Januar 2026, und Molten Music Technology ist zurück mit einer synthgeladenen, sarkastischen Zusammenfassung von NAMM, Buchla & Friends und einem Haufen Gear, der dein Portemonnaie ins Schwitzen bringt. Robin Vincents kompromissloser Stil schneidet durch das Marketing-Geschwafel und hebt alles hervor – von Korgs filterverliebten Interfaces über Behringers Vaporware bis hin zu Bastls modularem Wahnsinn. Wer den echten Dreck über das, was heiß, was schräg und was einfach nur unnötig ist, wissen will, bekommt hier das Rave-Bunker-Briefing. Spoiler: Nicht alles bekommt einen Goldstern, aber für das volle Klangchaos sollte man das Video gesehen haben.

30. Januar 2026
SPARKY
NAMM 2026: Molten Music Technology wirft das Gear-Handtuch
Bastl Citadel Alchemist, Behringer JN80, Behringer JT2, Korg Filter Ark, Korg Kaoss Pad V, Korg microAUDIO722, Native Instruments (allgemein)
NAMM & Buchla: Das Januar-Gearbeben
Januar bedeutet eines: NAMM, mit einer Prise Buchla & Friends. Robin Vincent von Molten Music Technology startet mit einem Seitenhieb auf das Chaos der Welt und stürzt sich dann direkt ins Synth-Geschehen. NAMM ist nicht mehr das wilde Spektakel von früher, aber es gibt immer noch genug neues Equipment, um den Bunker zum Brummen zu bringen. Buchla & Friends liefert derweil die modulare Verrücktheit, nach der wir lechzen – schräge Schaltungen und Inspiration abseits des Mainstreams.
Robins Berichterstattung ist eine Mischung aus trockener britischer Schlagfertigkeit und echter Synth-Leidenschaft. Er scheut sich nicht, das Fehlen britischer Präsenz zu kritisieren – scheinbar ist Amerika manchen zu scharf geworden – aber er hält das monatliche Ritual am Leben. Wer in einer verrückten Welt nach Stabilität sucht, kann sich zumindest darauf verlassen, dass Molten Music Monthly die Gear-News bringt, egal welcher Weltuntergang gerade angesagt ist.

"Elektronische Musik, die Interaktion zwischen den Communities von Synth-Bauern, Musikmachern, Modular-Bastlern, Patchkabel-Wranglern – all das bringt uns auf eine Weise zusammen, wie es sonst nichts kann, und das wird sowieso den Planeten retten."
("Electronic music, the interaction between the communities of synth making, music making, modular building, patch cable wrangling, all of these things bring us together in a way that nothing else can and that is what's going to save the planet anyway.")© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)
Native Instruments: Insolvenz & Realitätscheck der Branche

