Oscillator Sink entfesselt den Korg Phase 8: Eine Klangwaffe mit ungenutztem Chaos

23. Januar 2026

SPARKY

Oscillator Sink entfesselt den Korg Phase 8: Eine Klangwaffe mit ungenutztem Chaos

Der Korg Phase 8 ist kein gewöhnlicher Synth – er ist ein Rave-Bunker im Kasten, und Oscillator Sink ist die ruhige Stimme, die uns durch seine wildesten Ecken führt. Vergiss Standard-Filterfahrten; dieses Biest verschmilzt elektronische Impulse mit echter Resonanz und bringt die Luft im Studio wirklich zum Vibrieren. Oscillator Sink, bekannt für seine entspannte, forensische Herangehensweise, legt beim Phase 8 Hand an, lotet dessen Grenzen aus und hackt neue Sounds heraus. Wer nach braven Presets sucht, ist hier falsch – das ist einer für die Nerds, die Regeln biegen und dabei gern mal eine Zunge abbrechen.

Elektronische Impulse treffen auf echten Raumklang

Der Korg Phase 8 ist nicht einfach nur ein weiterer Synth mit schicker Front – er ist ein mutiges Experiment in akustischer Synthese, und Oscillator Sink geht direkt ans Eingemachte. Statt einfach nur Elektronen durch Schaltungen zu jagen, nimmt der Phase 8 diese Signale, wandelt sie in magnetische Energie um und versetzt Resonatoren physisch in Schwingung, sodass man den Sound tatsächlich im Raum hört. Hier spürt man die Synthese nicht nur im Kopfhörer, sondern auch auf dem Schreibtisch.

Das eigentliche Highlight? Man steuert keinen digitalen Geist, sondern verbiegt die Regeln der elektronischen und physischen Welt zugleich. Resonatoren austauschen, neu kalibrieren – plötzlich hackt man an der DNA des Instruments selbst. Es ist ein hands-on, leicht verrückter Ansatz, der den Phase 8 eher wie ein klangliches Wissenschaftsprojekt als ein höfliches Studiotool wirken lässt. Wer wissen will, was passiert, wenn man einen Synth mit einem Spuk-Xylophon kreuzt, ist hier goldrichtig.

Wir bringen hier zwei verschiedene Ideen zusammen, die physische Welt und die elektronische Welt, und das ermöglicht uns interessante Dinge.

© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)

Anfassen, schrauben, zähmen – das Biest will gebändigt werden

Man kann sogar einfach auf die Resonatoren pusten, und es kommen Klänge heraus.

© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)

Oscillator Sink lehnt sich nicht zurück und lässt den Phase 8 einfach machen – er greift beherzt zu und testet jede physische und digitale Kontrolle. Mit den klickenden Buttons lassen sich die Stimmen triggern, aber der wahre Spaß beginnt, wenn man Resonatoren tauscht und ihre Position feinjustiert. Hier geht es nicht ums Play-Drücken, sondern ums Anpacken und das Instrument zu seinem eigenen machen.

Der Phase 8 belohnt Experimentierfreude. Egal ob Velocity-Regler, Hüllkurven oder einfach das physische Eingreifen an den Resonatoren – jede Änderung beeinflusst den Sound in Echtzeit. Das ist ein Instrument, das Interaktion fordert – weniger Preset-Surfen, mehr Toaster-Fight mit der Physik. Wer sehen will, wie wild es wirklich wird, sollte Oscillator Sinks Video für das volle taktile Chaos anschauen.

Modulationswahnsinn und klangliche Umwege

Wenn es um Klangformung geht, macht der Phase 8 keine halben Sachen. Oscillator Sink führt durch die Mod-Effekte – Tremolo, Hüllkurven-gesteuertes Ringmod und einen genialen polyphonen Ringmod, bei dem die Modulationsfrequenz an das jeweilige Resonator-Fundament gekoppelt ist. Das ist nicht nur clever, sondern auch musikalisch: Von Glockenklängen bis zu dissonanten Scheppern ist alles drin, nur durch einen Dreh am Regler.

Der Sequencer ist typisch Korg – Volca auf Abwegen – mit Step-Sequencing, Live-Recording, polymetrischen Tricks und Motion-Sequencing für fast jeden Parameter. Sogar das Strummen der Resonatoren für organischere Eingaben ist möglich. Diese Vielseitigkeit lädt zum Ausbrechen ein, egal ob für enge Grooves oder komplettes Chaos. Die einzige Grenze ist, wie weit man gehen will – und Oscillator Sink geht weit.

Das ist wirklich clever, weil die Frequenz des Ringmodulators an das Fundament jedes einzelnen Resonators gekoppelt ist.

© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)

Entfesseltes Potenzial (und was noch fehlt)

Der nächste Abschnitt wird wohl ziemlich kritisch gegenüber dem Phase 8 wirken, und das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ziemlich…

© Screenshot/Zitat: Oscillatorsink (YouTube)

Tun wir nicht so, als wäre der Phase 8 perfekt. Oscillator Sink zeigt klar, wo das Gerät noch mehr könnte – und hat damit recht. Die Mod-Controls beeinflussen nur das abgenommene Signal, nicht den akustischen Sound im Raum – verschenktes Potenzial. Detuning, Obertöne ausnutzen, Kalibrierung hacken für wilde, inharmonische Klänge – hier schlummert noch einiges.

Er träumt von einer Cottage-Industrie für Drittanbieter-Resonatoren und fantasiert über Audio-Input direkt in die Treiber für akustische Vocoder-Experimente. Der Phase 8 ist schon jetzt ein Spielplatz für klanglichen Unfug, aber mit einem Firmware-Update (und vielleicht einem Lasercutter) könnte er zur echten Krawallmaschine werden. Falls Korg mitliest: Hier wartet noch viel Chaos darauf, entfesselt zu werden.

Live-Setups und Integration: Der Phase 8 im Einsatz

Das ist kein reines Studio-Spielzeug – der Phase 8 ist für Action gebaut. Oscillator Sink zeigt, wie er sich in Live-Rigs einfügt: CV- und MIDI-Steuerung für jeden Regler machen ihn zum Traum für Modular-Fans und DAWless-Jünger. Analoger Sync, Motion-Sequencing und tiefe MIDI-Implementierung erlauben es, jeden Parameter vom Lieblings-Sequencer oder Controller aus zu steuern.

Drohnen, Feedback, sich entwickelnde Texturen? Der Phase 8 liefert, besonders wenn man externe Signale einspeist oder ihn mit anderem Gear kombiniert. Er ist eine Performance-Waffe, die kreativen Missbrauch belohnt – Oscillator Sinks Setups sind der Beweis. Wer das volle Chaos – Feedback-Loops, Parameter-Locks und alle dreckigen Details – erleben will, sollte nicht nur lesen, sondern das Video anschauen und sehen, wie der Phase 8 richtig rasiert wird.


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