sunwarper dreht den Spieß um: Keine Crate Digs mehr – Mach deinen eigenen Sound!

22. Februar 2026

RILEY

sunwarper dreht den Spieß um: Keine Crate Digs mehr – Mach deinen eigenen Sound!

Vergiss staubige Finger und endlose Plattenladen-Safaris – sunwarper hat das Sampling-Game komplett neu gemischt, und ich feier’s hart. In diesem Video schmeißt der Beat-Zauberer aus LA das klassische Crate Digging über Bord und zeigt, wie du deine eigenen Samples von Grund auf baust – ganz ohne Musiktheorie-Diplom. Von Logic Pros Session Players bis hin zum Roland SP404-MKII: Hier geht’s darum, Sounds nach deinem Geschmack zu verbiegen und Texturen zu stapeln, die richtig knallen. Wenn du keinen Bock mehr auf Sample-Clearing hast oder einfach deinen eigenen Flavor zeigen willst, ist das hier Pflichtprogramm. Glaub mir, der Groove ist echt und die Tricks sind straight aus dem Untergrund.

Weg mit den Kisten, bau dir dein eigenes Arsenal

sunwarper startet direkt damit, das alte Crate Digging-Ritual über Bord zu werfen. Statt stundenlang Platten zu wälzen oder Sample Packs zu durchforsten, baut er sich seinen eigenen Jazz-Sample von Grund auf. Keine staubigen Finger, keine Copyright-Probleme – nur pure kreative Kontrolle.

Das Beste daran? Du kannst jeden Akkord, jeden Effekt genau so einstellen, wie du willst. Es ist wie selbst Streetfood kochen statt Takeout zu bestellen – günstiger, leckerer und du weißt genau, was drin ist. So drehst du nicht einfach nur fremde Vibes, sondern baust deinen eigenen Sound von Grund auf.

Ich habe es tatsächlich selbst gemacht. Deshalb musste ich nicht durch einen Haufen Platten wühlen, um es zu finden.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Logic Pro Session Players: Akkorde für alle

Du brauchst keine Musiktheorie, um loszulegen. Du kannst dir einfach eine Akkordfolge erstellen lassen.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Falls du denkst, du brauchst ein Jazz-Diplom, um fette Samples zu bauen, beweist dir sunwarper das Gegenteil. Er springt in Logic Pro und lässt die Session Players Akkordfolgen ausspucken – ganz ohne Schweißperlen auf der Stirn. Keine Klavierkünste nötig, nur ein paar Klicks und schon steht das Fundament.

Das Geile: Du bist nicht festgelegt. Du kannst modulieren, Sounds austauschen und die Komplexität anpassen, bis es passt. E-Piano, Drums, was auch immer – Session Players liefern. Es ist wie eine Studioband auf Knopfdruck, nur ohne Ego und leere Pizzakartons.

Sounddesign: Von langweilig zu legendär

Sobald das Grundsample steht, geht’s ans Würzen. sunwarper haut Effekte drauf – Dr. Vibe, Noise, Wow & Flutter, Distortion und ordentlich Sättigung – und verwandelt Standard-Logic-Sounds in was richtig Knuspriges. Sein EQ-Game ist on point: Er schneidet Höhen und Tiefen, damit alles Platz hat.

Hier wird nicht einfach ein Preset draufgeklatscht; er schraubt, schneidet und stapelt, bis das Sample klingt wie von einer vergessenen Jazz-Platte. Das Beste: Du kannst beim Sounddesign so tief gehen, wie du willst – aber schon mit wenig Aufwand bekommst du was Eigenes. Es geht nur darum, dass Drums und Keys im Mix richtig sitzen.

Du kannst es behandeln, als wäre es genau die Platte, nach der du suchst: Ich will die Drums super soft. Ich will sie laut im Mix. Ich will…

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

SP404-MKII: Die Chop-Werkstatt läuft heiß

Jetzt wird’s magisch – sunwarper packt seine selbstgebauten Samples in den Roland SP404-MKII. Er pitcht runter, zerschneidet die Stems und geht mit der Chop-Funktion ab. Keine Stem-Splitting-Plugins nötig, wenn du die Stems selbst gebaut hast. Der Workflow ist schnell und kreativ: Auto-Marking, Chops auf Pads legen und Drums schichten, bis der Groove steht.

Er hat keine Angst vor schrägen Sounds – schneidet ein cheesy MIDI-Sax, pitcht Samples und stapelt Hi-Hats, bis der Beat bounct. Das Arrangement ist hands-on und roh, mit viel Platz für Happy Accidents. Man spürt, wie der Beat wächst, während er Elemente hinzufügt, rausnimmt und spontan flippt.

Wenn du wissen willst, wie tief das Rabbit Hole mit den SP404-Effekten und Sequencing-Tricks wirklich geht – schau dir das Video an. Manche Moves muss man einfach sehen, um sie zu raffen. Wie sunwarper seine Chops organisiert und die Sections baut, ist pures Beatmaker-Gold.


Unendliche Flips – dein Style zählt

Es gibt endlose Möglichkeiten beim Sampling, aber es ist nochmal was anderes, wenn du die Samples selbst machst.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

sunwarper schließt mit einer Message ab: Die Möglichkeiten beim Sampling sind endlos – vor allem, wenn du dein Material selbst baust. Egal ob du ein Instrument spielst oder einfach nur mit der DAW klarkommst, du kannst Sounds basteln, die ganz dir gehören. Mit Tools wie Dr. Vibe und dem SP404-MKII bist du nur durch deine Fantasie (und vielleicht deinen Koffeinspiegel) limitiert. Also los, flip deine eigenen Samples und lass deinen Sound sprechen.

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/sunwarpers-flip-no-more-crate-digging-make-your-own-heat/
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