Der Super 6 von UDO Audio ist längst für seinen satten, hybriden Sound bekannt – doch in diesem offiziellen Walkthrough enthüllt Hazel eine weniger bekannte LFO-1-Funktion, die deinen Patches Unberechenbarkeit und Tiefe verleiht. Mit einem versteckten Pool alternativer Wellenformen lässt sich die Modulation weit über das Standardrepertoire hinaus treiben und eröffnet neue texturale und rhythmische Möglichkeiten. Im Video wird methodisch demonstriert, wie diese unregelmäßigen LFO-Shapes Filterfahrten, VCA-Dynamik und mehr transformieren, inklusive Phasen-, Delay- und One-Shot-Tricks. Wer das architektonische Potenzial des Super 6 wirklich ausschöpfen will, bekommt hier einen Pflichtblick in die Modulations-Workflows.

25. November 2025
LYRA
UDO Audio Super 6: Das geheime Modulationsarsenal von LFO 1 entschlüsselt
Ein Synth voller Geheimnisse: Die versteckte Modulations-Charakteristik des Super 6
Der UDO Super 6 wird als vielseitiger analog-hybrider Polysynth vorgestellt, doch das Video lenkt den Fokus rasch auf eine Funktion, die viele Nutzer übersehen: eine versteckte Modulationsmöglichkeit innerhalb von LFO 1. Hazel, die Moderatorin, betont, wie diese kaum bekannte Funktion eine zusätzliche Schicht an Charakter und Unberechenbarkeit in deine Patches bringen kann – weit über das übliche Spektrum der Standard-LFO-Shapes hinaus.
Dieses versteckte Juwel ist mehr als nur ein kleiner Kniff; es wird als echter Workflow-Booster präsentiert, besonders für alle, die die Modulationsarchitektur des Super 6 weiter ausreizen wollen. Durch den Zugriff auf alternative Wellenformen, die nicht auf dem Hauptwahlschalter zu sehen sind, lassen sich neue Klangwelten erschließen, die den Patches eine einzigartige, sich entwickelnde Qualität verleihen – im Studio wie auf der Bühne.

"It's what's going to give your patches even more character."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Unregelmäßige Wellenformen: Der alternative Modulationspool von LFO 1

"A waveform that is much more irregular and unpredictable in its cycle and therefore creates some really interesting modulation."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Hazel taucht in die Architektur ein und erklärt, dass LFO 1 beim Super 6 nicht auf die sichtbaren Wellenformen des Wahlschalters beschränkt ist. Stattdessen gibt es einen ganzen Pool alternativer, unregelmäßiger Wellenformen – jede mit eigenem, unvorhersehbarem Zyklus und harmonischem Reichtum. Diese Formen sind nicht nur Spielerei, sondern gezielt dafür da, Komplexität und Überraschung in die Modulationswege zu bringen.
Der Zugriff ist simpel: Shift halten und den LFO-1-Wahlschalter nach links oder rechts bewegen, um eine alternative Form zuzuweisen. Damit eröffnen sich vielfältige Modulationsmöglichkeiten, denn diese Wellenformen bringen Obertöne und rhythmische Eigenheiten ins Spiel, die Standard-LFOs nicht bieten.
Von Filter bis VCA: Modulationsbeispiele aus der Praxis
Das Video bleibt nicht theoretisch – es liefert praxisnahe Demonstrationen. Hazel beginnt damit, die alternativen LFO-1-Wellenformen auf den Filter-Cutoff zu routen und zeigt, wie die Unregelmäßigkeit besonders bei langsamen Raten für Nuancen und sich entwickelnde Details sorgt. Wird das Tempo erhöht, entsteht eine rhythmische, fast sequenzerartige Modulation, die die Vielseitigkeit dieser Wellenformen unterstreicht.
Neben dem Filter werden auch Pitch, VCA und sogar die Pulsbreite von Oszillator 2 (DDS 2) moduliert. Jede Zielgröße reagiert anders auf die alternativen Wellenformen und erzeugt Effekte von Tape-artigem Warble bis zu gestuften, „Wasp“-ähnlichen Sounds. Beim Durchschalten verschiedener Formen und Geschwindigkeiten zeigt der Super 6 ein breites Spektrum modulationsgetriebener Klanggestaltung – alles aus diesem versteckten LFO-Pool heraus.

"Quite interesting rhythmically actually."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Phase, Reset und Delay: Die Modulationsmatrix vertiefen

"It's quite a different effect and I think both sound great actually, it just depends on what you're after."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Das Modulationssystem von UDO hört bei den Wellenformen nicht auf. Hazel hebt weitere Features von LFO 1 hervor, die das kreative Potenzial noch erweitern. Durch Umschalten zwischen Reset- und Free-Modus entscheidet man, ob der LFO bei jedem Tastendruck neu startet oder frei durchläuft – das beeinflusst die Bewegung und Kohärenz der Modulation über alle Stimmen hinweg deutlich.
Stereobreite kommt durch Phasenverschiebung ins Spiel: Die linke und rechte Seite können asynchron laufen, was besonders auf Kopfhörern für einen breiteren, immersiven Sound sorgt. Modulations-Delay und One-Shot-Modus („Once“) bieten zusätzliche architektonische Flexibilität, etwa für zeitverzögerte Einsätze oder Einzelzyklen, die mit Hüllkurven für komplexe Layer-Effekte kombiniert werden können.
Eine Einladung zum Experimentieren: Ausdrucksstarke Modulation wartet
Zum Abschluss ermutigt Hazel alle Super-6-User, diese versteckte LFO-1-Funktion zu erkunden und bezeichnet sie als eine der inspirierendsten Seiten des Instruments. Die Unberechenbarkeit und Komplexität der alternativen Wellenformen führen zu ausdrucksstärkeren, sich entwickelnden Texturen – Qualitäten, die bei digital-hybriden Synths oft schwer zu finden sind.
Die Botschaft ist klar: Wer bereit ist, über das Offensichtliche hinauszugehen, findet in der Modulationsarchitektur des Super 6 einen echten Spielplatz für neue Klangmöglichkeiten. Egal ob für cineastische Flächen, animierte Leads oder experimentelle Texturen – dieses versteckte Juwel sollte in keinem Workflow fehlen.
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