Akai Professional MPC XL: Beatmaking im Schnellverfahren und Workflow-Tiefe im Fokus

23. Januar 2026

LYRA

Akai Professional MPC XL: Beatmaking im Schnellverfahren und Workflow-Tiefe im Fokus

Akai Professional legt mit der MPC XL eine Groovebox vor, die schnelles Beatmaking verspricht, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Im offiziellen Walkthrough führt Malo Beats von einem leeren Projekt bis hin zum strukturierten Track und zeigt, wie die digitale Architektur und die haptischen Bedienelemente der MPC XL einen kreativen, effizienten Workflow ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen Step-Sequencing, Sample-Chopping und das direkte Mischen – ergänzt durch Arranger- und Performance-Features. Für Produzenten, die Spontaneität und Power verbinden wollen, gibt diese Folge der MPC XL Academy einen aufschlussreichen Einblick, wie Akai das klassische MPC-Gefühl mit modernen Produktionsanforderungen verknüpft.

Leinwand frei: Die MPC XL als kreativer Ausgangspunkt

Das Video startet mit Malo Beats, der die MPC XL Academy vorstellt und direkt in eine leere Session einsteigt. Der Workflow beginnt mit einer Zwei-Takt-Sequenz – eine bewusste Entscheidung, um das erste Loop überschaubar zu halten und schrittweise aufzubauen. Dieser Ansatz spiegelt die Denkweise moderner Beatmaker wider: klein anfangen, Schicht für Schicht erweitern und den Groove organisch wachsen lassen.

Akai Professional positioniert die MPC XL als Werkzeug, das Barrieren zwischen Inspiration und Umsetzung abbaut. Die Benutzeroberfläche ist auf schnellen Zugriff auf Sounds und Patterns ausgelegt, Browser und Expansion-Packs sind sofort verfügbar. Im Fokus steht, Ideen ohne Umwege festzuhalten und dank der Architektur der XL den kreativen Fluss nicht zu unterbrechen.


Hands-on: Step-Sequencer, Browser und Live-Kontrolle

Im Zentrum des Workflows der MPC XL steht der Step-Sequencer mit dedizierten Tasten, Encodern an der Oberseite und einer klaren Funktionsstruktur. Nutzer können zwischen Automation, Notenlänge und Step-Edit wechseln, ohne sich durch Menüs zu hangeln. Im Video wird gezeigt, wie diese Bedienelemente das Drum-Sequencing erleichtern und präzises Platzieren sowie Feintuning von Kicks, Snares und Hi-Hats ermöglichen.

Auch der Browser überzeugt: Drumkits und melodische Samples lassen sich schnell vorspielen und laden. Malo Beats demonstriert, wie Expansion-Packs wie Lo-Fi Boom Bap von Marco Polo integriert sind und so die passende Klangpalette bereitstellen. Das haptische Erlebnis wird durch den Touchstrip ergänzt, der sich für Pad-Levels zuweisen lässt – so lassen sich Lautstärken einzelner Pads direkt anpassen, ohne den Mixer oder Channel-Strip zu bemühen.

Live-Performance-Optimierungen stehen im Vordergrund: Quantisierung kann für menschlichere Grooves ein- oder ausgeschaltet werden, und Note Repeat steht für Hi-Hat-Programmierung bereit. Diese Features, kombiniert mit dem direkten Zugriff der Hardware, machen die MPC XL zu einem Instrument für Präzision und Spontaneität.

If we see up here, we have our step sequencer. This comes with the MPC XL, dedicated buttons, and at the top, we have the encoders.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Beats arrangieren: Drum-Programmierung und Melodic Chopping

If you select chop, this is gonna throw us right into manual chop mode, which makes it very fast to start chopping up any sample you bring…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Im Kern des Beat-Baus zeigt das Video, wie die MPC XL sowohl Drum-Sequencing als auch das Bearbeiten von Samples unterstützt. Malo Beats lädt und zerlegt melodische Samples per Hardware-Taste, gelangt blitzschnell in den manuellen Chop-Modus und schneidet Audio mit den Encodern. Der Workflow ist durchdacht: Samples lassen sich in den Pool laden, choppen und auf die Bänke A bis F verteilen – so entsteht eine breite Palette an spielbaren Slices.

Auch das Drum-Programming bleibt intuitiv: Step-Sequencer und Echtzeitaufnahme ergänzen sich. Die Möglichkeit, einzelne Hits zu verschieben, Startpunkte zu justieren und Slices ohne Menütiefe zu perfektionieren, unterstreicht den Hands-on-Charakter der MPC XL. Das Ergebnis ist ein Beat, der tight und ausdrucksstark wirkt – Schicht für Schicht mit minimalem Reibungsverlust aufgebaut.

Levels, Automation und Sample-Konvertierung: Effizienz im Arrangement

Ist das Grundgerüst des Beats gelegt, zeigt die MPC XL ihre Stärken beim Arrangieren und Mischen. Lautstärken von Pads und Tracks können direkt auf der Main Page per Touchstrip angepasst werden – ganz ohne tiefer in den Mixer einzusteigen. Automation und Grid-Editing sind schnell erreichbar und erlauben gezielte Verfeinerungen von Sequenzen und Übergängen.

Sample-Chops werden mit einer eigenen Convert-Funktion im Handumdrehen zu Tracks, was den Übergang vom Slicing zum Arrangement vereinfacht. Im Arranger lassen sich Loops per Zoom und Copy-Funktion zu längeren Songstrukturen ausbauen, Intros hinzufügen und Variationen testen. Das Video zeigt, wie Plug-in-Instrumente geschichtet, dupliziert und gemerged werden – alles mit wenigen Tastendrücken. Die MPC XL wird so zum Zentrum für effizientes, kreatives Arrangieren.


MPC XL Academy: Souverän Musik gestalten

Die MPC XL Academy von Akai Professional will die Features des Geräts entmystifizieren und Nutzer zu selbstbewusstem Musikmachen befähigen. Durch die Schritt-für-Schritt-Erklärung und das Zusammenspiel von Hardware und digitaler Architektur wird die MPC XL als zugänglich und tiefgründig zugleich präsentiert. Die Botschaft an Produzenten aller Levels ist klar: Mit der richtigen Anleitung wird die MPC XL zum starken Partner für musikalische Ideen.

I hope you enjoyed as we went through and build a beat right here on the MPC Excel.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/akai-professionals-mpc-xl-fast-track-beatmaking-and-deep-workflow-in-focus/
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