Ableton bricht die Regeln: Sanjay Cs Meinung zu Extensions, Knock Drums & Synth-Resurrection

21. Juni 2026

SPARKY

Ableton bricht die Regeln: Sanjay Cs Meinung zu Extensions, Knock Drums & Synth-Resurrection

Sanjay C stürmt mit einer weiteren gear-gespickten Episode herein, und diesmal hat Ableton die Tore gefährlich weit aufgestoßen. Wir reden über maßgeschneiderte Hacks direkt in Live, DECAPs mächtige Drums That Knock 11 und das Prophet-5-Plugin, das deinem Geldbeutel Zuckungen beschert. Dazu Embodmes MPE-zentriertes Erae Sound und Cherry Audios liebevolle Wiederbelebung des ESQ-1 – ein News-Roundup, das härter trifft als ein Rave in einer Telefonzelle. Wer es höflich will, ist hier falsch; wer wissen will, was dem Workflow als nächstes (im besten Sinne) den Chaos-Modus verpasst, bekommt von Sanjay C die volle Dröhnung.

Ableton entfesselt das Extensions-Biest

Ableton hat gerade einen echten Workflow-Sprengsatz gezündet und Extensions veröffentlicht – damit kannst du eigene Tools direkt in Live bauen. Kein Warten mehr auf das nächste Update, das dein Session-Chaos sortiert; jetzt kannst du (oder ein schlauer Coder aus deinem Umfeld) Track-Organizer, Farb-Coder und Automatisierungs-Roboter basteln, die wirklich das tun, was du willst. Das ist echtes DIY-Terrain, aber wenn du genug von DAW-Fleißarbeit hast, könnte das ein echter Gamechanger sein.

Nicht falsch verstehen: Extensions sind nicht der Max-for-Live-Killer. Max bleibt der Spielplatz für die Sound-Spinner, Extensions machen Live einfach weniger nervig für den Rest von uns. Der Haken? Aktuell nur als Beta für Suite-User mit Coder-Ambitionen. Aber wenn die Geschichte uns etwas lehrt, dann dass die wildesten Tools aus der Community kommen, nicht vom Firmen-Backlog. Wie diese gefährliche Tür wirklich aussieht? Das siehst du nur im Video – da gibt’s den vollen Einblick.

Ableton hat gerade eine öffentliche Beta seiner neuen Extensions gestartet, mit denen Nutzer eigene Tools direkt in Ableton Live bauen…

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Drums That Knock 11: Sample-Pack-Royalty

DECAPs Drums That Knock 11 ist gelandet – und das ist nicht einfach nur ein weiterer Ordner mit anonymen Klopfern. Unter seinem neuen Knock Audio Label veröffentlicht, bringt dieses Pack den Sound von modernem Hip-Hop und Pop direkt in deine DAW – fertig gemixt, bereit zum Abfeuern und gemacht für Producer, die ihren Samstagabend nicht mit Kick-EQs verbringen wollen. Kicks, Snares, 808s, Hats, Percussion und Melodic Sauce – alles mit dem typischen Punch.

Das ist kein Bedroom-Only-Kram. Drums That Knock ist schon auf Tracks von Kendrick bis Dua Lipa gelandet – du kaufst also nicht nur Samples, sondern Chart-Credentials. Mit dem Label-Launch wird DECAP noch mehr genre-sprengende Kits raushauen – also Ohren offen halten. Die volle Analyse gibt’s im Video, und du hörst sofort, warum diese Sounds nicht nur gehypt werden – sie sind echte Waffen.


Prophet-5 Plugin: Offiziell lizenziert, offiziell geil

G4 Software hat sich mit Sequential zusammengetan, um das erste offiziell lizenzierte Prophet-5-Plugin zu erschaffen.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

GForce und Sequential haben sich zusammengetan für das erste offiziell lizenzierte Prophet-5-Plugin. Klar, es gibt schon zig Prophet-Klone, aber dieser hier kommt mit dem echten Segen – und allen drei klassischen Revisionen unter einer virtuellen Haube. Willst du das Rev1-Filter-Grit oder den Rev3-Hüllkurven-Snap? Umschalten geht schneller als ein DJ den USB-Stick wechselt.

GForce hat nicht bei Nostalgie aufgehört. Das Plugin bringt moderne Must-haves: tiefere Modulation mit X Modifiers, Splits, Layer, MPE, Effekte, 20 Stimmen und mehr. Du bekommst den Prophet-Vibe ohne Wartungsfrust oder Zweitkredit. Sanjay C gibt den Daumen hoch – und wie das Ganze in der Praxis klingt, hörst du im Video mit Audio-Demos und bissigen Kommentaren.

Erae Sound: MPE auf neuem Level

Der Erae Sound Synth von Embodme zeigt, was passiert, wenn man ein Plugin speziell für einen MPE-Controller baut – statt halbherzige Unterstützung draufzuklatschen. Entwickelt für die sensible Erae 2-Oberfläche, lädt er pro Preset eigene Layouts – jeder Sound fühlt sich wie ein neues Instrument an, nicht nur wie ein Keyboard mit anderem Sound. Harfen-Preset? Das Grid passt sich an. Irgendwas Wildes? Die Oberfläche verwandelt sich direkt unter deinen Fingern.

Specs? Virtuell-analog mit allem modernen Schnickschnack – Morphing, FM, Wavefolding, Effekte. Aber der eigentliche Clou: Hier wird MPE endlich ernst genommen. Du bist auch nicht ans Erae gebunden – jeder MPE-Controller funktioniert. Wie die Layouts in Echtzeit mutieren? Das muss man sehen – Worte reichen da nicht, das Video zeigt’s.

Das wurde von Grund auf mit der Hardware im Hinterkopf entwickelt.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Cherry Audio ESQ-1: Digital-Analog-Wiedergeburt

Der ESQ-1 war einer der ersten erschwinglichen Hybrid-Synthesizer.

© Screenshot/Zitat: Sanjayc (YouTube)

Cherry Audio ist wieder am Start und bringt diesmal den Ensoniq ESQ-1 zurück – einen dieser schrägen Hybriden, die digitale Oszillatoren mit analogen Filtern gemixt haben, bevor es cool war. Ihr Plugin trifft die Original-Wellenformen (offiziell lizenziert!) und du kannst sogar SysEx-Patches vom echten Gerät importieren. Der klassische ESQ-1-Sound, irgendwo zwischen warm und messerscharf, mit Nostalgie – aber ohne klapprige 80er-Hardware.

Wie immer bleibt Cherry Audio fair beim Preis – du zahlst keine Vintage-Sammlerpreise für ein bisschen staubige Magie. Wie diese Digital-Analog-Texturen gegen moderne Softsynths klingen? Sanjays Walkthrough ist Pflicht. Manche Synth-Geister sollte man wirklich wiederbeleben – und dieser hier kommt mit ordentlich Wumms zurück.

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