Woody Piano Shack nimmt die CRUMAR SORRENTO-Orgel ordentlich ran – und das nicht nur mit dem Rotary-Sim. Das hier ist nicht die Kirchenorgel deiner Oma: Wir reden von einem echten Deep Dive, mit Zugriegeln, Vibrato und genug Tonewheel-Leakage, um jeden Hammond-Puristen nervös zu machen. Woody liefert wie immer eine Mischung aus Tutorial, freundlichem Spott und maximaler Ausreizung der digitalen Kiste. Wer wissen will, was die SORRENTO wirklich kann und ob sie das B3-Feeling bringt, ist hier im richtigen Techno-Bunker.

5. November 2025
SPARKY
Woody Piano Shack und die CRUMAR SORRENTO: Hammond-Träume oder Digitales Wunschkonzert?
Digitale Orgel, analoge Attitüde
Woody Piano Shack verliert keine Zeit: Die CRUMAR SORRENTO liegt auf dem Seziertisch für eine Hammond-Analyse der besonderen Art. Das ist nicht einfach ein billiger Clonewheel – die SORRENTO verspricht fortschrittliches Orgel-Modelling und zielt direkt auf die heilige Dreifaltigkeit aus B3, A100 und C3. Woody geht wie immer praktisch ran, mit Overhead-Kamera und Fokus auf das Wesentliche: Sound-Engines und Regler.
Von Anfang an wird klar: Hier geht es um mehr als Presets. Das Modelling der SORRENTO gräbt tief, will nicht nur den Sound, sondern auch die Macken und den Dreck der Hammond einfangen. Woody nimmt kein Blatt vor den Mund – floppt die SORRENTO, sagt er’s. Aber wenn sie knallt, dann richtig. Die Frage: Kann diese digitale Straßenwaffe wirklich abliefern?
Drei Engines, ein Groove
Die SORRENTO bringt drei verschiedene Orgel-Engines mit: Drawbar, Spinit und eine Farfisa für die ganz Harten (oder Masochisten). Woody lässt die Farfisa links liegen – hier geht’s um Hammond-Sound. Die Drawbar-Engine steht im Mittelpunkt, mit klassischen 838-Settings und dem alles entscheidenden Rotary-Sim. Woody schaltet zwischen langsamem, schnellem und gestopptem Leslie und zeigt, wie das den Charakter verändert.
Das eigentliche Highlight? Die Details. Zwei Zugriegel-Presets pro Manual, schneller Zugriff für Gospel-Orgien oder dezentes Comping. Woody hebt die Feinheiten bei Obertönen, Foldback und simuliertem Leakage hervor – genau das, was eine echte Orgel-Emulation von einem billigen Preset unterscheidet. Und ja, der Rotary-Sim lässt sich umgehen, dann kommen Digital- und Federhall zum Einsatz. Es geht nicht nur um den Hammond-Sound, sondern um die ganze schmutzige Magie.

"Can you hear there's a lot of hum and overtones there?"
© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)
Vibrato, Percussion und der Käse-Faktor

"Very cool. And it kills this drawbar. This has no effect, though. That's actually quite nice."
© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)
Ohne Vibrato und Percussion ist keine Hammond-Emulation komplett – und Woody sagt klar, was taugt und was nicht. Der Vibrato-Chorus ist pro Manual schaltbar und bringt das typische Pulsieren – oder, wenn’s schlecht läuft, eine ordentliche Portion 70er-Jahre-Käse. Einige Vibrato-Settings machen Woody seekrank, aber C3 ist meist der Sweet Spot.
Bei der Percussion wird’s spannend: Aktiviert man sie, gibt’s das klassische Ping – und der entsprechende Zugriegel wird wie beim Original stummgeschaltet. Woody zeigt, wie man per Knopfdruck zwischen pfeifenden und perkussiven Sounds wechselt – quasi zwei Klänge zum Preis von einem. Decay, Harmonik, Solo-Percussion – alles an Bord. Genau diese Ausdrucksdetails machen aus einer leblosen Kopie ein echtes Performance-Tool.
Shack-Tipps für Orgel-Profis
Woody dreht nicht nur an Knöpfen, sondern gibt auch praktische Tipps für authentische Hammond-Sounds. Mehr Klick gefällig? Rotary-Sim aus und Key Click aufdrehen. Zu harsch? Tone-Regler am Overdrive runter. Der zuweisbare Regler ist standardmäßig auf Ringmod („wer braucht das?“), lässt sich aber sinnvoller belegen, wenn man keine Sci-Fi-Sounds will.
Es gibt Menüs für alles: Generator-Boost, Crosstalk, Vibrato-Mix, Percussion-Decay – alles einstellbar. Woodys Rat: Wer gerne schraubt, liest das Handbuch, aber die wichtigsten Sachen sind direkt am Panel. Die SORRENTO ist ein echtes Performance-Tool, kein reines Studio-Spielzeug.
Finde den Unterschied – SORRENTOs geheime Zutat
Hier fordert Woody die Zuschauer heraus: Hört ihr den Unterschied zwischen Console- und Spinit-Modell? Er schaltet hin und her und zeigt die subtilen Unterschiede im Tonewheel-Emu und im Percussion-Verhalten. Beim Spinit lassen sich die Harmonics einzeln schalten – ein nettes Detail für Vintage-Fans.
Woody fordert auf, genau hinzuhören: Leakage, Foldback, das Zusammenspiel von Vibrato und Percussion. Ehrlich wie immer: Ohne echte B3 im Bunker muss jeder selbst entscheiden, wie nah die SORRENTO wirklich kommt. Wer die feinen Unterschiede erleben will, sollte das Video schauen – manche Dinge lassen sich eben nicht in Text pressen, vor allem nicht echtes Orgel-Feeling.

"You be the judge for yourself, how realistic that is, and faithful to the original Hammond organs."
© Screenshot/Zitat: Woodypianoshack (YouTube)
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