Yamaha Synths Official präsentiert Montage M ESP 2.0: Der Synth-Engine im DAW-Format

21. Juni 2024

LYRA

Yamaha Synths Official präsentiert Montage M ESP 2.0: Der Synth-Engine im DAW-Format

Yamaha Synths Official bringt mit dem ESP 2.0 Update einen bedeutenden Sprung für Montage M Nutzer: Die Sound-Engine der Hardware wird zum voll integrierten DAW-Plugin. In diesem detaillierten Walkthrough zeigt Dom Sigalas, wie ESP 2.0 die Architektur des Montage M repliziert und tiefgreifende Editierung, nahtlose Datensynchronisation und echte Hardware-Software-Parität ermöglicht. Für Fans digitaler und hybrider Synths verspricht dieses Update ein neues Maß an Workflow-Flexibilität – egal ob beim Sounddesign unterwegs oder beim Management komplexer Live-Sets. ESP 2.0 ist für alle Montage M Besitzer kostenlos und macht das Montage M Ökosystem vielseitiger denn je.

Montage M trifft ESP 2.0: Hardware jetzt virtuell

Yamahas Montage M Synthesizer betritt mit dem Expanded Soft Synth Plugin (ESP) 2.0 eine neue Ära, wie dieser offizielle Walkthrough zeigt. Das ESP-Plugin ist darauf ausgelegt, die leistungsstarke Sound-Engine des Montage M zu spiegeln und deren Möglichkeiten direkt in die DAW zu bringen. Die Demonstration beginnt mit einem klassischen Workflow: Ein Preset wird auf der Hardware gespielt, dann nahtlos zum Plugin in Cubase gewechselt, wobei der Montage M nur noch als MIDI-Controller dient. Dieser unmittelbare Wechsel unterstreicht die Fähigkeit des Plugins, den Klangcharakter und die Bedienoberfläche der Hardware – inklusive Performance-Features wie Super Knob und polyphonem Aftertouch – originalgetreu abzubilden.

Die Integration geht dabei weit über die Oberfläche hinaus. ESP 2.0 ermöglicht es, virtuell mit der Architektur des Montage M zu arbeiten, sodass alle Feinheiten von Sounddesign, Modulation und Performance-Makros auch ohne das physische Gerät zugänglich sind. Yamahas Ansatz löst die Grenze zwischen Hardware und Software auf und macht es möglich, komplexe Patches und Live-Sets vollständig in der DAW zu bearbeiten. Für Hybrid-Setups ist das ein klares Statement für moderne, flexible Workflows.


Volle Editierung, direkte Verwaltung: ESP 2.0 im Detail

Das herausragende Merkmal von ESP 2.0 ist die vollständige Editierbarkeit. Anders als frühere Versionen bietet das Plugin nun Zugriff auf jede Ebene der Montage M Sound-Engine – direkt aus der Software heraus. Sounds laden, speichern, designen, Live-Sets verwalten und Performance-Controls anpassen: All das ist ohne Hardware möglich. Die Plugin-Oberfläche spiegelt den Aufbau der Hardware wider und erlaubt eine intuitive Navigation durch Scenes, Parts und Effekte – inklusive des neuen Shimmer Reverbs aus OS 2.0.

Gerade für Sounddesigner und Performer, die große Libraries verwalten oder vor dem Gig noch schnell Änderungen machen müssen, ist diese Kontrolle Gold wert. Die Demo zeigt, wie schnell Sounds und Live-Sets geladen werden und Änderungen sofort im Plugin erscheinen. Yamahas Fokus auf effiziente Workflows ist klar: ESP 2.0 ist nicht nur ein Playback-Engine, sondern ein vollwertiger Editor und Librarian für das Montage M Ökosystem.

Jetzt hast du alle Editiermöglichkeiten des Montage M in diesem, wenn du mich fragst, Wunder-Plugin.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Kreative Freiheit: Sounddesign und Mixen ohne Hardware

Wenn du wieder an deinem Instrument bist, kannst du alles, was du im Plugin gemacht hast, in dein Instrument laden.

© Screenshot/Zitat: Yamahasynthsofficial (YouTube)

Die Architektur von ESP 2.0 ist auf kreative Flexibilität ausgelegt. Das Plugin erzeugt den Sound eigenständig, sodass Nutzer Patches designen, anhören und mixen können, auch wenn der Montage M nicht angeschlossen ist. Für Musiker unterwegs ist das ein echter Gamechanger – man kann sein Live-Set im Flugzeug anpassen oder mit Produzenten im anderen Studio kollaborieren, ganz ohne die Hardware mitschleppen zu müssen. Der Klang des Plugins wird als identisch zur Hardware beschrieben, sodass alles, was in der DAW entsteht, nahtlos auf den Synth übertragen werden kann.

Der Workflow ist dabei denkbar einfach: Sounds im Plugin erstellen oder bearbeiten und später auf den Montage M übertragen. Auch Automationen von Performance-Controls wie Super Knob und Scene-Wechsel sind direkt in der DAW möglich. Wer auf die verschiedenen Engines des Montage M setzt, kann im Plugin alles außer Smart Morph (aktuell nur Wiedergabe) editieren – ein starkes Tool für Komposition und Live-Vorbereitung.

Optimierte Datensynchronisation und Organisation

Eine der praktischsten Neuerungen von ESP 2.0 ist die verbesserte Datensynchronisation und Organisation. Edit-Buffers, User-Files, Librarys und Backups lassen sich jetzt mit einem Klick zwischen Plugin und Hardware synchronisieren. Das vereinfacht das Management großer Sound-Libraries und stellt sicher, dass unterwegs erstellte Sounds problemlos ins Hauptgerät integriert werden können. Yamahas Fokus auf reibungslose Workflows ist deutlich und minimiert das Risiko von Versionskonflikten oder verlorenen Edits im Produktionsalltag.


Ein kostenloses Update, das das Montage M Ökosystem erweitert

ESP 2.0 ist für alle Montage M Besitzer kostenlos erhältlich und erweitert den Wert und die Vielseitigkeit des Instruments erheblich. Mit einem voll ausgestatteten Plugin, das unabhängig von der Hardware läuft, können Nutzer ihr Sounddesign und die Performance-Vorbereitung überallhin mitnehmen. Dieses Update festigt den Montage M als Hybrid-Plattform, die sich gleichermaßen im Studio, auf der Bühne und im DAW-zentrierten Workflow zuhause fühlt.


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