David Hilowitz Music taucht in den Novation Summit ein – ein Synth, der nicht nur im Flagship-Showroom steht, sondern deine Aufmerksamkeit fordert. Vergiss endlose Feature-Listen; David kommt direkt zur Sache und zeigt, warum diese subtraktive Maschine in einer Welt voller Nachahmer heraussticht. Hier gibt’s keine Märchen – nur echte Sounds, echte Spielbarkeit und eine Verbeugung vor Synth-Legende Chris Huggett. Wer einen Synth sucht, der sowohl flüstern als auch brüllen kann und genug von Plastik-Posern hat, findet hier vielleicht sein neues Klangwerkzeug.

9. August 2026
SPARKY
Novation Summit: David Hilowitz Music’s Subtraktives Kraftpaket – Kein Schnickschnack, nur Sound
Summit im Mittelpunkt: Große Träume, größere Regler
David Hilowitz Music stellt den Novation Summit ins Rampenlicht – buchstäblich, im Zentrum eines Londoner Pop-up-Shops, wo er Synth-Fans mit seinem schicken Look und ernstzunehmender Abstammung anlockt. Kein billiges Plastik, sondern ein echtes Flaggschiff ohne halbgare Kompromisse – ein vollwertiger subtraktiver Synth, der sich mit Recht als Klassiker bezeichnet. Schon vor den Firmware-Updates hebt sich der Summit als Novations Vision eines Top-Synths ab.
David verschwendet keine Zeit mit Marketing-Geschwafel. Er kommt direkt zum Kern: Das hier ist ein subtraktiver Synth durch und durch, kompromisslos und im Geiste von Moog und Deutsch, aber mit modernem britischem Twist. Wer einen Synth sucht, der sowohl chirurgisch präzise als auch brachial sein kann, bekommt mit dem Summit das Beste aus beiden Welten.

"Es repräsentiert Novations komplette Vision davon, wie ein Spitzen-Synthesizer sein sollte."
© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)
Presets en masse, Chaos nach Maß

"Diese decken so ziemlich jedes Genre elektronischer Musik ab."
© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)
Presets? Hunderte. Genres? Abgedeckt. David führt durch die riesige Preset-Bibliothek des Summit und betont: Hier zählt nicht nur die Menge – diese Sounds knallen wirklich. Genug Material, um die meisten Elektronik-Produzenten monatelang zu beschäftigen, egal ob spacige Pads, dreckige Bässe oder Klänge, die wie ein kaputter Toaster klingen.
Aber der Spaß beginnt erst, wenn man die Presets links liegen lässt und selbst Hand anlegt. Mit der Components-App kann man eigene Bänke bauen und endlos remixen. David zeigt, wie klassisches Sounddesign geht: Sägezahn, Filter, Hüllkurve, zack – sofort Nostalgie, aber mit einer Flexibilität, bei der man sich fragt, warum man sich je mit weniger zufriedengegeben hat.
Filter-Flexibilität und Modulationswahnsinn
Wer denkt, der Summit sei nur hübsch, wird von den analogen Dual-Filtern und den tiefen Modulationsmöglichkeiten wachgerüttelt. David zeigt, dass man sich nicht entscheiden muss – Tiefpass, Hochpass und eine Wellenform-Auswahl (inklusive eigener Wavetables) stehen bereit. Er bleibt klassisch mit Sägezähnen und Detune, baut dann einen pluckigen Bass und legt Effekte darüber, die von subtil bis Vangelis-im-Weltraum reichen.
Das Beste? FM-Regler, mit denen man die Oszillatoren in eine Feedback-Schleife schickt – pures Chaos, wenn man will. Zwei-fache Multitimbralität heißt: Nie auf eine Schiene festgelegt. David demonstriert, wie man Sounds splitten oder layern kann – der Summit ist so vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser im Rave-Bunker. Wer Vorhersehbarkeit sucht, ist hier falsch – der Summit ist für klangliches Chaos gebaut, und das ist ein Kompliment.

"Übrigens: Die Filter sind komplett analog."
© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)
Chris Huggetts Vermächtnis: Innovation mit Geschichte

"Es war das letzte Produkt, das er vor seinem Tod fertigstellte, und es enthält viele der typischen Features seiner Solo-Projekte, wie digital gesteuerte Oszillatoren und Dual-Filter."
© Screenshot/Zitat: Davidhilowitzmusic (YouTube)
Kein Summit-Review ohne einen Gruß an Chris Huggett, den britischen Synth-Zauberer hinter Legenden wie Wasp und Oscar. David zieht die Linie von diesen Klassikern bis zum Summit und zeigt, wie Huggetts Handschrift überall im digitalen-analogen Hybrid steckt. Das ist nicht nur Nostalgie – es ist echte Weiterentwicklung, mit digital gesteuerten Oszillatoren und Dual-Filtern, die Vergangenheit und Zukunft verbinden.
Der Summit ist kein weiteres „Tribute“-Gerät, sondern das letzte Kapitel eines echten Innovators. David hat Respekt, aber keine rosa Brille – der Summit verdient seinen Platz, weil er abliefert. Wer einen Synth mit echter Geschichte und Substanz sucht, nicht nur Retro-Branding, ist hier richtig.
Der Beweis liegt im Spielen
Im Einsatz zeigt der Summit, was er kann. David lässt die Sounds sprechen – von flächigen Pads bis zu messerscharfen Bässen, klar: Das ist kein reines Studio-Schmuckstück. Er hebt das intuitive Layout und die hochwertige Tastatur hervor – Details, die Lust aufs Spielen machen, nicht nur aufs Anschauen. Für alle Technik-Fans und Storyteller gilt: Wer wirklich verstehen will, was der Summit draufhat, muss ihn hören – und Davids Jam liefert genau das. Pflichtprogramm für alle, die wissen wollen, wie dieser Synth wirklich klingt.
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