Starsky Carr zerlegt Oxygène Part 4: Synths für alle, nicht nur für Elitisten

26. Januar 2026

SPARKY

Starsky Carr zerlegt Oxygène Part 4: Synths für alle, nicht nur für Elitisten

Vergiss das Synthesizer-Museum – Starsky Carr beweist, dass man für die Sounds von Jean Michel Jarres Oxygène Part 4 weder einen Bankkredit noch ein Lager voller Vintage-Gear braucht. In diesem rasanten, schnörkellosen Tutorial räumt Starsky mit dem Hype auf und zeigt, wie du diese ikonischen Klänge aus fast jedem Synth oder Plugin herauskitzelst – vorausgesetzt, du hast zwei Oszillatoren und ein bisschen Attitüde. Freu dich auf Deep Dives, dreckige Tricks und eine gesunde Verachtung für Preset-Kultur. Wer lernen will, wie man klassische Sounds mit modernen Tools und etwas Biss baut, bekommt hier die Masterclass im Rave-Bunker.

Oxygène für alle: Kein Vintage-Museum nötig

Starsky Carr räumt gleich zu Beginn mit dem Mythos auf, dass man eine Wand seltener Vintage-Synths braucht, um den Zauber von Oxygène Part 4 nachzubauen. Hier geht es nicht ums Protzen mit der Gear-Sammlung – Starsky zeigt, dass du mit so ziemlich jedem Synth oder Plugin diese satten, ikonischen Sounds hinbekommst. Die einzige wirkliche Voraussetzung? Zwei Oszillatoren, ein bisschen Sync und Unison. Wenn dein Synth das kann, bist du dabei.

Erfrischend ist, wie Starsky sich nicht in Nostalgie oder Hardware-Snobismus verliert. Es geht ihm darum, diese klassischen Klänge zugänglich zu machen – egal, ob du ein abgerocktes Novation Summit oder irgendein verstaubtes VST nutzt. Das ist Sounddesign mit Punk-Attitüde: Nimm, was du hast, und lass dir von niemandem einreden, es sei nicht gut genug.

Wenn dein Synth zwei Oszillatoren pro Stimme hat, Sync und Unison kann, kannst du die meisten dieser Sounds machen.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Oszillator-Sync, Unison & Filterhüllkurven: Die wahren Helden

Schauen wir uns an, wie du diese Sounds mit Plugins nachbauen kannst.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Klartext: Wer die Vintage-Jarre-Sounds will, muss sich mit Oszillator-Sync, Unison und Filterhüllkurven anfreunden. Starsky erwähnt das nicht nur – er zeigt, wie diese Techniken das Rückgrat jedes Sounds im Track sind. Vergiss endloses Menü-Gescrolle; es geht darum zu verstehen, was einen Patch wirklich lebendig macht.

Er geht ins Detail und zeigt, dass diese Techniken nicht nur was für Synth-Nerds sind. Egal ob du ein Software-Prophet-5 oder einen Hardware-Summit nutzt – die Regeln bleiben gleich. Es geht darum, die Hände schmutzig zu machen und zu kapieren, warum diese klassischen Sounds funktionieren – statt einfach Presets wie ein Roboter zu kopieren.

Von Noise Sweeps bis Sync Leads: Das volle Klangarsenal

Starsky macht keine halben Sachen – er führt Schritt für Schritt durch jeden Sound, der Oxygène Part 4 zum Synth-Klassiker macht. Angefangen bei atmosphärischen Noise Sweeps zeigt er, wie man diesen wirbelnden, außerirdischen Vibe hinbekommt. Dann geht’s weiter mit Bass, Arps und diesen Pads, die klingen, als kämen sie direkt aus einem französischen Raumschiff.

Das eigentliche Highlight? Ihm beim Zerlegen des Main Leads und des String Leads zuzusehen und genau zu erfahren, wie man diesen bissigen, ausdrucksstarken Ton hinbekommt. Hier wird nicht einfach an Knöpfen gedreht – jeder Schritt wird erklärt, jede Feinheit begründet. Das ist ein Tutorial, bei dem man am liebsten sofort pausieren, patchen und mitmachen will.

Und dann das Sync Lead – der Sound, auf den alle scharf sind. Starsky legt alles offen, aber wie fett das Teil wirklich durch den Mix schneidet, muss man im Video selbst erleben. Manche Dinge kann man eben nicht in Text pressen.

Jetzt geht’s ans Sync Lead, das alle wissen wollen.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Synthese-Grundlagen: Dein Freifahrtschein für jeden Synth

Wenn du lernen willst, wie du diese Sounds auf deinem eigenen Synth machst, folg einfach mit und du kommst ans Ziel.

© Screenshot/Zitat: Starskycarr (YouTube)

Was dieses Tutorial besonders macht, ist Starskys kompromissloser Fokus auf die Grundlagen. Er liefert dir nicht einfach ein Rezept für einen bestimmten Synth, sondern bringt dir die Kerntechniken bei, die auf jedem Gerät mit zwei Oszillatoren und Filter funktionieren. Das ist wie Straßenkampf statt sich hinter Presets zu verstecken.

Mit diesem Ansatz kannst du das Gelernte auf jeden Synth anwenden – egal ob Hardware oder Software. Das ist echtes Sounddesign für die Straße: keine Ausreden, keine Abkürzungen. Wer sein Patch-Game aufs nächste Level bringen will, ist hier richtig.

Nicht nur lesen – anschauen, patchen, wiederholen

Mal ehrlich: Über Filter Sweeps und Sync-Tricks kann man ewig lesen, aber bis man sie sieht und hört, bleibt’s Theorie. Starskys Video ist voll mit Live-Demos, A/B-Vergleichen und diesen kleinen Momenten, in denen der Sound einfach klickt. Wer die Klänge wirklich in die Finger bekommen will, sollte den Synth bereithalten, Play drücken und mitmachen. Das ist eines der seltenen Tutorials, bei denen die Action genauso wichtig ist wie die Erklärung.


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