Jorb meldet sich zurück aus dem Rave-Bunker – diesmal mit dem Parting-Pedal von Old Blood Noise Endeavors, einer Lo-Fi-Glitch-Kiste, die über brave Tape-Emulationen nur lacht. Vergiss Standard-Delay und Reverb-Routinen: Das hier ist eine Chaos-Maschine für alle, die ihren Sound lieber zerfetzen als polieren. Jorbs unverwechselbarer Stil – nerdig, direkt und hands-on – führt durch jede schräge Ecke des Parting-Designs, von unberechenbarem Feedback bis Sample-Rate-Gemetzel. Wer auf saubere, brave Sounds steht, ist hier falsch. Wer will, dass Synths und Drum Machines wie nach einem Toaster-Fight klingen, bleibt dran.

22. Januar 2026
SPARKY
Jorb zerlegt das OBNE Parting: Glitch, Grit und Lo-Fi-Chaos
Moog Matriarch, Old Blood Noise Endeavors Parting, Roland D-50, Roland TR-1000, Strymon Volante
Nicht Papas Lo-Fi: Partings wilde DNA
Jorb macht kurzen Prozess: Parting ist kein weiteres Tape- oder Digital-Emulationspedal, sondern ein Frankenstein aus Glitch- und Lo-Fi-Effekten für alle, die es schnell und schmutzig mögen. Entwickelt mit Input von Pedal-Freaks, geht es hier um die Sweet Spots zwischen klassischem Lo-Fi-Flair und totalem Sound-Chaos.
Was Parting besonders macht: Es will gar nichts nachahmen. Kein Tape-Echo, kein Bitcrusher, und schon gar kein weiteres Reverb. Stattdessen ist es ein modulares Spielzimmer, in dem Delay, Modulation und Dissolve sich gegenseitig befeuern. Jorb betont, dass die Bedienung unkonventionell ist – aber genau deshalb knallt das Teil. Wer Regeln mag, sucht besser weiter – das hier ist für Regelbrecher.

"Es emuliert nicht speziell Tape- oder Digital-Artefakte oder irgendeinen bestimmten Lo-Fi-Geschmack, sondern ist eine Sammlung separater Effekte, die alle möglichen Schattierungen davon abdecken und dazwischen viele Sweet Spots mit ganz eigenem Charakter finden."
("It's not specifically emulating tape or digital artifacts or any other particular flavor of lo-fi, instead it's this collection of separate effects that can build towards shades of all of those things, and has a lot of sweet spots in between where it finds its really unique character.")© Screenshot/Zitat: Jorblovesgear (YouTube)
Chance-Operationen: Die Würfel-Delay-Mechanik

"Jedes Mal, wenn dieses Licht blinkt, würfeln wir."
("Every time that light flashes, we're rolling a die.")© Screenshot/Zitat: Jorblovesgear (YouTube)
Beim Glitch-Delay wird’s richtig wild. Der klassische Feedback-Regler? Vergiss es – hier entscheidet der „Chance“-Parameter, ob dein Signal wiederholt, ignoriert oder direkt zurückgeworfen wird. Jeder LFO-Puls ist ein Würfelwurf, und das Ergebnis ist nie vorhersehbar. Mal gibt’s Echo, mal Stille, mal irgendwas dazwischen.
Jorb zeigt, wie LFO, Chance und Glitch zusammenarbeiten und so Stottern, granulare Texturen und pure Zufallsmomente erzeugen. Der Smear-Regler verwischt alles ins Reverb-Land, während Glitch das Delay-Clock für noch mehr Chaos verbiegt. Wer ein zahmes Delay sucht, ist hier falsch. Wer will, dass sein Signal klingt wie aus einem kaputten Roboter, ist goldrichtig.
Modulationswahnsinn: Das Wetter im Sound
Die Modulationssektion von Parting ist ein Chamäleon: Von klassischem Tremolo bis zu tape-warped Vibrato ist alles drin. Jorb zeigt die verschiedenen LFO-Wellenformen – Sinus, Rechteck, Rampen, Zufall – jede bringt ihren eigenen Groove in die Delays. Hier geht’s nicht nur ums Wabern, sondern darum, den Echos echtes Leben und Unberechenbarkeit einzuhauchen.
Die Modulation liegt nicht einfach oben drauf – sie interagiert mit Glitch und Delay, mal subtil, mal mit der Wucht eines betrunkenen Pferdes. Stepped Random für kaputtes Kassettenfeeling? Klar. Vibrato auch aufs Dry-Signal? Kein Problem. Filter zähmen oder pushen das Chaos – diese Sektion ist ein Geheimtipp für alle, die ihr Ambiente mit einer Prise Gefahr mögen.

"Das klingt für mich wie Tape-Crackle."
("That sort of reads tape-crickle to me.")© Screenshot/Zitat: Jorblovesgear (YouTube)
Dissolve: Reverse, Reduce und Ruinieren (im besten Sinne)
Mit Dissolve wird’s richtig destruktiv. Unterhalb von 12 Uhr gibt’s Sample-Rate-Reduction – digitaler Lo-Fi-Dreck, der selbst edle Synths in Straßenwaffen verwandelt. Dreht man weiter, landet man im Reverse-Modus: Das Signal wird rückwärts abgespielt und maximal in die Länge gezogen. Jorb demonstriert, wie Time- und Mix-Regler mit Dissolve zusammenspielen – von subtiler Zerstörung bis zum kompletten Reverse-Meltdown ist alles drin.
Das Besondere: Dissolve wirkt nicht nur auf einen Teil der Kette, sondern ist mit Delay und Glitch verknüpft – jede kleine Änderung kann den Sound komplett auf links drehen. Wer hören will, wie schlimm es werden kann (im besten Sinne), sollte sich die Audiobeispiele im Video geben. Glaub mir: Das muss man hören.
Vernetztes Chaos: Warum Parting mehr ist als die Summe seiner Teile

"Es ist wirklich cool, wie jede Sektion mit den anderen zusammenhängt."
("It's really, really cool the way every section relates to the other ones.")© Screenshot/Zitat: Jorblovesgear (YouTube)
Was Parting zum echten Rave-Bunker-Essential macht, ist das Zusammenspiel aller Sektionen. Glitch, Modulation und Dissolve sind keine Einzelgänger – sie beeinflussen sich ständig gegenseitig und erzeugen Sounds, die man aus keiner Einzel-Sektion bekommt. Jorb betont, dass Crosstalk und Routing das Pedal besonders machen. Wer wissen will, wie tief das Kaninchenloch wirklich geht, muss das Video sehen – der Wahnsinn sprengt jeden Text.
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https://www.youtube.com/JorbLovesGear
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