Akai Professional entpackt das MPC Live III: Tiefgang in MPCe Expressive Kits

3. Oktober 2025

LYRA

Akai Professional entpackt das MPC Live III: Tiefgang in MPCe Expressive Kits

Akai Professional stellt in diesem MPC Academy-Tutorial das MPC Live III in den Mittelpunkt und zeigt dessen Stärken als eigenständiges Produktionskraftpaket mit Fokus auf die neuen MPCe Expressive Pads. Dieses offizielle Walkthrough führt durch die Installation des MPCe Expansion Packs, die Erkundung genreübergreifender Preset-Kits und den Bau individueller Drumkits mit mehrschichtiger Pad-Architektur. Das Video ist eine workflow-orientierte Tour und offenbart, wie Akais digitales Design nuanciertes Beatmaking, fortgeschrittenes Sample-Layering und Echtzeit-Soundmanipulation ermöglicht. Für Produzenten, die Wert auf direkte Kontrolle und kreative Flexibilität legen, ist dies ein aufschlussreicher Blick darauf, wie das MPC Live III gespielt werden möchte.

Expressiver Auftakt: MPC Live III und das eExpressive Pad-System

Das Video beginnt mit einer klaren Mission: Es soll gezeigt werden, wie das MPC Live III, Akai Professionals neueste Standalone-Workstation, die neuen MPCe Expressive Pads für die Erstellung individueller Drumkits nutzt. Der Präsentator bereitet den Boden für eine praxisnahe, workflow-orientierte Erkundung und betont die taktile und flexible Natur der Hardware.

Von Anfang an positioniert Akai das MPC Live III als mehr als nur einen Pad-basierten Sampler – es ist ein dynamisches Werkzeug für ausdrucksstarke Performances und detailreiche Klanggestaltung. Die eExpressive Pads mit ihren Multilayer-Fähigkeiten werden als Herzstück für Kits vorgestellt, die auf nuanciertes Spiel reagieren und eine Designphilosophie erkennen lassen, die sowohl Direktheit als auch Tiefe priorisiert.

Ich zeige dir, wie du eigene Drumkits mit den brandneuen MPC eExpressive Pads auf deinem Live 3 erstellst.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Installation und Erkundung der MPCe Expansion: Presets für alle Genres

Du kannst alle verschiedenen Preset-Kits ausprobieren, die wir erstellt haben, sodass du sofort mit den MPC eExpressive Pads loslegen…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Akai startet den Workflow mit der Installation des MPCe Expressive Expansion Packs, ein Prozess, der über das InMusic Software Center unkompliziert abläuft. Nutzer können das Expansion Pack entweder per SD-Karte oder direkt per USB-C auf das MPC Live III übertragen – ein Setup, das sowohl für Studio- als auch für mobile Produzenten zugänglich ist.

Nach der Installation bietet die Expansion eine breite Palette an Preset-Kits: von akustischen Drums und Percussion über elektronische Kits von Audio Tent, klassische Drum Machines bis hin zu genre-spezifischen Sets für Trap, Lo-Fi und Electronica. Die Integration von One-Shot-Chords und Artist-Kits zeigt, dass Akai verschiedenste Produktionsstile direkt ab Werk abdecken möchte.

Pad-Layer-Editing: Vier Layer, unendliche Möglichkeiten

Beim Editieren der Kits rückt die Vier-Layer-Pad-Architektur des MPC Live III in den Fokus – jede Pad-Quadrant steht für eine eigene Ebene und ermöglicht bis zu vier Samples pro Pad. Über die Benutzeroberfläche lassen sich Samples pro Layer unabhängig auswählen, stimmen und austauschen, was eine feingranulare Kontrolle über jeden Schlag erlaubt.

Dieses Multilayer-Konzept dient nicht nur dem bloßen Stapeln von Sounds, sondern ermöglicht dynamisches Beatmaking. Der Präsentator zeigt, wie ein Pad mehrere Toms, Kicks oder Rims beherbergen kann, wodurch sich komplexe, sich entwickelnde Beats mit minimalem Menüaufwand erstellen lassen.

Dieses Kit nutzt die vier Quadranten jedes Pads und bietet in jedem Quadranten ein Sample.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Kreative Templates: Layering-, Sequencing- und Sounddesign-Workflows

Du kannst diesen Prozess auf jedem leeren Pad wiederholen und so dein eigenes individuelles 64-Pad-Layout erstellen.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Akai präsentiert eine Reihe von Kit-Templates, die zu vielfältigen Workflows inspirieren. Das 64-Pad-Layout etwa vervielfacht die Standard-16-Pads zu einem 64er-Raster, indem pro Pad vier Layer zugewiesen werden – so wächst das Klangspektrum enorm. Nutzer können diese Layer schnell mit eigenen Samples bestücken und so hochgradig individuelle Kits erstellen.

Weitere Templates zeigen fortgeschrittene Modulations- und Sequencing-Konzepte. Das X-Cutoff/Y-Resonance-Template etwa weist Filterparameter den Pad-Achsen zu, sodass sich Sounds durch das Gleiten über die Pad-Oberfläche in Echtzeit morphen lassen. Ein weiteres Template schneidet Loops in acht Regionen und verteilt sie auf ein Pad – ein Workflow, der zu melodischer Experimentierfreude und rhythmischer Komplexität anregt.

Zusätzliche Templates bieten Center/Edge-Zuweisungen für differenzierte Snare- und Hi-Hat-Artikulation, Quadranten-Morphing zum Blenden zwischen vier Samples und X-Achsen-Layouts zum Triggern von bis zu acht Sample-Variationen pro Pad. Kombiniert mit Echtzeit-Effekten wie Tapefly zeigt sich, wie die Architektur des MPC Live III detailliertes Sounddesign und ausdrucksstarke Performance direkt am Gerät ermöglicht.

Praxistipps und die Einladung zum Erkunden

Das Tutorial schließt mit praxisnahen Hinweisen: Nutzer werden ermutigt, mit den verschiedenen Templates zu experimentieren, Samples auszutauschen und die Editierwerkzeuge des MPC Live III zu nutzen, um individuelle Kits zu bauen. Der Fokus liegt auf dem eigenen Erkunden – das Design von Akai lädt dazu ein, tief einzutauchen, zu personalisieren und immer weiter zu verfeinern.

Akai Professionals offizieller Walkthrough unterstreicht das kreative Potenzial des MPC Live III, lässt aber auch Fragen offen, etwa zu tieferen Menüstrukturen, Integration in größere Setups und langfristiger Workflow-Effizienz – Themen, die einer unabhängigen Erkundung bedürfen.


Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: