl Endcare Event Recorder Typ Nummer 7502 ist absolut eines der coolsten Stücke veralteter Testgeräte, denen ich begegnet bin."
("The Bruehl Endcare Event Recorder type number 7502 is absolutely one of the coolest pieces of obsolete test equipment I've come across.")© Screenshot/Zitat: Hainbach (YouTube)
Am Ende verkündet Hainbach den Brüel & Kjaer 7502 als nichts weniger als ein LoFi-Wunder. Trotz seines altmodischen Aussehens und seiner massiven Bauweise trägt es die Faszination eines Wissenschaftlerinotenbuchs gemischt mit einer Künstlerpalette. Die rhythmischen Glitches und Tonhöhenverschiebungen erschließen neue musikalische Landschaften, wahrhaftig würdig für die Mutigen. Es ist kein Stück für diejenigen, die nach direkter Funktionalität suchen. Nein, dies ist für die Mutigen, die Potenzial in dem sehen, was andere übersehen – jene, die bestrebt sind, Chaos in ihre eigene musikalische Sprache zu formen. Selbst seine Macken, wie der störende Lüfter oder die nicht standardmäßige Größe, können nicht die Zufriedenheit schmälern, die es jedem musikalischen Abenteurer in seinem Setup bringen wird.
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