Starsky Carr entfesselt den iLoud Sub: Kleine Kiste, fetter Bass, keine Kompromisse

12. Januar 2026

SPARKY

Starsky Carr entfesselt den iLoud Sub: Kleine Kiste, fetter Bass, keine Kompromisse

Starsky Carr stürzt sich kopfüber in die Tiefbass-Schlacht mit dem IK Multimedia iLoud Sub und jagt diesen kompakten Subwoofer durch ein echtes kleines Studio. Wer denkt, so ein Winzling kann keine Wände wackeln lassen, irrt gewaltig – Starsky liefert Messungen, Raumkorrektur und britische Ehrlichkeit als Beweis. Erwartet stehende Wellen, fettere Mixe und ein bisschen britischen Humor darüber, warum die meisten Subs alles nur schlimmer machen. Das hier ist kein gewöhnlicher Gear-Check – das ist ein Rave-Bunker-Upgrade, Starsky-Style. Zeit, das eigene Monitor-Setup und vielleicht auch die Lebensentscheidungen zu hinterfragen.

Winzling mit Wumms

Starsky Carr startet mit dem IK Multimedia iLoud Sub – ein Subwoofer, so klein, dass er eher in eine Brotdose als ins Studio passt. Aber lass dich vom Format nicht täuschen: Das Teil hat 6-Zoll-Treiber auf drei Seiten und alle nötigen Anschlüsse. Der eigentliche Clou? Es ist nicht nur ein Sub, sondern ein komplettes System-Upgrade, inklusive Referenzmikrofon und ARC X Raumkorrektur-Software. In einer Welt, in der die meisten Kompakt-Subs nur Matsch produzieren, deutet Starsky schon an, dass dieser hier nicht nur Muskeln, sondern auch Hirn hat.

Die haben da echt ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert und die Physik mit der Größe ausgehebelt.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Stehende Wellen: Der Bass-Killer

Wir sehen hier drei große Peaks bei 39, 69 und 112 Hertz, die durch stehende Wellen und die natürlichen Raumresonanzen entstehen.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Jeder Besitzer eines kleinen Studios kennt das Problem: Stehende Wellen machen den Bass zum dröhnenden Albtraum, und wenn du nicht gerade Wände einreißen willst, bist du oft machtlos. Starsky packt die Physik aus – die Peaks bei 39Hz, 69Hz und 112Hz sind kein Zufall, sondern die Geister deiner Raummaße, die den Mix heimsuchen. Er rechnet vor, wie Länge, Breite und Höhe des Raums perfekt mit den schlimmsten Bass-Resonanzen zusammenfallen.

Hier kommt das ARC X System des iLoud Sub ins Spiel. Statt einfach nur den Bass zu verstärken und alles schlimmer zu machen, misst es den Raum und korrigiert das komplette System – Sub und Monitore zusammen. Kein Rätselraten mehr, keine endlosen Schaumstoffplatten. Ein paar Minuten mit dem Referenzmikro und du bist auf dem Weg zu ehrlichem, flachem Bass. So ein Upgrade fragt man sich: Warum hat das nicht jeder Subwoofer?

ARC X: Vom Matsch zum Muskel

Kalibrierung angesagt: Starsky zeigt, wie die ARC X Software mit ein paar Messungen EQ-Korrekturen ausspuckt, die selbst die buckligste Frequenzkurve glätten. Das Vorher-Nachher-Diagramm lügt nicht – die blaue Linie hat mehr Hügel als ein Kamel, die orange ist glatt wie Butter. Er hat ARC X sogar gegen Sonoworks getestet und fast identische Ergebnisse bekommen – hier gibt’s keinen Voodoo.

Der echte Test? Hören. Starsky beschreibt den Unterschied als Tag und Nacht – plötzlich ist der Bass fetter, sauberer und viel kontrollierter. Filtersweeps unter 50Hz haben endlich Wucht, und das Brummen der Monitore ist Geschichte. Wer die Verwandlung wirklich erleben will, muss das Video schauen – manche Dinge lassen sich eben nicht in Worte fassen, vor allem wenn der Bass die Zähne klappern lässt.

Im Raum zu hören, ist der Unterschied zwischen Korrektur an und aus wie Tag und Nacht.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Alte Schule gegen den Neuen

Wenn es das vor sechs Monaten gegeben hätte, hätte ich vielleicht gar nicht auf die Precision 6 upgegradet, weil ich dann die Raumkorrektur…

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Starsky testet den iLoud Sub nicht im luftleeren Raum – er vergleicht ihn mit den Dynaudio LYD7 und den IK Precision 6. Der Clou: Die Precision 6 harmonieren mit ARC X, die Dynaudios nicht – hier wird die Raumkorrektur des Subs zum Gamechanger. Er gibt zu, dass er sich den teuren Monitor-Upgrade vielleicht gespart hätte, wenn es den iLoud Sub früher gegeben hätte.

Preislich ist der iLoud Sub kein Schnäppchen, aber im Vergleich zu größeren Monitoren plus separater Raumkorrektur ein echtes Angebot. Der Unterschied zwischen seinen £900 Dynaudios und den £700 teuren Precisions schrumpft mit dem Sub dramatisch. Die Integration läuft reibungslos, und plötzlich klingen auch Mittelklasse-Monitore, als hätten sie einen Proteinshake und eine Motivationsrede bekommen.

Upgrade ohne Pleite-Feeling

Und das Fazit? Starsky ist klar: Für kleine und mittlere Monitore ist der iLoud Sub ein Monster-Upgrade ohne Monsterpreis. Mehr Lautstärke, mehr Bass und – das ist entscheidend – Raumkorrektur inklusive. Er macht aus deinen Speakern keine Neumann KH310, aber bringt dich für einen Bruchteil des Preises verdammt nah ran.

Noch ein Tipp zum Schluss: Tritt nicht gegen deinen Sub. Starsky hat seinen beim Beineausstrecken eingedellt – Beweis, dass auch Studio-Waffen Schwachstellen haben. Wer den echten Unterschied hören will, sollte ins Video reinschauen und die Ohren entscheiden lassen. Für alle, die im Kämmerchen mit schlaffem Bass sitzen, ist das hier die Straßenwaffe, auf die ihr gewartet habt.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/starsky-carr-unleashes-the-iloud-sub-small-box-big-bass-no-nonsense/
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