Matt Johnson’s Keyspace packt aus: Welche Keyboards haben das Tour-Jahr 2025 wirklich überlebt? Vergiss Gear-Horten – Matt legt die echten MVPs aus einem Jahr voller Arena-Gigs, Studio-Sessions und Weltreisen mit Jamiroquai und Purple Disco Machine auf den Tisch. Erwartet bissige Sprüche, brutale Ehrlichkeit und ein paar Überraschungen (inklusive eines geheimen Chorus-Pedals). Wer wissen will, was im Live-Rig bleibt, wenn’s ernst wird, bekommt hier den Backstage-Pass. Spoiler: Manche Legenden bleiben, und ein paar Newcomer treten die Tür ein.

22. Januar 2026
SPARKY
Matt Johnson’s Keyspace: Die Keyboard-Killer 2025 – Nur Hits, kein Füllmaterial
Groove Synthesis Third Wave, Moog One, Sequential Prophet-5, Vintage Vibe Electric Piano, Yamaha Montage M
Tour-Stress-Test: Nur die Starken bleiben
Matt Johnson macht keine halben Sachen – 2025 war ein Jahr voller gnadenloser Touren, von Arena-Shows mit Jamiroquai bis zu Soloalbum-Gigs quer durch Europa und die USA. Der Mann hat mehr Keyboards als andere Leute Socken, aber nur eine Handvoll hat es wirklich aus dem Studio auf die Bühne geschafft.
Mit einem Zeitplan, bei dem selbst ein Red-Bull-Vertreter ins Schwitzen kommt, ist Matts Auswahlprozess knallhartes Survival of the Fittest. Wenn ein Board die Straße, die Setlist und ein bisschen Studio-Zauberei nicht packt, fliegt es raus. Für sentimentalen Ballast ist bei ständigem Genre- und Kontinent-Wechsel kein Platz. Dieses Video ist weniger Gear-Pose und mehr gnadenlose Auslese – nur die meistgenutzten, meistgequälten Keyboards bekommen einen Platz.

"Ich muss ehrlich sein. Es sind zu viele Keyboards. Einige müssen weg."
("I've got to be honest with you. There's too many keyboards. Some of them have got to go.")© Screenshot/Zitat: Mattjohnsonskeyspace (YouTube)
Yamaha Montage M: Das Schweizer Taschenmesser unter den Synths

"Man kann damit wirklich erstaunliche Sounds machen."
("You can really make some amazing patches with it.")© Screenshot/Zitat: Mattjohnsonskeyspace (YouTube)
Der Yamaha Montage M ist nicht einfach nur eine weitere Workstation – es ist die erste, die Matt wirklich liebt. Normalerweise sind diese Teile das beige Tapetenmuster der Synth-Welt: funktional, vergessbar und so inspirierend wie eine Excel-Tabelle. Aber der Montage M dreht den Spieß um, packt Virtual Analog, FM und AWM in ein Gerät, das tatsächlich Spaß macht.
Matt steht auf große, eigene Sounds – Upright-Pianos, Whirly-Szenen und Custom-Pads, die im Jamiroquai-Mix durchstechen. Das Szenen-Switching macht ihn zur Live-Waffe: Matt kann mitten im Song zwischen Sounds wechseln, ohne ins Schwitzen zu kommen. Sogar Oberheim und Moog jagt er durch die Effekte des Montage. Wer ein Board sucht, das alles kann und trotzdem fett klingt, landet hier ganz oben auf der Liste.
Vintage Vibe: Custom-Rhodes für jeden Track
Den klassischen Fender Rhodes gegen ein Vintage Vibe Electric Piano einzutauschen, ist mutig – aber Matt hat seine Gründe. Das Spielgefühl ist geschmeidiger als ein Nacht-DJ, und mit der variablen Voice Control kann er für jeden Track den perfekten Rhodes-Sound einstellen. Egal ob mellow für „Space Cowboy“ oder knallig-choruslastig für „Love Philosophy“, dieses Board passt sich an.
Das eigentliche Highlight? Ein satter Stereo-Chorus, den Matt selbst mitentwickelt hat – Details bleiben aber noch geheim. Wer hören will, wie das wirklich klingt, muss das Video schauen. Worte werden diesem Chorus nicht gerecht.

"Ich kann den Sound des Rhodes von Track zu Track ändern. Das ist wirklich praktisch."
("I can change the sound of the Rhodes from track to track. That is really handy.")© Screenshot/Zitat: Mattjohnsonskeyspace (YouTube)
Prophet 5 & Moog: Oldschool regiert immer noch

"Es ist ein Klassiker, und das aus gutem Grund."
("It's a classic for a reason, I guess.")© Screenshot/Zitat: Mattjohnsonskeyspace (YouTube)
Manche Synths sterben nie – sie werden nur lauter. Matts Prophet 5 (oder Prophet 10, wenn’s krachen soll) und seine Moog-Polysynths sind der Beweis. Der Moog mit Dual-Layer, vier LFOs und einer Envelope-Flut ist ein Spielplatz für Soundbastler, aber vor allem ist der Sound einfach riesig. Nicht nur fett, sondern schon fast unverschämt – im besten Sinne.
Der Prophet dagegen punktet mit Direktheit. Mono, punchy und gnadenlos funky – er passt in Mixe und Pop-Tracks wie dafür gemacht. Matt greift öfter zum Prophet als zum Oberheim OBX8. Wer einen Synth sucht, der einfach funktioniert – ohne Drama – bleibt beim Prophet. Und ja, der Groove Synthesis Third Wave bekommt auch ein Lob für seine massiven, PPG-inspirierten Sounds, aber die alten Helden regieren weiter.
Moog One: Tiefes Wasser, fette Pads
Der Moog One spaltet die Szene – manche lieben ihn, manche hassen ihn, aber Matt ist klar im Fanlager. Plug-and-Play ist hier nicht: Wer das volle Potenzial will, muss Zeit investieren. Die Presets sind vielleicht mau, aber wer sich in die Architektur reingräbt, wird mit Pads belohnt, für die man eine Baugenehmigung braucht.
Matt hat seine eigenen Sounds programmiert und nutzt meist nur einen Engine für diese epischen Session-Pads. Polyunison, Stereo-Breite, verzögerte Envelopes – alles da, wenn man sich reinhängt. Der Moog One ist nichts für schwache Nerven, aber wer einen Synth sucht, der mit einem Patch den ganzen Mix füllt, hat hier seine Waffe gefunden. Für den vollen Impact sollte man sich aber das Video geben – da knallt’s richtig.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/MattJohnsonskeyspace
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