Scott’s Synth Stuff im Härtetest: New Bee SK17 – Billig-FX-Pedal oder geheimer Synth-Waffe?

15. Februar 2026

SPARKY

Scott’s Synth Stuff im Härtetest: New Bee SK17 – Billig-FX-Pedal oder geheimer Synth-Waffe?

Schon mal gefragt, ob ein 55-Dollar-Pedal deinen trockenen Mono-Synth in eine Rave-Bunker-Bestie verwandeln kann? Scott’s Synth Stuff stürzt sich kopfüber auf das New Bee SK17, ein winziges Multi-Effekt-Pedal, das alles verspricht – Modulation, Delays, Reverbs, Amp-Sims und sogar USB-Audio. Scotts kompromissloser Stil liefert die nackten Fakten: Was knallt, was floppt und ob diese Kiste nur für Gitarristen taugt oder ein legitimer Synth-Sidekick ist. Wer genug von Plastikversprechen hat und wissen will, ob Billig-Gear wirklich abliefert, ist hier richtig. Spoiler: Der SH-101 bekommt ein ordentliches Upgrade.

Kleine Kiste, große Versprechen

Scott’s Synth Stuff macht keine halben Sachen mit nutzlosem Gear. Als das New Bee SK17 ungefragt vor seiner Tür lag, waren die Erwartungen entsprechend niedrig. Doch dieses kleine Pedal, eigentlich für Gitarristen gedacht, hat genug Features, um selbst Synth-Nerds neugierig zu machen. Für 55 Dollar bekommt man eine kompakte digitale Effektkiste mit überraschend vielen Tricks auf Lager.

Die Basics sind am Start: Klinken-Ein- und Ausgänge, Kopfhöreranschluss, USB-Strom und eine Halterung für den Synth. Das Interface ist simpel – Drehregler, fünf Buttons und ein Farbdisplay. Klar, es ist mono (erwarte keine breiten Stereo-Flächen), aber für Mono-Synths wie den SH-101 ist das kein Beinbruch. Die eigentliche Überraschung? Die Effekte klingen tatsächlich ordentlich, und für den Preis ist das ein Schnäppchen.

This thing's a steal. So it is a tiny little effects pedal.

© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)

FX-Buffet: Modulation, Delays und mehr

Das SK17 ist kein One-Trick-Pony. Es bringt Amp-Modelle, Cabinet-Sims, Modulation (Chorus, Phaser, Flanger, Vibrato), Delays, Reverbs – inklusive Shimmer und Cloud – und sogar einen eingebauten Tuner mit. Das ist eine Menge Sauce für ein Pedal, das weniger kostet als ein Abend im Berliner Club.

Scott zeigt, wie die Effektkette modular aufgebaut ist: Du kannst die Reihenfolge der Module tauschen, Parameter tweaken und eigene Presets speichern. Kompressor und Amp-Modelle sind eher was für Gitarristen, aber Modulation, Delay und Reverb sind für Synths das eigentliche Highlight. Wenn dein Mono-Synth so trocken ist wie britischer Humor, ist dieses Pedal die schnelle Rettung.


Mobiles Kraftpaket: Akku und USB-Tricks

Hier zeigt das SK17, was es draufhat. Der eingebaute Akku hält sieben Stunden durch – vom Studio bis zur Bühne brauchst du also keine Steckdose suchen. Der USB-Port dient nicht nur zum Laden, sondern auch als Audio-Interface, sodass du deinen Synth direkt mit Effekten in die DAW aufnehmen kannst.

Bluetooth ist auch am Start: Ein Kanal für Audio-Streaming, einer für die Companion-App. Egal ob Jam im Park oder Recording im Schlafzimmer – das Pedal ist flexibel genug für alles. Für Live-Sets ein No-Brainer, im Studio ein praktischer Backup.


Sound-Demos: Vom SH-101 zur Straßenwaffe

All right, here's the juice. Here's the modulation. This is what I'm really interested in.

© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)

Scott schließt den SH-101 ans SK17 und gibt Gas. Preset-Browsing macht sofort Laune – Chorus macht alles fetter, Phaser und Flanger bringen Bewegung, und die Delays und Reverbs reichen von subtil bis voll ins All. Die Amp-Modelle sorgen für Dreck, aber Modulation und Time-Based-FX verwandeln den SH-101 wirklich vom Vanille-Synth zur Club-Waffe.

Die Demos beweisen: Das SK17 ist kein Spielzeug. Klar, nicht jeder Effekt ist für Synths sinnvoll (Noise Gate? Eher nicht), aber das Gesamtpaket ist für so wenig Geld ein massives Upgrade. Wer das volle Chaos – vor allem die Shimmer- und Cloud-Reverbs – erleben will, muss das Video sehen. Worte reichen da nicht.

App-Angriff: Editieren, Teilen, Tweaken

Editieren am Pedal selbst ist okay, aber die Companion-App macht’s richtig schick. Per Bluetooth ans Handy, und schon hast du einen Touchscreen-Editor für jeden Effekt plus eine Community-Library voller User-Presets. Quasi Synth-Social-Media fürs Pedalboard.

Scott zeigt, wie einfach sich Parameter tweaken, eigene Sounds speichern und verrückte Patches anderer User laden lassen. Für 55 Dollar ist diese Customizing-Möglichkeit fast schon absurd. Wer sich gern in Preset-Welten verliert, wird hier Wochenenden versenken. Nicht sagen, wir hätten euch nicht gewarnt.

You can save the presets and you can actually share. And there's a whole library, a public library, like a social media library of effects…

© Screenshot/Zitat: Scottssynthstuff (YouTube)

Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: