LOOK MUM NO COMPUTER pimpt das Moog-Keytar: Australisches Chaos trifft Synth-Zauberei

23. Januar 2026

TAS

LOOK MUM NO COMPUTER pimpt das Moog-Keytar: Australisches Chaos trifft Synth-Zauberei

Hast du dich je gefragt, was passiert, wenn man LOOK MUM NO COMPUTER ein Moog-Keytar und einen Lötkolben in die Hand drückt? Mate, das ist eine wilde Fahrt! In dieser frechen Episode nimmt unser Lieblings-Tüftler eine klassische Synth-Axt auseinander, beseitigt ihre Macken und verpasst ihr ein echtes australisches Modding, damit sie auf der Bühne endlich spielbar wird. Freu dich auf jede Menge Schaltplan-Schnüffelei, klassische Patzer und ein Endergebnis, das so ausdrucksstark ist wie ein Känguru auf Koffein. Wer auf DIY-Synth-Chaos steht, kommt hier voll auf seine Kosten – aber erwarte bloß kein trockenes Technik-Handbuch!

Moog-Keytar: Ein Biest, das gezähmt werden muss

LOOK MUM NO COMPUTER macht gleich zu Beginn klar: Er bereitet sich auf eine Reihe von Gigs in Deutschland vor und will, dass sein Moog-Keytar mehr als nur ein Bühnen-Gimmick ist. Das Keytar hat ordentlich Charakter, aber ein Problem nervt ihn gewaltig – den Sync-Effekt während des Spielens anzupassen ist so geschmeidig wie ein BBQ bei Windstärke 10. Man muss einen Knopf drehen, der weit weg von der Spielhand liegt – ein Rezept für verpasste Noten und peinliche Bühnenposen.

Er hat das Teil wochenlang bearbeitet, und obwohl die Sounds fett sind, ist der Workflow einfach sperrig. Der Plan? Das Biest aufschrauben und so modifizieren, dass der Sync mit einem einfachen Schalter steuerbar ist – damit das Teil endlich live-tauglich wird. Ein klassischer Fall von legendärem Instrument, das dringend einen australischen Tritt in den Hintern braucht.

there's been multiple instances whilst i've been practicing it and getting to know this instrument that i'd wished that i could adjust the…

© Screenshot/Zitat: Lookmumnocomputer (YouTube)

Oszillator-Sync: Das Herz des Sounds

but the problem is is this pitch strip not only adjusts the frequency of that oscillator it adjusts the frequency of the carrier oscillator

© Screenshot/Zitat: Lookmumnocomputer (YouTube)

Jetzt wird’s nerdig: Das Geheimnis des Moog-Keytars liegt im Zusammenspiel der Oszillatoren – wenn sie synchronisiert werden, entstehen diese abgefahrenen, gitarrenähnlichen Sounds, die auf jedem Rave die Hütte abreißen. Aber hier hakt’s: Das Touch-Strip, eigentlich für expressive Pitch-Bends gedacht, steuert beide Oszillatoren gleichzeitig – live ist der Sweet Spot so kaum zu treffen.

LOOK MUM NO COMPUTER erklärt das Ganze in seinem typischen Stil, zeigt, wie der Sync-Effekt einen Oszillator mit dem anderen zurücksetzt und warum gezielte Kontrolle für die Performance entscheidend ist. Es wird ordentlich gefachsimpelt, aber am Ende zählt: Mehr Kontrolle heißt mehr Chaos – und genau das wollen wir!

Die Modding-Odyssee: Löten, Schaltpläne und Patzer

Jetzt wird das Keytar aufgeschraubt und es geht ans Eingemachte. LOOK MUM NO COMPUTER nimmt uns mit auf eine Reise durch die Eingeweide des Instruments, untersucht Touch-Strips, verfolgt Kabel und wälzt Vintage-Schaltpläne wie ein Synth-Detektiv auf Koffein. Er weist auf die Besonderheiten hin – leichter Aufbau, Gibson-Gehäuse und ein Touch-Strip, der zwischen -7V und +7V pendelt wie ein Opossum auf der Stromleitung.

Der Plan klingt simpel: Verbindung kappen, damit das Touch-Strip nur noch einen Oszillator steuert, Schalter rein – fertig. Aber wie jeder DIY-Freak weiß: Es läuft nie wie geplant. Ein klassischer Patzer passiert, als er merkt, dass er das falsche Kabel durchtrennt hat und der Ribbon-Controller eigentlich mit dem Master-Pitch-Bus verbunden ist. Anstatt den Fehler zu verstecken, steht er dazu – denn mal ehrlich, wer hat nicht schon mal nachts um zwei mit einem Bier in der Hand gelötet?

Nach etwas Kopfkratzen und ein paar bunten Sprüchen wird die Mod neu verlegt, Widerstände getauscht und am Ende eine Lösung gefunden, die zwar die Steuerung umdreht, aber den Effekt perfekt trifft. Nicht nach Lehrbuch, aber typisch LOOK MUM NO COMPUTER: pragmatisch, etwas chaotisch und absolut effektiv.

if i was worried about what you think of me i would edit this out but you know people make mistakes so i i made a mistake

© Screenshot/Zitat: Lookmumnocomputer (YouTube)

Ausdruckskraft entfesselt: Die neuen Tricks des Keytars

the pitch bend is seldom used and if i want to do the pitch bend i'll just flick the switch but i think it's much more expressive with just…

© Screenshot/Zitat: Lookmumnocomputer (YouTube)

Mit der Mod ist das Moog-Keytar nicht mehr störrisch, sondern ein wendiges Biest für die Bühne. Jetzt kann das Touch-Strip die Sync-Sweeps unabhängig steuern und eröffnet ganz neue Ausdrucksmöglichkeiten beim Spielen. Der Pitch-Bend ist immer noch da, wenn man ihn braucht, aber die eigentliche Magie steckt in den wilden Sync-Sounds, die jede Crowd zum Ausrasten bringen.

LOOK MUM NO COMPUTER demonstriert das Ergebnis und zeigt, wie viel ausdrucksstärker und flexibler das Keytar jetzt ist. Ein echter Gamechanger für Live-Performances – jetzt lassen sich die Oszillatoren zähmen wie ein Cowboy im Outback. Wer denkt, Keytars wären nur was für 80er-Jahre-Kitsch, wird hier eines Besseren belehrt.

Das volle Chaos gibt’s nur live

So gern wir auch erzählen – manche Dinge muss man einfach selbst sehen und hören. LOOK MUM NO COMPUTER verspricht, komplette Show-Mitschnitte und Highlights hochzuladen. Wer das gemoddete Moog-Keytar in voller, chaotischer Pracht erleben will, sollte unbedingt auf Patreon und seinen Socials vorbeischauen. Glaub mir: Die Sounds und Bühnenaktionen sind noch wilder, als Worte es beschreiben können.


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