Voltage Labs sind zurück auf der Superbooth und haben diesmal die großen Geschütze von Xaoc Devices im Gepäck: Budapeszt und Skopje. Vergiss höfliche Filterfahrten – diese Module verwandeln dein Rack in einen Spielplatz aus spektralem Chaos und mikrotonaler Anarchie. Voltage Labs liefern wie gewohnt nicht nur Specs, sondern auch den kulturellen Kontext und die Story hinter dem Sound. Wer Module sucht, die aus einem Modular-Jam entweder einen Rave-Bunker oder ein mikrotonales Traumland machen, sollte weiterlesen. Das Teuflische steckt in den Interferenzmustern – und der Spaß in der Demo.

17. Mai 2026
SPARKY
Voltage Labs entfesselt Xaoc Devices Budapeszt & Skopje: Superbooth 2026s neue Klangwaffen
Superbooth-Alarm: Xaocs Doppelpack
Xaoc Devices crashen die Superbooth 2026 mit zwei frischen Modulen: Budapeszt und Skopje. Das eine ist noch ein Prototyp, das andere läuft schon vom Band – beide richten sich an Modular-Fans, die mehr wollen als nur einen weiteren Filter oder Quantizer. Voltage Labs setzen die Szene wie gewohnt mit einer Mischung aus Gear-Nerdtum und kulturellem Kontext in Szene – hier gibt’s keinen trockenen Spec-Runterbeten, sondern das Versprechen neuer Tricks fürs Rack. Wer dachte, Xaoc wäre am Limit, liegt falsch.
Skopje: Quantizer mit Attitüde
Skopje ist nicht einfach nur ein Dual-Quantizer – das Teil ist ein kompositorisches Schweizer Taschenmesser. Jeder Kanal arbeitet völlig unabhängig mit eigenen Controls, Ein- und Ausgängen, und die Bedienung ist erfreulich menüfrei. Es gibt einen Game-of-Life-inspirierten Screen, einen fetten Encoder und einen Button, mit dem man zwischen Kanälen, Skalen und Parametern wie Glide und CV-Zuweisung durchschaltet. Kein Menü-Gewühle, keine Kopfschmerzen – einfach taktile Kontrolle und sofortiges Feedback.
Richtig spannend wird’s bei der Skalen-Programmierung. Bis zu 100 Bänke mit je 100 Skalen (wenn du so verrückt bist) lassen sich per simplen Textfiles oder Scala-Files für mikrotonale Action laden. Mixen und Matchen ist kinderleicht, alles landet auf einer simplen microSD-Karte. Der Assign-Input ist das geheime Extra: Damit lassen sich Skalen wechseln, transponieren oder sogar Vibrato in Echtzeit hinzufügen. Skopje quantisiert nicht nur – es sequenziert, moduliert und öffnet wilde mikrotonale Welten. Voltage Labs machen klar: Das Teil hält nicht nur die Tonhöhe im Zaum, sondern bricht auch gerne mal die Regeln.

"Wir wären nicht wir selbst, wenn es nicht ein paar Tricks auf Lager hätte."
("We wouldn't be ourselves if it didn't have any tricks up its sleeve.")© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)
Budapeszt: Spektrales Gitter-Chaos

"Es enthält zwei Stereo-Kammfilter und der Spaß liegt nicht im Ausgang eines einzelnen, sondern in der Interferenz des Gitters."
("It contains two stereo comb filters and the fun is not in the output of either one of those but in the interference of the grid.")© Screenshot/Zitat: Voltage Labs (YouTube)
Budapeszt ist noch ein Prototyp, klingt aber schon jetzt nach einem zukünftigen Klassiker. Es ist ein Dual Spectral Lattice Network – sprich: zwei Stereo-Kammfilter, die nicht nur verarbeiten, sondern kollidieren. Die Magie steckt nicht in den einzelnen Ausgängen, sondern in den Interferenzmustern und dem resonanten Chaos, das entsteht, wenn die Gitter sich überlagern. Die Demo von Voltage Labs macht klar: Das ist kein gewöhnlicher Filterkasten, sondern ein Spielplatz für spektrale Verrücktheiten.
Jeder Kammfilter hat eigene Controls: Frequenz, Feedback, interne Triangle-LFOs und einen mysteriösen Spectrum-Parameter, dessen Funktion je nach Modus wechselt. Geplant sind sechs Modi (acht im Prototyp), jeder mit eigenem Charakter – Delay-Lines, ALPOS-Arrays, Bumper-Filter und mehr. Die Filter lassen sich koppeln oder gegeneinander verstimmen, Feedback-Routing und Phasenflip sorgen für noch mehr Chaos. Das Ergebnis? Ein Modul, das aus einer braven Sequenz eine Wand aus spektralem Bliss oder ein detunetes Monster macht. Wer wissen will, wie das wirklich klingt, muss das Video schauen – Worte reichen hier einfach nicht.
Hands-On: Performance-Tricks und Klanggewalt
Voltage Labs reden nicht nur – sie patchen. Skopje wird mit allem gefüttert: von eigenen Akkordfolgen bis zu mikrotonalen persischen Skalen, und zeigt dabei, wie es live sequenziert, gleitet und moduliert. Assign-Inputs werden ordentlich beansprucht, um Skalen zu wechseln und Glide im laufenden Betrieb zu toggeln, während Trigger-Ins und -Outs Skopje mit Sequencern und LFOs synchronisieren. Das ist nicht einfach ein Quantizer – das ist ein Performance-Tool, das mit deinen wildesten Ideen mithält.
Budapeszt bekommt währenddessen die volle spektrale Behandlung. Sequenzen durch die beiden Kammfilter mutieren von clean zu chaotisch, mit Modeswitches und Spectrum-Tweaks, die den Sound auf eine Weise verändern, die man ohne Lautsprecher nicht beschreiben kann. Die Demo von Voltage Labs erinnert daran: Manche Module muss man einfach hören. Wer wissen will, wie Budapeszt aus einem simplen Patch einen Rave-Bunker macht, sollte das Video anwerfen.
Für wen? Für alle, die sich trauen
Budapeszt und Skopje sind nicht nur was für die Avantgarde. Klar, experimentelle Sounddesigner werden sabbern, aber auch traditionelle Musiker auf der Suche nach neuen Texturen kommen auf ihre Kosten. Egal ob du mikrotonale Melodien jagst, spektrale Interferenzen suchst oder dein Modular wie einen Toaster-Fight klingen lassen willst – diese Module liefern. Xaoc und Voltage Labs haben hier was für alle gebaut, die ihr Rack in unbekannte Gefilde pushen wollen.
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