Im offiziellen MPC Academy Walkthrough von Akai Professional steht der MPC Live III im Rampenlicht – mit besonderem Fokus auf den überarbeiteten Step-Sequencer. Das Video zeigt Schritt für Schritt, wie dieses eigenständige Groovebox-Flaggschiff Beatmakern ermöglicht, komplexe Drum-Patterns zu bauen, Dynamik einzubringen und Melodien zu schichten – ganz ohne DAW. In typischer Akai-Manier ist das Tutorial praxisnah und workflow-orientiert: Von der grundlegenden Drum-Programmierung über gezielte Velocity-Variationen bis hin zum Melodie-Sequencing werden die wichtigsten Arbeitsweisen demonstriert. Wer sich für die architektonische Tiefe und Performance-Flexibilität des MPC Live III interessiert, erhält hier einen klaren, nachvollziehbaren Einstieg in die Step-Sequencer-Welt.

3. Oktober 2025
LYRA
Akai Professional MPC Live III: Step Sequencing entschlüsselt
Erste Schritte: Der MPC Live III und seine Sequencer-DNA
Das Video startet mit einer direkten Einführung in den MPC Live III und positioniert ihn als leistungsstarkes Standalone-Tool für Beatproduktion. Akai Professional bleibt seinem Ruf für praxisnahe, workflow-orientierte Tutorials treu. Der Fokus liegt klar auf dem Step-Sequencer – einem zentralen Feature für alle, die Beats von Grund auf ohne externe Software bauen wollen.

"Today we're gonna talk about making a beat using the step sequencer on the MPC Live 3."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Beat-Bau: Das Drum-Fundament legen

"I'm gonna do one and seven. And we can do 14 and 16."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Die Demonstration beginnt mit der Programmierung von Hi-Hats: Nutzer wählen das Hi-Hat-Pad und setzen Noten direkt ins Step-Sequencer-Raster. Der Workflow ist haptisch: Nach Auswahl des Drum-Sequenz-Modus und Anpassung des Timings auf Achtelnoten werden die Hi-Hats über das Pattern verteilt und bilden so das rhythmische Rückgrat.
Anschließend wird die Kick-Drum eingefügt, indem das entsprechende Pad gewählt und die Kicks auf bestimmte Steps – eins, sieben, vierzehn und sechzehn – gesetzt werden, und das ganz ohne Playback. Das unterstreicht die visuelle und schrittbasierte Editierung des Sequencers. Danach werden Snares ergänzt, wodurch ein klassisches Drum-Pattern entsteht und die Geschwindigkeit sowie Übersichtlichkeit des MPC-Step-Sequencers deutlich wird.
Mehr als Basis: Ratchets, Pitch und Dynamik
Mit dem fertigen Drum-Pattern geht es an die erweiterten Funktionen des Step-Sequencers. Gezeigt wird, wie sich Ratchets – also schnelle Wiederholungen – auf ausgewählten Hi-Hat-Steps setzen lassen, was dem Groove mehr Bewegung und Komplexität verleiht. Das geschieht im Step-Edit-Modus, wo auch Pitch- und Probability-Parameter für noch mehr klangliche Variation zugänglich sind.
Pitch-Änderungen werden direkt demonstriert: Einzelne Hi-Hat-Steps werden nach oben oder unten gestimmt, um dem Rhythmus melodische Akzente zu verleihen. Neu ist auch das Touch-Strip-Feature, mit dem sich die Velocity einzelner Steps durch Halten und Streichen am Touchpad gezielt einstellen lässt. So entstehen dynamische, lebendige Drum-Patterns, bei denen die Offbeats bewusst abgeschwächt werden – der Workflow lädt zum Experimentieren ein.

"This allows us to add everything from ratchets, pitch, to probability, which is perfect for adding more dynamics to our hi-hats."
© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)
Melodien schichten: Bass & mehr im Step-Sequencer
Das Tutorial verlässt die reine Drum-Ebene und zeigt, wie sich auch melodische Elemente mit demselben Step-Sequencer-Workflow schichten lassen. Eine Melodielinie wird durch das Setzen von Noten und die Anpassung der Notenlänge programmiert – so entstehen sowohl gehaltene als auch kurze Phrasen, je nach Bedarf.
Der Bass wird anschließend passend zum Kick-Pattern gesetzt und verstärkt so das Groove-Fundament. Der Ablauf bleibt denkbar einfach: Drum-Sequenz wählen, Bass-Noten auf die Kick-Steps legen und im Handumdrehen einen stimmigen Low-End-Part bauen. Das Video deutet an, dass sich noch weitere Layer ergänzen lassen – und unterstreicht so die Vielschichtigkeit und Flexibilität des MPC Live III für komplexe Arrangements.
Der perfekte Begleiter für Beatmaker
Zum Abschluss positioniert Akai Professional den MPC Live III als vielseitiges und zugängliches Instrument für Beatmaker aller Erfahrungsstufen. Der Step-Sequencer wird nicht nur als technisches Feature, sondern als kreativer Partner präsentiert: Ideen lassen sich schnell skizzieren, Patterns verfeinern und komplette Tracks mit Selbstvertrauen bauen. Der schrittweise Aufbau des Videos macht deutlich, dass der MPC sowohl Lernwerkzeug als auch Produktionszentrale ist.
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