In der zweiten Folge der MPC Academy Sessions taucht Akai Professionals Andy Mac tief in die kreativen und technischen Möglichkeiten des MPC Key 37 ein. Die Session, aufgenommen im Guitar Center Hollywood, ist eine praxisnahe Erkundung von Beatmaking, Soundauswahl und fortgeschrittenen Workflow-Techniken. Andy zeigt, wie sich mit texturierten Samples, gelayerten Drums, Q-Link-Steuerung und Resampling aus einfachen Melodien komplette Produktionen formen lassen. Für Produzenten, die kreative Effizienz und architektonische Klarheit schätzen, bietet dieses Video einen praxisorientierten Blick darauf, warum der MPC Key 37 ein spannendes Zentrum moderner Musikproduktion ist.

19. Juli 2025
LYRA
Akai Professional MPC Key 37: Tracks bauen mit Layern, Textur und Workflow-Finesse
Vom Einfall zum Arrangement: Der MPC Key 37 als Produktionszentrale
Der MPC Key 37 wird als flexibles Instrument präsentiert, das jede Produktionsphase abdeckt – von samplebasierten Skizzen bis hin zu voll arrangierten Tracks. Andy Mac startet die Session mit dem Laden eines neuen Projekts und betont einen Workflow, der auf Sampling und direkter Komposition basiert. Der Prozess beginnt mit dem Einspielen texturierter Elemente wie Vocals und Piano, die sofort Stimmung und Richtung des Tracks vorgeben.
Auffällig ist der nahtlose Übergang zwischen den einzelnen Produktionsschritten: Melodien, Drums, Bass und weitere Layer entstehen alle in derselben Umgebung. Das zeigt, wie der MPC Key 37 einen integrierten Workflow ermöglicht, in dem man flüssig von der Idee zum Arrangement gelangt – unterstützt durch Hardware-Bedienelemente und die eingebettete Software. Das Resultat ist ein Produktionsprozess, der sowohl direkt als auch tiefgründig ist und Produzenten anspricht, die Geschwindigkeit ohne Komplexitätsverlust schätzen.
Soundauswahl: Das emotionale Zentrum der Produktion
Andy Mac legt großen Wert auf die Bedeutung der Soundauswahl und argumentiert, dass gute Mixe mit guten Sounds beginnen. Anstatt sich in der Nachbearbeitung zu verlieren, empfiehlt er, gezielt Samples wie ein texturiertes Piano oder einen passenden Bass zu wählen, damit die Tracks von Anfang an harmonieren. So reduziert sich der Bedarf an aufwändiger Nachbearbeitung und die musikalischen Elemente können für sich wirken.
Indem der Fokus auf emotional ausdrucksstarke und gut gewählte Samples gelegt wird, wird der Workflow kreativer und weniger technisch-korrektiv. Die Browser- und Sample-Management-Tools des MPC Key 37 helfen dabei, schnell passende Sounds zu finden und einzusetzen – und unterstreichen, dass Tiefe und Vibe am Ursprung entstehen.

"Sound choice is so important right, you know we can get all tied up in the mixing process but be honest with you, for me it just doesn't matter."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Layering, Q-Links & Workflow-Tricks: Klanggestaltung im Detail

"You can layer up to eight sounds on that one pad."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Die Session geht in die Tiefe mit Layering und Echtzeitsteuerung. Andy zeigt, wie sich bis zu acht Sounds auf einem Pad layern lassen, was komplexe Drumtexturen und hybride Sounds ermöglicht. Es geht dabei nicht nur um Lautstärke, sondern um nuancierte, sich entwickelnde Klangfarben, die dem Beat Charakter verleihen.
Die Q-Links, die zuweisbaren Drehregler des MPC, werden für präzise Kontrolle von Parametern wie Lautstärke, Pitch und Panorama genutzt. Andy demonstriert, wie diese auf einzelne Layer gemappt werden können, sodass schnelle Anpassungen ohne Menü-Tiefen möglich sind. Dieser hands-on Ansatz hält den kreativen Flow aufrecht.
Weitere Workflow-Tricks wie das Offsetten von Layern für groovigere Drums oder Pitch- und Pan-Modulation bei Hi-Hats zeigen, wie der MPC Key 37 sowohl Tiefe als auch Direktheit bietet. Wer komplexe Ergebnisse ohne Workflow-Verlust sucht, findet hier ein passendes Werkzeug.
Resampling & Rework: Melodien zu neuen Tracks entwickeln
Eine herausragende Technik in der Session ist das Resampling, um bestehendes Material neu zu beleben. Andy führt vor, wie man eine zuvor erstellte Melodie oder einen Beat intern resampelt und das resultierende Audio weiterverarbeitet. So entstehen durch Tempoänderungen, Warping, Chopping und Effekte völlig neue Tracks aus vertrauten Elementen.
Dieser Workflow fördert Experimentierfreude und Iteration: Die Sampler- und Editierfunktionen des MPC Key 37 machen es leicht, Ideen zu transformieren und neu zu kontextualisieren. Durch Resampling und Rework bleibt der kreative Prozess dynamisch – jede Session wird zur Entdeckungsreise.

"It keeps you in the creative process. So, you're utilising everything that you play and resample what you do."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Kreatives Maximum: Ein Sample-Set, viele Tracks

"Another thing I was taught was making, like, ten beats from the same set of samples, literally."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Andy Mac plädiert für einen effizienten, identitätsstiftenden Produktionsansatz: Aus demselben Sample-Set mehrere Tracks zu bauen. Anstatt jede Idee von Grund auf neu zu beginnen, empfiehlt er, Sounds zu flippen und wiederzuverwenden, um eine Serie einzigartiger Beats zu schaffen. Das beschleunigt nicht nur den Workflow, sondern hilft auch, einen eigenen Sound zu entwickeln.
Die Botschaft ist klar: Wer seine aufgebauten Paletten voll ausschöpft, maximiert den kreativen Output und spart sich unnötige Mehrarbeit. Die Architektur des MPC Key 37 unterstützt dies mit durchdachtem Sample-Management, einfacher Track-Duplikation und flexiblen Editiermöglichkeiten – ideal für Produzenten, die smart statt hart arbeiten wollen.
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