In der ersten Folge der MPC Academy Sessions zeigt Akai Professionals Andy Mac, was das MPC Key 37 als Performance-Keyboard und vollwertige Produktionszentrale leisten kann. Die Session, aufgenommen im Guitar Center Hollywood, ist ein tiefer Einblick in die Möglichkeiten, wie das MPC Key 37 Melodieerstellung, Sample-Management und Beat-Bau nahtlos verbindet – mit direkter Kontrolle und DAW-ähnlichen Arrangement-Tools. Typisch für Akai steht dabei weniger das Vorführen von Presets im Vordergrund, sondern vielmehr der echte Workflow: Wie greifen digitale Architektur und haptische Bedienung ineinander, um den kreativen Fluss zu erhalten? Wer wissen will, wie sich das MPC Key 37 in moderne Produktions-Setups einfügt, sollte diese Session nicht verpassen.

11. Juli 2025
LYRA
Akai Professional MPC Key 37: Workflow-Meisterschaft in den MPC Academy Sessions
Das Fundament legen: Das MPC Key 37 als kreatives Zentrum
Die Session beginnt damit, dass Andy Mac zeigt, wie das MPC Key 37 als zentrales Werkzeug für Performance und Produktion dient. Er startet mit Melodien, die er über das Analog Dreams-Plugin einspielt, und betont, wie Keyboarder sofort mit der haptischen Oberfläche des Instruments in Kontakt kommen. Im Fokus steht das Finden einer melodischen Nische, die die Stimmung setzt – simpel, effektiv und bereit für weitere Layer.
Auffällig ist die Vielseitigkeit des MPC Key 37: Ob man von Grund auf neu baut oder Samples integriert, der Workflow ist darauf ausgelegt, Ideen am Laufen zu halten. Andy hebt hervor, dass selbst einfache Melodieideen dank der direkten Ansprache und der intuitiven Bedienoberfläche schnell zum Rückgrat eines Tracks werden können. Dieser Ansatz ist typisch Akai – die Brücke zwischen spielerischer Performance und digitaler Produktion ohne unnötige Reibung.
Von der Melodie zum Beat: Samples und Effekte integrieren
Andy wechselt von der Melodie zum Rhythmus und unterstreicht, wie wichtig es ist, Drumkits und Samples vorbereitet zu haben. Die Architektur des MPC Key 37 ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen Melodieerstellung und Beatbau – Triplets einspielen, Metronom ausschalten, Groove formen. Der Workflow minimiert Leerlaufzeiten: Kein endloses Suchen nach der richtigen Snare, sondern sofortiger Zugriff auf kuratierte Sounds.
Ein zentrales Feature ist die Möglichkeit, Effekte einzelnen Pads zuzuweisen. Andy zeigt, wie man mit einem einfachen Tastendruck Effekte wie Delay Pro gezielt auf Sounds legt und so jedes Element individuell für den Track abstimmt. Die Vier-Quadrate-Pad-Anzeige in der Ecke des Bildschirms macht diesen Prozess visuell und effizient – ein weiteres Beispiel für MPCs Ruf als hands-on Sounddesign-Tool.
Gerade das Zusammenspiel aus Melodien, Samples und Effekten bringt das MPC Key 37 zur Geltung. Das System lädt zum Experimentieren ein: Vocals layern, Effekte tweaken, Komplexität aufbauen – ohne den kreativen Flow zu unterbrechen. Für Produzenten, die auf schnelle Iteration setzen, sind diese Features mehr als nur Komfort – sie sind essenziell im modernen Beatmaking.

"Du kannst deine Sounds ganz gezielt auf den Beat abstimmen, den du machst."
("You can tailor your sounds specifically for the kind of beat that you're making.")© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Sample-Vorbereitung: Das Geheimnis ungebremster Kreativität

"Die Vorarbeit ermöglicht es dir, einfach super kreativ zu sein."
("Doing the prep work allows you to just be super creative.")© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Andy Mac streift das Thema Sample-Management nicht nur, sondern macht es zum zentralen Pfeiler seines Workflows. Durch das Vorbereiten von Samples, Kits und wichtigen Sounds im Vorfeld vermeidet er den klassischen Kreativitätskiller: das ewige Suchen nach dem perfekten Drumsound. Diese Vorbereitung wird als unverzichtbar für effizientes Beatmaking präsentiert.
Die Benutzeroberfläche des MPC Key 37 unterstützt diese Philosophie mit schnellem Zugriff auf Sounds und unkomplizierter Sample-Zuweisung. Das Ergebnis ist ein Setup, in dem Inspiration nicht durch technische Hürden ausgebremst wird. Stattdessen bleibt der Fokus auf den kreativen Entscheidungen – das Hardware-Interface wird zum transparenten Kanal für musikalische Ideen.
Textur und Tiefe: Effekte und Layering in Aktion
Mit dem Fortschreiten des Tracks bringt Andy vokale Texturen und weitere Melodielayer ins Spiel und demonstriert, wie das Effekt-Engine des MPC Key 37 rohe Sounds in ausgearbeitete Elemente verwandelt. Für Vocals nutzt er Delay Pro und zeigt, wie sich Effekte individuell auf Pads legen lassen, um modernen Charakter und Tiefe unter den Beat zu bringen. Der Prozess bleibt haptisch – auswählen, tweaken, layern in Echtzeit.
Die Demonstration führt durch verschiedene Synth-Sounds, darunter Cloud Supply und Nuct, die jeweils ihren eigenen Charakter einbringen. Andy hebt hervor, wie Touchscreen und Q-Link-Controller detaillierte Eingriffe ermöglichen – sei es für verzerrte Leads oder ätherische Pads. Der Workflow baut den Track Stück für Stück auf, wobei dank flexibler Routing- und Effektzuweisung jeder neue Sound seinen Platz findet.
Auf dem Master-Ausgang demonstriert Andy vier Effekte – Half Speed, Flex Beat, Stutter und XY Tape Stop – alle auf Q-Link-Knobs gelegt für sofortige Kontrolle. Dieser Makro-Ansatz erlaubt Live-Manipulation und Automation und bringt Bewegung und Drama ins Arrangement. Die Möglichkeit, diese Effekte direkt in die Aufnahme zu automatisieren, ist ein echtes Highlight und schlägt die Brücke zwischen Studio-Feinschliff und Live-Energie.

"Du kannst das automatisieren und direkt in deinen Mix aufnehmen."
("You can automate those, and you can record this into your mix.")© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Arrangieren wie in der DAW: Struktur und Flexibilität
Im letzten Abschnitt rückt das Arrangement in den Fokus: Andy zeigt, wie sich mit dem MPC Key 37 Tracks ähnlich wie in einer klassischen DAW strukturieren lassen. Über den Arranger-Screen wird gezoomt, geloopt und editiert – aus vier Takten werden komplette Songformen. Der Prozess ist visuell und hands-on, mit Loop-Funktion und Touchscreen als intuitive Navigationswerkzeuge.
Andy betont, dass klassische MPC-Workflows auf Track-Mutes und Pattern-Jonglage setzten, während die modernen Arrangement-Tools des Key 37 einen direkteren Weg bieten. Abschnitte lassen sich einfach löschen, duplizieren oder verschieben – Drops, Intros und Übergänge werden gezielt platziert. Für DAW-affine Nutzer fühlt sich das vertraut an, ohne die Direktheit und Performance-Orientierung der MPC-Reihe zu verlieren.
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