OXI Instruments rückt mit einem detaillierten Blick auf den Multitrack-Modus des OXI One ins Rampenlicht und positioniert seinen Flaggschiff-Sequencer als Schaltzentrale für hybride und DAWlose Setups. Dieses offizielle Tutorial führt durch die Grundlagen des Sequenzierens von bis zu acht Spuren, der Zuweisung individueller MIDI-Kanäle und der Nutzung von Step-Parametern für nuancierte Kontrolle. Mit klarem Fokus auf Workflow und Performance zeigt OXI, wie die Architektur des One sowohl komplexes Drum-Programming als auch melodisches Sequencing ermöglicht – alles über ein einziges, hands-on Interface. Wer wissen will, wie digitale Sequencer-Gehirne den kreativen Prozess verschlanken können, sollte dieses Video nicht verpassen.

6. Juli 2024
LYRA
OXI Instruments OXI One: Multitrack-Modus entschlüsselt – Workflow-Kraftpaket für moderne Setups
Ein Sequencer für die Integration gebaut
Der OXI One wird als äußerst anpassungsfähiger Multitrack-Sequencer vorgestellt, der als zentrales Herzstück sowohl im Studio als auch live dienen soll. OXI Instruments positioniert den Multitrack-Modus als ideal für das Sequenzieren von Drums, monophonen Melodien und sogar für Polymeter-Experimente – ein flexibles Werkzeug für verschiedenste elektronische Musik-Workflows. Gleich zu Beginn hebt das Video hervor, wie der One melodische und Drum-Patterns in einer einzigen, übersichtlichen Oberfläche vereint und so kreative Sessions vereinfacht und andere Sequencer im Setup entlastet.
Auffällig ist die architektonische Logik: Acht Spuren sind von unten (Track 1) nach oben (Track 8) gestapelt, ganz nach Piano-Roll-Konvention, was DAW-Nutzern sofort vertraut vorkommt. Jede Zeile steht für eine unabhängige Spur, und das Layout ist auf direkten Zugriff optimiert – egal ob man monophone Sequenzen speichert oder mehrere Drum-Parts jongliert. Dieser Ansatz richtet sich klar an Musiker:innen, die schnelle, intuitive Kontrolle ohne Abstriche bei der Tiefe schätzen.

"The multitrack sequencer is one of the most versatile modes of the Oxyone."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Acht Spuren, endlose Möglichkeiten

"Turn the first encoder to select the MIDI channel you wish to use and press the encoder to confirm."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Im Multitrack-Modus des OXI One lassen sich bis zu acht völlig unabhängige Spuren sequenzieren, jede mit eigenem MIDI-Kanal und Notenzuweisung. Diese Flexibilität ist essenziell für komplexe Setups, egal ob Drum-Sounds auf verschiedene Kanäle verteilt oder Melodielinien geschichtet werden. Das Tutorial zeigt, wie sich MIDI-Kanäle und Grundnoten pro Spur zuweisen lassen – passend sowohl für Drum-Maschinen mit Einzelkanälen als auch für solche, die Sounds über verschiedene Noten auf einem Kanal ansteuern.
Step-Parameter: Jede Note formen
Ein zentrales Highlight des Multitrack-Modus ist die Tiefe der Step-Parameter-Bearbeitung. Nutzer:innen können durch langes Drücken eines Steps ein eigenes Menü aufrufen, in dem Velocity, Pitch, Gate-Länge und Modulationswert pro Step angepasst werden. Diese Detailkontrolle ermöglicht dynamische Variationen selbst in kurzen Sequenzen und ist besonders für ausdrucksstarkes Drum-Programming oder sich entwickelnde Melodien nützlich.
Der Workflow ist auf Geschwindigkeit ausgelegt: Mit Encodern werden Werte eingestellt, das Interface gibt direktes Feedback. Im Video wird gezeigt, wie sich durch das Editieren einiger Hi-Hat-Steps mit unterschiedlichen Velocities und Gate-Zeiten schnell Komplexität und Groove erzeugen lassen. Modulations-Lanes und LFOs werden zwar erwähnt, ihre Möglichkeiten bleiben aber einem späteren Tutorial vorbehalten – hier liegt der Fokus auf den Essentials der Step-Bearbeitung.

"Let's edit the parameters of a few of our hat steps."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Track-Funktionen: Effizienz auf Knopfdruck
Neben der Step-Bearbeitung sind die Track-Funktionen des OXI One auf schnelle Workflow-Anpassungen ausgelegt. Nutzer:innen können Start- und Endpunkte jeder Spur unabhängig festlegen, Time-Divisions verdoppeln oder halbieren, Patterns transponieren und sogar neue Sequenzen per Zufallsgenerator erzeugen – alles über intuitive Button- und Encoder-Kombinationen. Das Tutorial zeigt, wie diese Steuerungen spontane Struktur- und Rhythmusänderungen ermöglichen, ohne dass man sich durch Menüs hangeln muss.
Ein besonders cleveres Feature ist die Möglichkeit, Funktionen global auf alle Spuren anzuwenden, nicht nur einzeln. Durch Halten des Sequencer-Buttons lassen sich Randomizer, Clear oder Parameter-Anpassungen auf sämtliche Spuren gleichzeitig ausführen – ideal, um ein Drumkit schnell umzugestalten oder eine Session zurückzusetzen. Farbige LEDs geben visuelles Feedback zur aktiven Spur, und Workflow-Settings erlauben weitere Anpassungen bei Track-Auswahl und Anzeigeverhalten.
Performance-Tools: Mute, Solo und Drum View

"In multitrack mode, if you tap the keyboard button, you'll see the drum view."
© Screenshot/Zitat: Oxiinstruments (YouTube)
Performance steht im Multitrack-Modus klar im Fokus: Features wie Mute und Solo für einzelne Spuren sind direkt aus der Drum-Ansicht erreichbar. Das Video zeigt, wie diese Shortcuts helfen, komplexe Arrangements zu steuern – einzelne Parts lassen sich isolieren, vorhören oder live aus- und einblenden. Die Drum View selbst ist für den Live-Einsatz optimiert, Velocity-Ranges sind auf Pads verteilt und Mute/Solo sowie weitere Performance-Funktionen sind schnell zugänglich. Diese Integration von Sequencing und Live-Kontrolle macht den OXI One sowohl für Komposition als auch für spontane Improvisation attraktiv.
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