Akai Professional MPC XL: Flaggschiff-Power für Standalone Sampling und Sequencing

21. Januar 2026

LYRA

Akai Professional MPC XL: Flaggschiff-Power für Standalone Sampling und Sequencing

Akai Professionals MPC XL betritt die Bühne als mutige Weiterentwicklung des klassischen MPC-Workflows und vereint tiefgehendes Sampling, Sequencing und Performance-Tools in einem einzigen, eigenständigen Gerät. Im offiziellen Video-Überblick führt Akai’s Andy Mac durch den neuen 8-Kern-Prozessor, den erweiterten RAM und die taktile Bedienoberfläche – alles darauf ausgelegt, den Anforderungen moderner Produzenten und Live-Performer gerecht zu werden. Mit Fokus auf Workflow, Echtzeit-Arrangement und kreativer Manipulation will der MPC XL sowohl Studio-Zentrale als auch DAWless-Performance-Hub sein. Doch wie hält dieses Flaggschiff tatsächlich, was es verspricht? Wir analysieren die Architektur und sehen uns an, was wirklich geboten wird.

Flaggschiff-Ambitionen: Die doppelte Identität des MPC XL

Akai Professional positioniert den MPC XL als neues Flaggschiff und richtet sich damit sowohl an Musikproduzenten als auch an Live-Performer. Das Gerät wird als Höhepunkt eigenständiger Musikproduktion vorgestellt, wobei der Fokus nicht nur auf dem Studioeinsatz, sondern auch auf den Anforderungen von Bühne und DAWless-Setups liegt. Gastgeber Andy Mac betont, wie der XL als umfassende Lösung konzipiert ist, die Sampling, Sequencing und Performance-Tools in einem autarken Gerät vereint.

Von Anfang an wird die Architektur des MPC XL als Antwort auf die sich wandelnden Bedürfnisse von Produzenten präsentiert, die haptische Kontrolle und tiefe Integration ohne Computer suchen. Die Hardware-Übersicht hebt dedizierte Bedienelemente für klassische MPC-Funktionen, einen neuen Step-Sequencer und den Fokus auf Echtzeit-Manipulation hervor. Diese doppelte Identität – Studio-Kraftpaket und Live-Instrument – bildet den Rahmen für die weitere Demonstration und weckt Erwartungen an ein flexibles und unmittelbares Gerät.

This is the pinnacle of standalone music production.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Unter der Haube: Rechenleistung und Pad-Evolution

The great thing about the mpc xl is I can run up to 32 plugins fully standalone.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Das technische Fundament des MPC XL ist ein Next-Gen 8-Kern-Prozessor, gepaart mit 16 GB RAM und einer 256 GB SSD – ein deutlicher Sprung für Standalone-Hardware. Diese Architektur soll komplexe Projekte, große Sample-Libraries und den gleichzeitigen Betrieb von bis zu 32 Plugins problemlos ermöglichen. Akai legt hier den Fokus darauf, moderne Produktions-Workflows zu unterstützen, die sowohl Geschwindigkeit als auch Zuverlässigkeit verlangen.

Ein herausragendes Hardware-Feature ist die neue MPCe-Pad-Technologie. Diese ultra-reaktiven Pads sind für ausdrucksstarkes Spielen konzipiert und unterstützen nuancierte Gesten wie das Gleiten zwischen Samples und das Triggern von Effekten wie Filtern und Modulation. Im Video wird gezeigt, wie diese Pads zentral für den Workflow des XL sind – von dynamischer Drum-Programmierung über Live-Sample-Manipulation bis hin zu druckempfindlichen Effekt-Triggern. Diese Weiterentwicklung des klassischen MPC-Pad-Erlebnisses soll Kreativität anregen und das Beatmaking noch direkter machen.

Step-Sequencer: Visuelles Feedback und kreative Tiefe

Im Herzen des Sequencing-Workflows des MPC XL steht ein neuer Step-Sequencer mit 16 Funktionstasten und RGB-Feedback. Dieses System bietet unmittelbaren, haptischen Zugriff auf Pattern-Erstellung und eignet sich besonders für elektronische Musikproduktion und Live-Improvisation. Das Video zeigt, wie der Sequencer mit der restlichen Hardware integriert ist und Echtzeit-Step-Eingabe, sofortige Pattern-Bearbeitung und eine klare visuelle Darstellung der Sequenzdaten ermöglicht.

Die Flexibilität des Sequencers wird durch die Integration der Q-Link-Controls und OLED-Displays weiter erhöht, sodass Nutzer Parameter manipulieren und Noten in Echtzeit eingeben können. Die Demonstration hebt hervor, wie diese Tools genutzt werden, um schnell Drum-Patterns zu bauen, Melodien hinzuzufügen und mit Arrangements zu experimentieren – alles ohne Menü-Tiefen. Akai verfolgt hier das Ziel, Step-Sequencing sowohl leistungsstark als auch zugänglich zu machen und die Brücke zwischen klassischen MPC-Workflows und modernen elektronischen Produktionsanforderungen zu schlagen.

At the center of MPC XL is our brand new 16 function button step sequencer with RGB visual feedback which is perfect for electronic music…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Performance-Tools: Clip-Launching und Live-Effekte

Das Performance-Toolkit des MPC XL steht im Mittelpunkt, mit Features wie Clip-Launching und Live-Effekten, die sowohl strukturierte Song-Arrangements als auch spontane Kreativität unterstützen. Die Clip-Matrix ermöglicht es, Sequenzen zu kompletten Songs zu arrangieren, Abschnitte zu duplizieren und zu bearbeiten sowie Szenen in Echtzeit zu triggern – ein klarer Verweis auf moderne DAWless- und Live-Performance-Workflows. Im Video wird gezeigt, wie komplette Sequenzen kopiert, neu arrangiert und zu sich entwickelnden Songstrukturen aufgebaut werden können – mit minimalem Aufwand.

Live-Effekte sind nahtlos integriert: Funktionsbuttons und Pads können Plugins wie Fly Tape und Flex Beat triggern. Touch-Strip und druckempfindliche Pads ermöglichen die Echtzeit-Manipulation von Effektparametern – von Stottern und Tape-Stops bis zu XY-Pad-artigen Morphings. Dieser Hands-on-Ansatz wird durch die Möglichkeit verstärkt, Effekte bestimmten Pads und Ecken zuzuweisen, wodurch der MPC XL zum vielseitigen Instrument für Improvisation und festgelegte Arrangements wird.


Umfangreiche Sound-Library und exklusive Kooperationen

We're also excited to announce our partnership with Spitfire Audio bringing world-class strings to the standalone platform.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Neben Hardware- und Workflow-Innovationen kommt der MPC XL mit einer umfassenden Sound-Library. Dazu gehören hochwertige Plugin-Instrumente, exklusive Expansions und Kooperationen mit renommierten Namen wie Spitfire Audio. Das Video hebt die Integration von Sounds aus Native Instruments’ Analog Dreams und Lone Forest sowie die neue Partnerschaft mit Spitfire Audio hervor, die hochwertige Streicher auf die Standalone-Plattform bringt.

Diese Klangvielfalt soll den MPC XL zu einem autarken Kreativzentrum machen, das sofort für verschiedenste Genres und Produktionsstile einsatzbereit ist. Der Fokus auf kuratierte, hochwertige Sounds bedeutet, dass Nutzer direkt loslegen können – während die erweiterbare Architektur Raum für individuelle Anpassung und Wachstum lässt.

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