UDO Audio, bekannt für ihre üppigen, hands-on Polysynths, platziert den Super 8 geschickt zwischen dem Flaggschiff Super 6 und dem mächtigen Super Gemini. In diesem offiziellen First-Impressions-Video nimmt Hazel Mills den Super 8 unter die Lupe, baut Sounds von Grund auf und erkundet die Dual-Layer-Architektur. Im Fokus stehen praxisorientiertes Patchen und Performance, mit viel Modulation, Layering und Effekten, um das kreative Potenzial des Instruments zu zeigen. Wer wissen will, wie sich der Super 8 in Musikerhänden verhält, bekommt hier einen aufschlussreichen, patch-orientierten Einblick in UDOs neuesten Hybriden.

17. Mai 2024
MILES
UDO Audio Super 8: Zwischen Giganten und im Klangabenteuer
Super 8: Das neue Mittelkind
Der Super 8 von UDO Audio positioniert sich als Brücke zwischen Super 6 und Super Gemini – sowohl beim Formfaktor als auch beim klanglichen Anspruch. Hazel Mills merkt sofort die optischen und funktionalen Ähnlichkeiten zu den Geschwistern an, verweist auf das vertraute Interface und die Dual-Layer-Struktur, die an den komplexeren Gemini erinnert. Damit wird der Super 8 zur spannenden Option für alle, die mehr als den Super 6 wollen, aber nicht das volle Gewicht des Gemini brauchen.
Im Video wird auf die Kompatibilität hingewiesen: Hazel erwähnt, dass sich Super Gemini-Patches und Performances auf den Super 8 laden lassen. Das spricht für einen durchdachten Design-Ansatz bei UDO und erleichtert den Wechsel zwischen den Instrumenten. Der Super 8 zielt klar auf tiefgehendes Sounddesign und Layering, bleibt dabei aber zugänglich für spontane Klangforschung.

"It's somewhere in between the Super 6 and the Super Gemini."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Von Null auf Patch: Wellenformen und Modulation

"It looks exactly the same as the Super Gemini and very similar to the Super 6."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Hazel Mills beginnt ihre Erkundung mit einem initialisierten Patch – eine leere Leinwand, die zum Experimentieren einlädt. Sie bringt schnell Noise ins Spiel und erkundet die Wave-Morphing-Fähigkeiten, indem sie im Modulationsmatrix LFOs zuweist und den Sound subtil animiert. Der Workflow erinnert an Super 6 und Gemini, mit einem Layout, das zu intuitivem Patchen statt Menü-Gewühle einlädt.
Die flexible Oszillatorsektion des Super 8 erlaubt verschiedenste Wellenformen und Mischungen; Hazel morpht zwischen Noise und alternativen Shapes. Modulation steht dabei im Mittelpunkt: Sie zeigt, wie einfach LFOs verschiedenen Parametern zugeordnet werden können, um organische Texturen zu erzeugen. Das Design des Instruments animiert dazu, der eigenen Neugier zu folgen und Modulationsquellen für lebendige Bewegungen zu schichten.
Layern ohne Limit: Dual-Layer-Design im Einsatz
Eines der Highlights des Super 8 ist die Dual-Layer-Funktionalität, die Hazel sofort nutzt, indem sie Sounds auf Upper- und Lower-Layer stapelt. Sie baut einen einfachen Sinus-Patch im oberen Layer und fügt im unteren Layer Sägezahn und Rechteck hinzu, wobei sie die Register anpasst, um einen reichen, sich entwickelnden Klang zu schaffen. So entstehen komplexe Klanglandschaften, die mit einem Single-Layer-Synth mühsam wären.
Die Möglichkeit, Register und Layer im Handumdrehen zu tauschen und zu mischen, bietet Performern ein mächtiges Werkzeug für Live-Expression und Sounddesign im Studio. Hazel zeigt, wie die beiden Layer interagieren können, wobei der untere Layer langsam hereinkriecht und so für dramatische Effekte sorgt. Die Architektur des Super 8 richtet sich klar an alle, die kontrastierende Texturen und Timbres in einem Patch verschmelzen wollen.

"I'm gonna swap them over in terms of register so that the lower layer is actually lower."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Chorus, Delay & kreative Workflows
Effekte sind zentral für die Klangidentität des Super 8, und Hazel aktiviert direkt den eingebauten Chorus und Delay. Diese Effekte verleihen Breite und Tiefe und verwandeln einfache Patches in üppige, räumliche Texturen. Der Workflow ist unmittelbar – Effekte lassen sich direkt im Sounddesign-Prozess einbinden und anpassen, statt sie nur als Nachbearbeitung zu sehen.
Hazel nutzt Effekte nicht bloß als Zierde, sondern als integralen Bestandteil des Patches. Sie schichtet Chorus und Delay für mehr Bewegung und manipuliert Timing und Feedback für sich entwickelnde Atmosphären. Die praxisfreundliche Effektsektion unterstützt kreative Workflows und ermöglicht es, Sounds in Echtzeit zu formen und zu verändern.
Expressive Modulation & Arpeggiator: Klangforschung ohne Ende

"Let's have after touch modulating the mix."
© Screenshot/Zitat: Udo Audio (YouTube)
Die Modulationsmöglichkeiten und der Arpeggiator des Super 8 stehen als Werkzeuge für ausdrucksstarke Performance im Mittelpunkt. Hazel demonstriert Aftertouch-Modulation, Stereophase, Drift und Keytracking – allesamt leicht zugänglich und im Modulationsmatrix zuweisbar. Diese Features erlauben eine nuancierte Kontrolle über Dynamik und Klangfarbe, sodass das Instrument sehr direkt auf Spiel und Gestik reagiert.
Der Arpeggiator bringt rhythmische Komplexität ins Spiel, während Modulationsquellen für detailreiche, sich entwickelnde Patterns geschichtet werden können. Hazels Patches erinnern an Shaker und Hi-Hats, mit Bewegung und Brillanz, die durch Aftertouch und Filtermodulation geformt werden. Insgesamt entsteht der Eindruck eines Instruments, das zur Erkundung einlädt und alle belohnt, die sich in Modulation und Performance vertiefen – mit einer riesigen Palette an Klangmöglichkeiten.
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