sunwarper’s Gear-Gauntlet 2025: Hits, Misses und Straßenlegenden

16. November 2025

RILEY

sunwarper’s Gear-Gauntlet 2025: Hits, Misses und Straßenlegenden

sunwarper haut einen Gear-Review raus, der so ehrlich ist wie ein Döner nach Mitternacht – kein Schönreden, nur pure, ungefilterte Meinungen zu den Grooveboxen, Samplern und Synths, die sein 2025 geprägt haben. Vom Yamaha SEQTRAK für schnelle Beat-Skizzen bis zum Roland S-1 mit SH-101-Vibes: Hier wird nichts beschönigt. Wer genug von Datenblättern hat und wissen will, was im echten Studio-Alltag wirklich knallt, ist hier goldrichtig. Also: Billiges Bier auf, zurücklehnen und schauen, welche Kisten geblieben sind und welche direkt wieder rausgeflogen sind.

2025’s Gear-Highlights: Die, die Eindruck gemacht haben

sunwarper startet mit einem Rundown über all das Gear, das 2025 sein Studio betreten hat – manches blieb, anderes war schneller weg als kalte Pizza. Hier geht’s nicht darum, jedem blinkenden Kasten zu huldigen; er zeigt, was seinen Workflow wirklich verbessert hat und was nur Staub gefangen hat. Der Vibe: echte Praxis statt Datenblatt-Geflirte, mit viel LA-Sonne und Beatmaker-Hustle in jeder Auswahl.

Von Grooveboxen über Sampler bis Synths: sunwarper sucht Tools, die in ein hektisches, manchmal chaotisches Leben passen. Ihm geht’s um Geräte, mit denen man schnell Ideen festhalten kann – gerade als Elternteil mit wenig Studiozeit. Nicht das Neueste oder Teuerste zählt, sondern das, was wirklich kreativ macht und keine Zeit verschwendet. Wer wissen will, welches Gear sich wirklich lohnt, sollte hier genau hinschauen.


Yamaha SEQTRAK: Der MVP fürs Ideen-Skizzieren

Der Yamaha SEQTRAK kommt als Überraschungskandidat ins Spiel – nicht weil er perfekt ist, sondern weil er ein verdammt gutes Tool ist, um Beats im Handumdrehen zu skizzieren. Klar, der Sampler ist limitiert – kein fancy Chopping, und die Sample-Slots muss man manuell verwalten. Aber wenn man einfach nur schnell eine Idee festhalten will, bevor das Baby aufwacht oder der Burrito kalt wird, dann liefert die Kiste. Mit genug Synth- und Drumtracks bleibt’s spannend, und Akku plus Gratis-App machen das Teil noch straßentauglicher. Fürs Arrangieren ist der SEQTRAK nicht das Nonplusultra, aber für schnelle Beats ist er ein echter MVP. Wer sehen will, wie schnell man von null auf Groove kommt, sollte sich das Video anschauen.

Was ich gefunden habe, war eine unglaublich leistungsfähige, vielseitige Ideenschmiede.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Roland S-1: SH-101-Feeling im Hosentaschenformat

Für mich ist es das perfekte Grab-and-Go-Synth geworden.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Der Roland S-1 ist quasi der kleine Cousin des SH-101, der mit Rucksack und Attitüde zur Party kommt. sunwarper feiert den ACB-Sound, die Parameter-Locks pro Step und die eingebauten Effekte, die mehr als nur Nostalgie liefern. Die Tastatur ist winzig und startet auf B (was einen jedes Mal aus dem Konzept bringt), aber die Portabilität macht’s möglich, überall damit zu jammen – Wohnzimmer, Parkbank, egal. Es geht nicht nur um den klassischen Sound; der S-1 ist ein Grab-and-Go-Synth, perfekt für Sampling und schnelles Sounddesign. Wer wissen will, wie viel Vibe in so ein kleines Teil passt, sollte sich die Jams im Video reinziehen.

Roland P-6: Der Sampler mit Wumms

Der Roland P-6 hat sich nicht heimlich in sunwarpers Workflow geschlichen – er hat die Tür eingetreten. Gelockt haben ihn der Lo-Fi-Button, die Sample-Rates und das eingebaute Mikro, um Sounds draußen einzufangen. Er bringt SP-404-Vibes, aber mit Sequencing-Power, die den alten TR-Rec-Modus alt aussehen lässt. Parameter-Locks für Start- und Endpunkte? Her damit! Perfekt ist er nicht – manuelles Slicing fehlt, und nur ein Effekt gleichzeitig – aber zum Choppen und Verbiegen von Samples ist das Teil eine Wucht.

Ein Haken gibt’s: Bus- und Send-Effekte laufen parallel, was für SP-404-User erstmal komisch klingt. Trotzdem: Portabilität, Akku und tiefes Sequencing machen den P-6 zu einem straßentauglichen Sampler, der für den Preis schwer zu schlagen ist. sunwarpers ehrliches Fazit? Könnte den SP-404 für alle übertrumpfen, die mehr Sequencing wollen, ohne einen Backstein mitzuschleppen. Wer die Details und Sound-Action will, sollte das Video nicht verpassen.

Der Sequencer ist hier unglaublich intuitiv.

© Screenshot/Zitat: Sunwarper (YouTube)

Polyend Tracker+: Tracker-Workflow mit Anlauf

Der Polyend Tracker+ ist wie ein schräges, aber geniales Mixtape vom Flohmarkt – eigenwillig, mächtig und ganz anders als die übliche Groovebox. sunwarper erklärt den vertikalen Tracker-Workflow, bei dem jeder Step ein anderer Sound sein kann. Die eingebauten Synths, Granular-Tools und FM-Radio-Sampling machen das Teil fast zum DAW-Ersatz. Die Pads sind groß genug fürs Live-Playing, und Multi-Track-USB-Audio ist ein Gamechanger, wenn man Drums und Synths einzeln rausziehen will.

Aber ehrlich: Es dauert, bis der Workflow klickt. Tracker-Fans werden die Flexibilität lieben, aber Neueinsteiger müssen sich reindenken. sunwarper empfiehlt, erstmal kostenlose Tracker-Apps am Rechner zu testen. Wenn’s dann klickt, macht das Teil süchtig – wie Streetfood, von dem man nicht genug bekommt. Für den vollen Geschmack: Video anschauen und sehen, wie diese Kiste Beatmaking auf den Kopf stellt.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/sunwarpers-2025-gear-gauntlet-hits-misses-and-streetwise-surprises/
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