Willkommen in der MPC Creative Lounge mit Akai Professional und Chopsquad DJ, die auf der NAMM den MPC Key 37 auf Herz und Nieren prüfen. Hier geht es nicht nur ums Beatmaking – es ist ein tiefer Einblick in Workflow, Sounddesign und die kreative Philosophie hinter Akais neuestem kompakten Standalone. Im Fokus stehen In-the-Box-Produktion, nahtlose Native Instruments-Integration und ein praxisnaher Ansatz für charttaugliche Tracks. Das Video liefert Inspiration und konkrete Einblicke für Produzenten aller Erfahrungsstufen. Wer wissen will, wie digitale Architektur und intuitive Bedienung in einer modernen Groovebox verschmelzen, sollte hier genauer hinschauen.

17. März 2025
LYRA
Akai Professional MPC Key 37 auf der NAMM: Chopsquad DJ enthüllt Standalone-Power und kreative Einfachheit
MPC Key 37: Standalone-Power trifft Native Instruments-Integration
Chopsquad DJ eröffnet die Session, indem er seinen kreativen Prozess skizziert und den MPC Key 37 sofort als vollständig autarkes Produktionswerkzeug positioniert. Die Botschaft ist klar: Alles in dieser Performance entsteht ausschließlich mit den internen Features und Sounds des MPC – ohne externe Software oder Drittanbieter-Inhalte. Dieser Ansatz demonstriert nicht nur die Standalone-Fähigkeiten des Instruments, sondern ebnet auch den Weg für einen schnellen, direkten Workflow ohne Abhängigkeiten.
Ein zentrales Highlight ist die Integration mit Native Instruments, speziell die Einbindung von Sounds wie Cloud Supply. Chopsquad DJ legt Wert darauf, diese neuen Erweiterungen zu nutzen und zeigt, wie das MPC-Ökosystem durch Kollaboration wächst. Der Workflow bleibt dabei haptisch und unmittelbar, Preset-Browsing und Soundauswahl erfolgen direkt am Gerät. Wer sich für hybride Sound-Engines und markenübergreifende Synergien interessiert, bekommt hier einen Ausblick auf die Zukunft der Musikproduktion.

"All die Sounds, die ich benutze, sind direkt hier im MPC eingebaut."
("All the sounds I'm using are the sounds that's just right here built into the MPC.")© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Vom Beat-Konzept zum Layering: Der Kern-Workflow
Das Video führt durch die wesentlichen Schritte des Track-Baus – vom Tempo-Setzen bis zur Konstruktion melodischer und rhythmischer Grundlagen. Chopsquad DJ zeigt, wie schnell eine Idee vom Kopf zum fertigen Groove wird, indem er die interne Soundlibrary und die Sequencer-Tools des MPC nutzt. Der Prozess bleibt transparent und nachvollziehbar: Tempo, Akkordfolgen und erste Melodieelemente werden klar erklärt.
Layering steht im Mittelpunkt des Workflows. Nach dem Aufbau einer Grundprogression rücken Drums, Bass und atmosphärische Elemente in den Fokus. Das Interface des MPC ermöglicht schnelles Umschalten zwischen den Parts, und das Arbeiten komplett „in the box“ unterbricht nie den kreativen Flow. Dieser Abschnitt unterstreicht, wie die Architektur des MPC Key 37 sowohl strukturiertes Beatmaking als auch spontane Experimente unterstützt – ideal für unterschiedlichste Produktionsstile.
Sounddesign in Aktion: Gitarren, Bläser und Akkord-Eleganz

"Je einfacher, desto besser, denn es geht darum, aus einfachen Teilen ein komplexes Arrangement zu bauen."
("The simplicity, the more simple the better, because it's all about adding those simple parts to build a complex arrangement.")© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Chopsquad DJ taucht ins Sounddesign ein, wählt akustische Gitarren und Bläser aus dem aktualisierten MPC-Soundset und zeigt, wie sich diese Klangfarben für einen modernen, hymnischen Trap-Sound layern lassen. Der Workflow bleibt bewusst simpel: Grundlegende Akkordfolgen, Moll-Tonarten und eingängige Melodielinien bilden das Rückgrat des Tracks. So bleibt der Prozess effizient und lässt Raum für weitere kreative Entscheidungen.
Die Demonstration betont, wie wichtig zugängliche harmonische Strukturen und vertraute Texturen sind, um Tracks zu bauen, die sowohl spannend als auch leicht weiterzuentwickeln sind. Durch den Fokus auf Elemente, die schnell replizierbar und manipulierbar sind, zeigt Chopsquad DJ, wie die Sound-Engines und das Preset-Management des MPC Key 37 einen schnellen, iterativen Produktionsansatz ermöglichen. Das Ergebnis ist eine Umgebung, in der Experimentieren gefördert wird, ohne dass die Tools im Weg stehen.
Für alle zugänglich: Charttaugliche Musik ohne DAW
Ein wiederkehrendes Thema ist die Zugänglichkeit des MPC Key 37 für Einsteiger wie erfahrene Produzenten. Chopsquad DJ betont, dass alles Gezeigte ohne externe DAWs wie FL Studio, Pro Tools oder Logic möglich ist. Der hardwarezentrierte Workflow ist auf Direktheit und Einladung ausgelegt – Inspiration und fertiger Track entstehen komplett im MPC. Gerade für alle, die eine portable All-in-One-Lösung suchen, ist dieser Standalone-Ansatz besonders relevant.

"Du brauchst kein FL, kein Pro Tools, kein Logic – du kannst direkt hier mit einer All-in-One-Box, dem MPC Key 37, einen Hit machen."
("You don't need FL, you don't need Pro Tools, Logic, you can make one of the ones right here in front of you using all in one box, MPC Key 37.")© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Kreativ-Philosophie: Einfachheit, Individualität und Inspiration
Im letzten Abschnitt wechselt der Fokus von der Technik zur kreativen Haltung. Chopsquad DJ teilt seine Philosophie: Arrangements bewusst einfach halten und diese Einfachheit nutzen, um Raum für Künstler und Zuhörer zu schaffen. Er betont, dass Individualität entscheidend ist – Erfolg kommt vom eigenen Ansatz, nicht von geheimen Sounds oder komplizierten Tricks. Der MPC Key 37 wird so zum Werkzeug für persönlichen Ausdruck, nicht bloß zur Produktionsmaschine.
Praktische Tipps ziehen sich durch das Finale: Arrangements nicht überladen, Effekte gezielt einsetzen und Tracks so bauen, dass Platz für Kollaboration und Weiterentwicklung bleibt. Die Session endet mit Ermutigung an Produzenten aller Levels, ihren eigenen Sound und Workflow zu entwickeln. Ein passender Abschluss, der die technischen Stärken des MPC Key 37 mit einer Haltung von Kreativität und Durchhaltevermögen verbindet.
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