Akai Professional MPC XL: Das neue Kontrollzentrum fürs Studio

28. Januar 2026

LYRA

Akai Professional MPC XL: Das neue Kontrollzentrum fürs Studio

Akai Professional stellt die MPC XL als das All-in-One-Herzstück für moderne Musikproduktionen vor – und dieses offizielle Walkthrough-Video zeigt direkt, warum. Schritt für Schritt wird demonstriert, wie sich die MPC XL als Zentrale in dein Studio einfügt und externe Synths, Modularsysteme und Controller nahtlos integriert. Von klassischem MIDI und CV-Anbindung bis hin zum flexiblen Q-Link-Makrosystem und Projektvorlagen steht Akai für einen praxisnahen Workflow. Wer wissen will, wie sich die Architektur der MPC XL in echte Produktionsabläufe übersetzt – mit Layering, Routing und Setup-Speicherung – sollte hier unbedingt reinschauen (und natürlich weiterlesen, wenn man wie wir auf digitale Instrumente abfährt).

MPC XL: Das neue Nervenzentrum im Studio

Akai Professional positioniert die MPC XL als das Herzstück einer modernen Produktionsumgebung, und das Video macht diese Rolle von Beginn an deutlich. Die XL wird als Zentrale vorgestellt, die einen Workflow ermöglicht, bei dem sämtliches Equipment – Synths, Controller, Modularsysteme – über eine einzige, integrierte Plattform verbunden wird.

Von Anfang an wird klar: Die MPC XL ist weit mehr als nur eine Beat-Maschine. Ihre Architektur unterstützt verschiedenste Verbindungstypen und Workflows und macht sie so anpassungsfähig für hardwarelastige wie hybride Setups. Der praktische, schrittweise Ton des Videos spiegelt Akai’s Produzentenfokus wider und hebt echte Integration statt abstrakter Feature-Listen hervor.

This is going to be a four-part video series on setting up your new XL as the centerpiece of your studio.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Synths und Modular verbinden: MIDI und CV in Aktion

If you do end up making a very complex type of, you know, matrix utilities using the LFOs and all that stuff and the routing, and you don't…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Die Demonstration startet mit einem klassischen Szenario: dem Anschluss eines externen Synthesizers. Hier wird der Dreadbox Typhoon per 5-poligem MIDI-DIN verbunden, das Audiosignal geht in die rückseitigen Eingänge der MPC XL. Der Moderator betont die Flexibilität der Eingänge – neben den rückseitigen Preamps gibt es auch Instrumenteneingänge an der Front, ideal für Synths oder Gitarren.

Doch Akai bleibt nicht beim klassischen MIDI stehen. Das Video taucht in die Welt der Modularintegration ein und hebt die 16 CV-Ausgänge der XL hervor – ein echtes Upgrade für Eurorack-Fans. Der Workflow zur Einrichtung einer CV-Spur wird detailliert gezeigt, inklusive Keytracking, Gate- und Modulationszuweisungen. Die Möglichkeit, mehrere CV-Signale zu routen und komplexe Setups als wiederverwendbare Tools zu speichern, ist ein klarer Pluspunkt für alle, die Wert auf tiefe, reproduzierbare Modularintegration legen.

Track-Erstellung und Signalrouting: MIDI trifft Audio

Ein zentrales Workflow-Thema ist das nahtlose Anlegen von MIDI- und Audiospuren. Der Moderator zeigt, wie eine MIDI-Spur erstellt wird, um Noten an den Typhoon zu senden, und wie eine Audiospur hinzugefügt wird, um das Synth-Signal aufzunehmen oder zu überwachen. Die Vorgehensweise ist logisch: MIDI für die Steuerung, Audio für den Klang – mit klaren Schritten für Routing und Monitoring.

Dieses Dual-Track-Prinzip gilt auch für Modular-Setups. Das Video demonstriert, wie dedizierte Audiospuren für eingehende Signale aus dem Eurorack angelegt werden, mit besonderem Augenmerk auf die Auswahl von Eingängen (Mono vs. Stereo) und Monitoring-Zuständen. Das Ergebnis ist ein System, in dem MIDI, CV und Audio koexistieren, geroutet und überwacht mit minimalem Menü-Gewirr – ein Workflow, der ebenso auf Übersichtlichkeit wie auf Leistungsfähigkeit setzt.

With those two tracks, a MIDI track connected to the synthesizer and an audio track listening to the input, I can officially play the synth…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Q-Links: Makro-Power und Projektspeicherung

Now, as you can see, it even says cutoff on the Q-Link right here.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Ein echtes Highlight der MPC XL ist das Q-Link-System, dem das Video einen eigenen Fokus widmet. Q-Links werden als äußerst flexible Makroregler gezeigt, die sich per MIDI-CC einfach auf Synth-Parameter mappen lassen. Der Moderator demonstriert das Mapping von Cutoff, Resonanz und Waveshape am Typhoon, benennt die Q-Links um und speichert diese Zuweisungen als MIDI-Programme für den Sofortabruf.

Der Workflow ist dabei sowohl tiefgehend als auch benutzerfreundlich: Man kann mehrere Seiten Q-Link-Zuweisungen anlegen, alle 16 Encoder nutzen und alles als Teil eines Programms speichern. So entstehen performancebereite Setups, die sich mit einem Befehl laden lassen – das spart repetitive Einrichtungsarbeit.

Wichtig: Diese Konfigurationen lassen sich in Projektvorlagen einbetten. Speichert man ein Projekt als Vorlage, sind bevorzugte Track-Layouts, Q-Link-Zuweisungen und Routing-Schemata beim Start immer griffbereit – ein echter Zeitgewinn für alle, die auf konstante Studio-Setups setzen.

Eine Plattform für musikalische Entdeckungen

Die MPC XL wird nicht nur als technisches Kraftpaket präsentiert, sondern als Umgebung, die zur musikalischen Erkundung einlädt. Mit flexiblem Routing, tiefen Makro-Kontrollen und der Möglichkeit, komplexe Setups als Vorlagen zu speichern, positioniert sich die XL als intuitives Werkzeug für strukturierte Produktionen und spontane Kreativität.

Akais Video lässt keinen Zweifel daran: Die MPC XL ist zum Ausprobieren gemacht, nicht nur zum Programmieren. Die Einladung ist klar: Schließ dein Equipment an, tauche ein und lass die Architektur deinen Workflow unterstützen – egal ob du Beats baust, Modular patchst oder hybride Performances entwickelst.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/akai-professional-mpc-xl-command-central-for-the-modern-studio/
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