"Anstatt ein riesiger Geldtopf für Private Equity zu sein, könnte es tatsächlich eine Firma sein, die coole Instrumente und Tools für Musiker baut."
("Rather than trying to be an enormous fund of money for private equity, it could actually be a company that makes cool instruments and tools for musicians.")© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)
Der große Schocker: Native Instruments ist in vorläufiger Insolvenz. Keine Panik – Robin stellt schnell klar, dass das kein Totalausfall ist. Es ist eher ein finanzieller Boxenstopp, mit der Hoffnung, dass am Ende ein schlankeres, fokussierteres NI herauskommt. Für Private-Equity-Geier, die der Musiktech die Seele aussaugen, hat er kein Verständnis und spricht offen über die Tendenz der Branche, Geld über Kreativität zu stellen.
Robins Meinung? Musiktech-Firmen sollten Werkzeuge für Musiker bauen, nicht Yachten für Investoren. Er zieht Parallelen zu Rollies wiederholten Pleiten und fordert eine Rückkehr zu den Basics: Coole Geräte bauen, Nutzer supporten und die Anzugträger aus dem Patchfeld halten. Wer den kompletten Rant will – und glaubt mir, der lohnt sich – sollte das Video einschalten. Genau so einen Realitätscheck braucht die Synth-Welt.
Korgs Filterwahnsinn: microAUDIO722 & Kaoss Pad V
Korgs microAUDIO722 ist das Ergebnis, wenn jemand das Wasser im Hauptquartier mit was Lustigem versetzt. Ein Audiointerface mit eingebautem Analogfilter aus dem Mini Korg 700. Klingt bescheuert? Vielleicht, aber Robin feiert’s. Man kann den Filter auf den Eingang, den Ausgang oder einfach Tracks durchjagen und bekommt Vintage-Dreck aufs Ohr. Wer’s in Aktion sehen will: Es gibt ein einstündiges Deep Dive dazu.
Nicht nur Hardware: Korg legt das Filter Ark Plugin obendrauf – optisch lo-fi, klanglich ein Biest, das mit dem Interface gebündelt kommt. Und dann ist da noch das Kaoss Pad V, zurück von den Toten, jetzt mit Dual-Touch, XY-Sampling und Echtzeit-Looping. Robin gibt zu, dass das nicht ganz sein Terrain ist, will das Teil aber ordentlich durchprügeln. Wer sehen will, wie das Kaoss Pad verdroschen wird, sollte ins Video reinschauen.

"Ein Audiointerface mit Filter, sagst du. Was für eine blöde Idee. Naja, vielleicht. Es könnte sein. Ich finde es ziemlich genial."
("An audio interface with a filter, you say. What a stupid idea. Well, maybe. It might be. I think it's quite genius.")© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)
Behringers Geister & Bastls Modularer Wahnsinn

"Letztlich ist es eine verrückte Sound-Generator-Maschine mit jeder Menge Vielseitigkeit und seltsamen digitalen Möglichkeiten."
("Ultimately it's a crazy sound generating machine with lots and lots of versatility and strange digital possibilities.")© Screenshot/Zitat: Moltenmusictech (YouTube)
Behringer ist zurück auf der NAMM und zeigt mehr Geräte, als je wirklich erscheinen. Der JT2 (ein Jupiter-8 im Schuhkarton) und der JN80 (Juno-inspiriert, aber mit mehr Stimmen) sehen schick aus, aber Robin zweifelt, dass sie je im Handel landen. Er ist nicht überzeugt davon, ikonische Polysynths in gestutzte Desktop-Kisten zu pressen – aber falls sie doch auftauchen, kratzen sie vielleicht am Roland-Juckreiz.
Währenddessen sorgt Bastl Instruments mit dem Citadel Alchemist für Würze. Ein DSP-getriebenes Modularmonster mit fünf Hybrid-Synthesearten, vier Oszillatoren und einem Haufen Modulation. Robin hat kurz damit gespielt und meint: ein echter Sound-Mutantenspielplatz. Wer auf bezahlbares Synth-Chaos steht, ist bei Bastl richtig – aber erwartet keine Gutenachtgeschichte, das Teil hat Zähne.
Synth East & die Zukunft des Musikmachens
Synth East steht vor der Tür und Robin ist heiß drauf. Die Expo ist voll mit Boutique-Herstellern, verrückten Modulen und einem DIY-Workshop, bei dem du vor dem Mittagessen schon Hi-Hats auf dem Breadboard hast. Es gibt Live-Performances, einen Podcast und genug Gear, um ein kleines Land in den Ruin zu treiben. Robins Tipp: Ticket sichern, bevor sie weg sind – das ist DAS britische Synth-Event des Jahres.
Er schließt mit einem Gruß an das unaufhaltsame Tempo neuer Geräte und dem Thrill, mitten im Geschehen zu sein. Wer das volle Feeling will – Performances, Patch-Offs, DIY-Schweiß – sollte das Video schauen. Manche Dinge lassen sich eben nicht in Text pressen, und Synth East gehört definitiv dazu.
Zum YouTube Video:
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https://www.youtube.com/MoltenMusicTech
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