Das FORCE 3.5 Beta-Update von Akai Professional schlägt ein wie ein Blitz und bringt eine Vielzahl workflow-orientierter Verbesserungen für das Flaggschiff der Standalone-Produktionssysteme. Im offiziellen Walkthrough zeigt Akai gemeinsam mit Gabe Miller alles – von Plugin-Integration und Stem-Separation bis hin zu Tempoautomation und erweitertem Sequencing. Der Fokus liegt klar darauf, wie diese Neuerungen den kreativen Prozess verändern – ganz ohne Computer. Wer wissen will, wie FORCE 3.5 Arrangement, Sounddesign und Performance neu denkt, sollte dieses Video als Pflichtprogramm für digitale und hybride Workflows betrachten.

21. Mai 2025
LYRA
Akai Professional entfesselt FORCE 3.5: Ein Architektur-Update für Standalone-Produktionen
FORCE 3.5: Eine Standalone-Evolution
Das FORCE 3.5 Update von Akai Professional markiert einen deutlichen Sprung für ihr Standalone-Musikproduktionssystem und bringt eine Reihe von Features, die gezielt kreative Workflow-Engpässe adressieren. Das Video macht sofort klar: Die offene Beta und die neuen Funktionen sollen Nutzer:innen befähigen, effizienter und unabhängiger vom Computer Musik zu machen. Viele Verbesserungen stammen direkt aus der MPC3-Plattform und werden nun sinnvoll ins FORCE-Ökosystem integriert.
Zu den Highlights zählen der neue Main Mode, eine verbesserte Navigation und ein optimiertes Handling von Tracks und Clips. Die Demonstration unterstreicht: Diese Änderungen sind nicht nur kosmetisch, sondern minimieren tatsächlich Reibungsverluste beim Ideen-Sammeln, Arrangieren und Experimentieren. Das Ergebnis ist ein System, das sich reaktionsschneller und praxisnäher anfühlt – sowohl im Studio als auch auf der Bühne, mit klarem Fokus auf Geschwindigkeit und direkte Kontrolle.

"This was introduced with MPC3 and is now brought over to the Force and is meant to be a one-stop shop for a bunch of information."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Plugin-Power: AIR und Native Instruments integriert
Eine der wirkungsvollsten Neuerungen in FORCE 3.5 ist die nahtlose Integration von Plugin-Instrumenten und Effekten von AIR und Native Instruments – alles läuft direkt und nativ auf der Standalone-Hardware. Nutzer:innen können Presets wechseln, Plugin-Parameter editieren und neue Sound-Engines wie Sub Factory und Low Fly Dirt direkt am Gerät nutzen. Auch die Kompatibilität mit einer Reihe von Native Instruments MPC Edition Plugins erweitert das Klangspektrum, ohne dass externe Software nötig ist.
Das Workflow-Management für Plugins wurde deutlich gestrafft: Preset-Wechsel, Effektbearbeitung und sogar das Umordnen von Plugin-Ketten lassen sich direkt im Main Mode oder über dedizierte Channel-Strip-Ansichten erledigen. Das beschleunigt das Sounddesign und lädt zum Experimentieren mit Layering und Effekt-Routing ein. Die Präsentation macht deutlich: Akai zielt auf Produzent:innen, die sowohl Tiefe als auch Direktheit von ihrem Instrument erwarten.
Sequencing entfesselt: Automation, Follow Actions und Arrangement-Tools

"Now you can have many sequences, which can all be different iterations of performances that can even be changed together in song mode if you want to do that."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Mit FORCE 3.5 hebt Akai das Sequencing auf ein neues Level: Tempoautomation, Follow Actions und ein erweitertes Arrangementsystem halten Einzug. Nun lassen sich innerhalb eines Projekts mehrere Sequenzen anlegen, jede mit eigenen Automationen und Performance-Varianten – ein klarer Fortschritt gegenüber der bisherigen Ein-Arranger-Beschränkung. Diese Flexibilität ermöglicht alternative Versionen, kreative Variationen und das Verketten von Sequenzen für komplexe Songstrukturen.
Follow Actions, inspiriert von der MPC-Linie, erlauben es, dass Clips oder Reihen sich nach frei definierbaren Bedingungen und Zeitintervallen gegenseitig triggern. Die Möglichkeit, einzelnen Reihen unterschiedliche Tempi zuzuweisen, eröffnet neue Perspektiven für Live-Performances mit dynamischen BPM-Wechseln. Zusammen machen diese Tools die FORCE zu einem vielseitigen Sequencer, der sich sowohl in DAWless-Setups als auch auf der Bühne wohlfühlt.
Stem Separation: Sampling und Remixing neu gedacht
Ein echtes Highlight des Updates ist die Stem Separation: Nutzer:innen können nun Gesang, Drums und Instrumental-Elemente aus kompletten Tracks direkt auf der FORCE isolieren. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Sampling, Mashups und Live-Remixing – alles im Standalone-Workflow. Der Prozess ist bewusst einfach gehalten und somit auch für Stem-Einsteiger:innen zugänglich.
Parallel dazu wurde der Export-Workflow überarbeitet. Einzelne Drum-Pads lassen sich jetzt mit wenigen Klicks als Stems exportieren, inklusive Formatwahl und optionalem Audio-Tail für saubere Übergänge. Besonders praktisch für Produzent:innen, die zwischen Hardware und DAW wechseln oder komplexe Arrangements mit maximaler Kontrolle über jedes Element bauen wollen.
Keygroup-Synthese, LFOs und Export: Klangtiefe trifft Effizienz
Das FORCE 3.5 Update bleibt nicht bei Workflow-Verbesserungen stehen – auch Sounddesign und Modulation wurden deutlich ausgebaut. Keygroup-Programme unterstützen jetzt bis zu acht Sample-Layer, Dual-Filter (inklusive kreativer Typen wie Vocal-Filter) und eine vollständige Modulationsmatrix mit vier LFOs. Damit erhalten Nutzer:innen deutlich mehr Kontrolle über Klangfarbe, Bewegung und Textur – und das alles direkt am Gerät.
Neu hinzugekommen sind außerdem Harmonizer- und Unison-Optionen, erweiterte Hüllkurvensteuerung und ein neu strukturierter Utilities-Bereich für schnellen Zugriff auf Portamento, Pitch Bend und Voice-Settings. Das Exportieren von Tracks und Stems ist schneller und flexibler geworden, sodass Projekte mühelos zwischen Hardware und Software wandern können. Insgesamt positioniert sich FORCE 3.5 damit als ernstzunehmendes Werkzeug für Sounddesigner:innen und Produzent:innen, die Geschwindigkeit, Tiefe und Standalone-Power schätzen.

"We also now have four LFOs, so two global LFOs here, and a full mod matrix, which is lovely to see here."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
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