Der ELEMENT One von Modal Electronics präsentiert sich als Pad-Spezialist und bietet einen Workflow, der sowohl Einsteiger als auch Synth-Nerds zu warmen, cineastischen Texturen einlädt. Das offizielle Walkthrough zeigt nicht nur die intuitiven Bedienelemente, sondern auch, wie sich Algorithmus-Layering, Filter-Morphing und Performance-Zuweisungen zu komplexen, lebendigen Pads verbinden. Im Video steht das direkte Editieren im Vordergrund und offenbart, wie die digitale Architektur des Instruments tiefes, haptisches Sounddesign unterstützt. Mit einer Mischung aus Klassik und Moderne macht der ELEMENT One ausdrucksstarke Pads zugänglich – ganz ohne Menü-Tiefen.

13. August 2026
LYRA
Modal Electronics ELEMENT One: Architektonisches Pad-Sounddesign im Fokus
ELEMENT One: Intuitives Pad-Design
Der ELEMENT One wird als unkompliziertes, aber leistungsstarkes Werkzeug für morphende, modulierte Pad-Sounds vorgestellt. Der Workflow startet von Grund auf und hebt die polyphonen Fähigkeiten des Instruments hervor – ein Muss für ernsthaftes Pad-Design. Mit wenigen Handgriffen am Frontpanel zeigt das Video, wie Nutzer schnell vom leeren Patch zu einem dichten, spielbaren Sound gelangen.
Die Oszillatorauswahl startet mit einem weichen, sinusähnlichen VA-Sweep und legt damit sofort eine warme Basis. Durch den Fokus auf zugängliche Bedienelemente und direktes Klangfeedback positioniert sich der ELEMENT One als einsteigerfreundliche, aber dennoch tiefgehende Pad-Maschine.

"First thing we're going to want to do is make this poly so I can play more than one note at a time."
© Screenshot/Zitat: Modalelectronics (YouTube)
Oszillator-Layering und dynamische Klangformung

"You can hear what that introduces like analog movement there's like some chorus in going on now of course."
© Screenshot/Zitat: Modalelectronics (YouTube)
Das Layern von Oszillator-Algorithmen ist die erste architektonische Entscheidung. Zwei VA-Sweep-Algorithmen – im Kern Sinuswellen – werden mit subtilen Unterschieden in Charakter oder Tonhöhe gemischt. Das verdichtet den Sound und ermöglicht nuancierte Bewegung, besonders wenn der Mixer das richtige Verhältnis einstellt. Das Video zeigt, wie Oktavsprünge, Detuning und Breitenregelung ein immersives, stereobreites Pad erzeugen. Subtile Drift- und Vintage-Parameter sorgen für analoge Unvorhersehbarkeit und simulieren klassischen Chorus und Modulation schon vor den eigentlichen Effekten.
Auch die Hüllkurvenformung ist entscheidend: Langsamer Attack und ausgedehnte Release-Phasen werden direkt eingestellt und formen das cineastische Ein- und Ausblenden des Pads. Anschließend kommt die Filtersektion ins Spiel – ein Lowpass-Filter, das sanft den Obertongehalt formt. Das Morph-Feature wird als Live-Performance-Tool gezeigt, das fließende Übergänge zwischen Klangzuständen ermöglicht. Über die Performance-Zuweisung am Frontpanel kann Morph direkt für ausdrucksstarke Echtzeitsteuerung gemappt werden.
Chorus und Delay: Tiefe auf Abruf
Nachdem die Pad-Architektur steht, werden Effekte hinzugefügt, um den Sound weiter zu veredeln. Zuerst kommt Chorus, der die Textur verdichtet und die Stereobreite verstärkt. Das Ping-Pong-Delay bringt rhythmische, räumliche Bewegung ins Spiel und lässt das Pad im Stereofeld wandern, ohne das Signal zu verwässern. Die Effekte lassen sich unkompliziert anpassen, und obwohl Reverb naheliegt, entscheidet sich der Präsentator, dass Chorus und Delay bereits genug Tiefe und Raum liefern. Das Ergebnis ist ein Pad, das sowohl weit als auch kontrolliert klingt – bereit für den cineastischen Mix.

"Let's go with that and also I think if we go over here to ping-pong delay or something like that that might be quite nice."
© Screenshot/Zitat: Modalelectronics (YouTube)
Performance-Tools: Aftertouch und LFOs für lebendige Bewegung

"I can instantly assign the aftertouch to the cutoff of the filter it's already here it's already set up ready to go."
© Screenshot/Zitat: Modalelectronics (YouTube)
Im Tutorial wird gezeigt, wie Performance-Controls statische Pads in lebendige Klanglandschaften verwandeln. Aftertouch kann sofort dem Filter-Cutoff zugewiesen werden und ermöglicht dynamische Sweeps beim Spielen – ein haptisches Feature, das echte Ausdrucksstärke direkt in den Workflow bringt. Die Einrichtung ist sofort erledigt, ohne tiefes Menü-Tauchen oder komplexes Routing.
LFO-Modulation wird genutzt, um die Hüllkurventiefe zu animieren und dem Pad langsam wandelnde Lautstärkekonturen zu verleihen. Durch die Zuweisung eines LFOs atmet und verändert sich das Pad subtil, selbst bei gehaltenen Akkorden. Die Kombination aus Aftertouch, LFOs und morphbaren Filtern gibt dem ELEMENT One einen Performance-Vorsprung und macht es einfach, jedem Patch Bewegung und Charakter zu verleihen.
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/ModalElectronics
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