Der Roland SH-01A marschiert in den Rave-Bunker, und Woody Piano Shack prüft, ob diese Boutique-Kiste nur Hype ist oder wirklich abliefert. Erwartet scharfe Meinungen, ein paar Seitenhiebe auf fragwürdige Designentscheidungen und einen klaren Blick darauf, was passiert, wenn man einen klassischen Monosynth mit digitalen Tricks vollstopft. Woodys unverkennbare Mischung aus Begeisterung und trockenem Witz macht dieses Review zum Pflichtprogramm für alle, die ihre Synths gerne mit einer Prise Sarkasmus genießen. Wer glaubt, den SH-101 zu kennen, sollte sich auf Überraschungen gefasst machen: Vierstimmige Polyphonie und ein paar unerwartete Extras sind am Start.

1. November 2025
SPARKY
Woody Piano Shack testet den SH-01A: Digitale Nostalgie oder nur ein billiger Kick?
Digitale Wiedergeburt: Der SH-01A ist da
Der Roland SH-01A zeigt, was passiert, wenn man die legendäre SH-101 nimmt, sie mit Einsen und Nullen füttert und auf die Boutique-Meute loslässt. Woody Piano Shack macht sofort klar: Während das Original ein massiver Analog-Klopper aus den 80ern war, läuft hier alles digital – dank Rolands ACB-Technologie. Aber lasst euch vom fehlenden Strom nicht täuschen: Laut Woody klingt das Ding absolut authentisch, und dass keine echte Analogtechnik drinsteckt, raubt ihm keinen Schlaf.
Der SH-01A ist mehr als nur Nostalgie. Er steckt voller digitaler Extras, von denen die alte 101 nur träumen konnte – Presets, Polyphonie und ein überraschend hochwertiges Gehäuse für diese Größe. Woody erinnert daran, dass das Original damals ein Budget-Synth war, und jetzt will der digitale Nachfahre genauso zugänglich sein, nur eben mit modernem Twist. Wer auf den klassischen Sound ohne Vintage-Macken steht, könnte mit dieser Boutique-Kiste glücklich werden.

"Es klingt absolut fantastisch. Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass das digital statt analog ist, und wir bekommen eine Reihe von Vorteilen, die ich später im Video erkläre."
("It sounds absolutely fantastic. I have no problems whatsoever with this being digital rather than analog and we get a number of benefits that I'll explain later in the video.")© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)
Regler, Fader und eine Portion Metall

"Das macht richtig Spaß zu bedienen, die Fader sind geschmeidig und groß genug, um wirklich präzise Bewegungen zu machen."
("This is a joy to operate the faders are smooth and large enough to actually allow you to make precise movements.")© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)
Woody nimmt das Design des SH-01A unter die Lupe – und ist ausnahmsweise beeindruckt. Das Gehäuse besteht größtenteils aus Metall, fühlt sich kühl an und macht einen robusten Eindruck. Fader und Regler sind angenehm schwergängig und erlauben präzises Schrauben, statt nur Plastik zu schubsen. Einziger Kritikpunkt: Die Pitch-Strips und Mod-Wheel-Relikte, die Platz auf dem Panel verschwenden – aber zum Glück sterben die auf neueren Boutiques langsam aus. Insgesamt macht das Schrauben Spaß, und Menüwüsten sucht man hier vergeblich.
Vierstimmige Polyphonie: Der digitale Partytrick
Hier überrascht der SH-01A: Vierstimmige Polyphonie. Das Original war strikt mono, aber diese Boutique-Kiste erlaubt Akkorde und komplexere Arrangements. Woody hebt hervor, wie das neue Klangwelten eröffnet – plötzlich sind nicht nur Basslines und Leads möglich, sondern auch Flächen und Stabs, von denen die alte 101 nur träumen konnte.
Doch es geht nicht nur um mehr Stimmen. Die digitale Engine erlaubt das Speichern von bis zu 64 Presets, sodass Lieblingssounds immer griffbereit sind. Woody ist ehrlich: Manche Features wie der Sequencer sind etwas fummelig, aber das Ergebnis ist ein flexibler und spaßiger Synth. Wer klassische 101-Vibes mit modernem Dreh sucht, ist hier richtig.

"Aber wenn du willst, kannst du Akkorde mit bis zu vier Noten spielen."
("But if you want you can play chords of up to four notes.")© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)
Mono-Ausgang und USB-Frust: Die Stimmungskiller
Nicht alles ist rave-tauglich. Woody kritisiert den Mono-Ausgang des SH-01A – kein Stereo-Zauber, sondern nur ein Kanal wie beim Original. Und wer auf USB-C hofft, wird enttäuscht: Hier gibt’s nur Micro-USB, was 2024 schon ziemlich altbacken wirkt. Trotz aller digitalen Upgrades wurden hier Ecken und Kanten nicht glattgebügelt. Wer ein modernes Setup plant, könnte sich daran stören.
Klang, der knallt – trotz Macken

"Ich muss sagen, es ist ein bisschen knifflig zu bedienen, nicht ganz intuitiv, aber das liegt vielleicht mehr an mir als am Gerät."
("I will say it's a little bit tricky to operate it's not totally intuitive, but that's perhaps a reflection on me more than it is on the gear.")© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)
Trotz einiger Bedienungs-Tücken – etwa einem Sequencer, der mehr Rätsel als Plug-and-Play ist – liefert der SH-01A dort ab, wo es zählt: beim Sound. Woody stellt klar, dass die Presets inspirierend sind und das Schrauben dank der direkten Oberfläche Spaß macht. Die vierstimmige Polyphonie bringt ihn in die Nähe der Juno-Boutique (abzüglich des legendären Chorus), und der Sound-Engine-Kern steckt auch in anderen Roland-Kisten wie dem S-1 Tweak Synth.
Fazit: Wer den klassischen Roland-Sound in einer portablen, schraubbaren Kiste sucht, macht mit dem SH-01A nichts falsch. Woody ist sich nicht sicher, ob es ein „Für-immer-Synth“ ist, aber für alle, die auf 101-Vibes stehen – oder einfach ein digitales Straßenwerkzeug für ihr Setup wollen – lohnt sich ein Blick. Wie immer gilt: Die wahre Magie gibt’s im Video, wo das Teil richtig loslegt.
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