Pierre Piscitellis klangliche Analyse

Pierre Piscitelli nimmt sein Publikum mit auf eine groovige Reise in die Welt des ikonischen „The Logical Song“ von Supertramp. Mit seinem charakteristischen pädagogischen Geschick seziert Pierre diesen klassischen Song und legt die Akkordstrukturen und Rhythmen mit Leichtigkeit und einem Hauch Nostalgie dar. Egal ob man ein erfahrener Pianist oder Anfänger ist, Pierres Einblicke werden widerhallen, während er das musikalische Erbe von Rick Davies und Supertramp würdigt.

Eine Hommage an Supertramp

Das Video beginnt damit, dass Pierre Piscitelli die Bühne bereitet, indem er den verstorbenen Rick Davies von Supertramp ehrt. Ricks Musik hat bei Pierre einen bleibenden Eindruck hinterlassen, was „The Logical Song“ zu einem passenden Tribut macht. Pierre erinnert sich an die Nutzung des Wurlitzer-Pianos der Band und hebt dessen einzigartigen Sound hervor, der sich von dem des Rhodes-Pianos unterscheidet. Dies schafft den Rahmen für das Tutorial, das die Lektion in der Rockgeschichte verankert.

Letzte Woche verstarb Rick Davies von der Band Supertramp, einer meiner absoluten Favoriten.

© Screenshot/Zitat: Pierrejpiscitelli (YouTube)

Das Intro freischalten

Pierre taucht in das Tutorial ein, beginnend mit dem ikonischen Intro von „The Logical Song“. Er zerlegt den C-Moll-Akkord und zeigt, wie die rechte Hand ihn ausspielt, wobei er die Verwendung von Achtelnoten betont. Es geht darum, die Betonungen auf dem ersten und vierten Schlag zu setzen, um ihm den Erkennungscharakter zu geben, den Fans wiedererkennen. Pierre macht es zugänglich und gibt kleine Tricks, wie man diese Töne wie ein Profi trifft, wobei er zugibt, dass es eine Herausforderung für die rechte Hand ist. Er navigiert durch jeden Takt und ermutigt die Zuschauer, nicht nur Noten zu spielen, sondern das Wesen des Rhythmus zu fühlen. Indem er die linke Hand in diesen Groove einbindet, entsteht eine Art Synergie, die eine einfache Sequenz in eine klassische Harmonie verwandelt.


Akkorde leicht gemacht

In diesem Abschnitt erklärt Pierre methodisch die Akkorde der Strophe und behandelt C-Moll, A-Dur 7 und mehr. Er teilt die subtile Art, in der der Daumen über die Tasten gleitet, um in neue Akkorde wie G-Moll 7 und B-Dur zu wechseln. Der Groove liegt nicht nur im Spielen, sondern auch im Wissen, wann der Bass übernommen werden muss, wobei Pierre einfache Grundnoten für die linke Hand vorschlägt. Seine Klarheit beim Erklären jedes Akkordes positioniert dieses Tutorial als Muss für jeden, der diesen Track meistern möchte, und lehrt nicht nur das Fingergefühl, sondern auch das Fühlen.


Im Chorus grooven

Ich spiele es dir vor. Ich liebe das.

© Screenshot/Zitat: Pierrejpiscitelli (YouTube)

Pierre zeigt, wie man im Chorus die Melodie durch eine Reihe von Kaskaden-Akkorden hervorbringt. Vom E-Dur-Akkord bis zum A-Halbverminderten geht er mit den Zuschauern durch die Zweitaktsequenzen, die die Zuhörer fesseln. Mit synchronen Händen demonstriert Pierre die Wichtigkeit von Betonungen auf bestimmten Schlägen und verwandelt Noten in lebendige Melodien. Dieser Teil nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise und verstärkt die Idee, dass Musik mehr als nur Noten ist—es ist ein Erlebnis. Das eigentliche Zauberhafte liegt in Pierres Fähigkeit, fortgeschrittene Techniken greifbar zu machen und den Supertramp-Geist einzufangen.

Überleben des Sax-Solos

Wenn sich das Sax-Solo nähert, erhöht Pierre den Einsatz und führt das Publikum dazu, die Verse eine Oktave höher zu spielen. Er würzt das Ganze, indem er zeigt, wie man die Melodie innerhalb der Akkorde einbezieht und die oberen Finger nutzt, um die einprägsamen Themen des Songs zu hervorzuheben. Diese kleinen Ergänzungen machen dieses Tutorial glänzend, indem sie den Lernenden die Werkzeuge an die Hand geben, um ihre Darbietungen über die Grundlagen hinaus aufzuwerten. Pierre lehrt nicht nur Songs, sondern vermittelt ein tieferes Verständnis von musikalischer Interpretation.


Outro mit hohen Tönen

Zum Abschluss taucht Pierre in das Outro ein und enthüllt ein Riff, das mit einer ansteckenden Energie überlagert ist. Er erklärt den Einsatz von C7- und F-Moll-Akkorden nicht nur als Töne, die gespielt werden sollen, sondern als Elemente eines Grooves, zu dem man jammen kann. Mit Tipps, wie die linke Hand mit der rechten synchronisiert wird, rundet Pierre die Lektion stilvoll ab. Sein Einblick in den einzigartigen Sound von Supertramp bietet nicht nur eine Klavierlektion, sondern einen Meisterkurs darin, das Wesen einer Band durch die Tasten einzufangen.

Ich liebe das. Es gibt nichts, was mehr nach Supertramp klingt als das.

© Screenshot/Zitat: Pierrejpiscitelli (YouTube)

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/pierre-piscitellis-sonic-breakdown/
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