Akai Professional MPC XL: Hands-on Workflow ohne Menü-Tiefen

23. Januar 2026

LYRA

Akai Professional MPC XL: Hands-on Workflow ohne Menü-Tiefen

Akai Professional bringt mit dem MPC XL ein Flaggschiff-Groovebox auf den Markt, das einen taktilen, optimierten Workflow für Beatmaker und Produzenten verspricht. Im offiziellen MPC Academy-Video führt Akai durch das physische Layout des XL und hebt die Vielzahl an dedizierten Tasten, anschlagdynamischen Pads und ein Bedienkonzept hervor, das die Hände von der Touchscreen-Oberfläche fernhält und den Fokus auf die Musik lenkt. Hier steht der direkte Zugriff im Mittelpunkt – Sample-Editing, Projektmanagement und Navigation sind nur einen Tastendruck entfernt. Wer ein modernes Produktionszentrum mit starker Konnektivität und einem klaren Lernpfad sucht, findet im MPC XL eine reibungslose Kreativlösung.

Kreativität ohne Umwege: Die Philosophie des MPC XL

Akai Professional positioniert den MPC XL als Musikwerkzeug, das Unmittelbarkeit und direkte Kontrolle in den Mittelpunkt stellt. Das Video beginnt mit dem Hinweis auf die Vielzahl physischer Tasten, die jeweils mit bestimmten Funktionen belegt sind und so das tiefe Navigieren in Menüs auf dem LCD-Bildschirm überflüssig machen. Dieses Konzept richtet sich klar an Kreative, die im Flow bleiben wollen, ohne sich in Untermenüs zu verlieren.

Das Layout unterstützt einen schnellen, intuitiven Workflow. Durch den direkten Zugriff auf zentrale Funktionen animiert der MPC XL dazu, sich auf Tracks und Ideen zu konzentrieren. Die Philosophie ist eindeutig: Reibung minimieren, Kreativität maximieren und die Hardware die Arbeit übernehmen lassen, damit man im kreativen Modus bleibt.

Most of these buttons will allow us to jump into certain menus without us having to menu dive on the LCD screen.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Pads, Tasten und Navigation: Das taktile Arsenal

We could just hit save right away, and it allows us to save your session.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Im Zentrum des MPC XL stehen die 16 anschlagdynamischen Pads – ein Markenzeichen für ausdrucksstarkes Beatmaking. Diese Pads sind nicht auf einen Bank beschränkt; mit acht Bänken (A–H), die per Doppeltipp schnell erreichbar sind, können Nutzer Sounds und Samples im Handumdrehen wechseln – ideal für Live-Performance und komplexe Arrangements. Ein dedizierter Save-Button und Browser vereinfachen zudem das Projektmanagement und die Soundauswahl.

Die Navigation wird durch weitere Bedienelemente für Grid-Editing, Track- und Pad-Muting, Arrangement und Mixing ergänzt. Zwei Shift-Tasten – strategisch auf beiden Seiten platziert – ermöglichen schnellen Zugriff auf Sekundärfunktionen, sodass auch umfangreiche Workflows ergonomisch bleiben. Die durchdachte Anordnung von Tap Tempo, Undo/Redo und Nummernfeld bedeutet weniger Touchscreen-Bedienung und mehr unmittelbare Kontrolle über die Musik.

Sample-Editing und Projektmanagement: Direkter Zugriff, kein Aufwand

Das Sample-Editing ist beim MPC XL über eine eigene Sample-Edit-Taste zugänglich, sodass Nutzer Samples schnell kürzen, normalisieren oder timestretchen können – ganz ohne Menü-Tiefen. Im Video wird die Nutzung von Sekundärfunktionen hervorgehoben, die durch Doppeltipp oder Shift-Taste aktiviert werden und den Zugang zu tieferen Features wie dem Sampler oder den Einstellungen ermöglichen. Diese gestaffelte Steuerung sorgt dafür, dass sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Bearbeitungen stets griffbereit sind.

Auch das Projektmanagement ist effizient gelöst. Wichtige Aktionen wie das Speichern von Sessions, das Durchsuchen von Dateien und das Verwalten von Tracks erfolgen über dedizierte Tasten, was die kognitive Belastung reduziert. Die Main Page dient als zentrales Hub, zeigt Sequenz-Informationen und bietet eine vertraute Arbeitsumgebung zum Track-Bau. Looping, Arranging und Automation werden über Schnellzugriffe gesteuert, sodass sich Ideen einfach ausprobieren und weiterentwickeln lassen.

Performance-Tools wie der Touch Strip bringen zusätzliche Direktheit. Dieser ist Effekten, Pad-Fading, Crossfading, Pitch Bend und mehr zuweisbar und ermöglicht Echtzeit-Manipulation von Sounds und Parametern. Der Step-Sequencer mit eigenen Bedienelementen erlaubt schnelles Drum-Programming und Step-basiertes Editieren – ein weiteres Beispiel für das Menü-freie Bedienkonzept des XL.

At the very bottom of most of these function buttons, in red letters, we have a secondary function.

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Konnektivität: Das Rückgrat flexibler Workflows

If you guys want to use those additional outputs to send certain signals to certain pieces of outboard gear, or if you guys want to get…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Das Anschlussfeld des MPC XL ist auf unterschiedlichste Setups ausgelegt. An der Front finden sich SD-Karten- und USB-Slots zum Importieren von Samples, zwei Fußschalter-Eingänge sowie zwei Klinken-Instrumenteneingänge für Direktaufnahmen. Zwei Kopfhörerausgänge (3,5 mm und Klinke) bieten flexible Monitoring-Optionen für Haupt- und Sekundärausgänge.

Die Rückseite erweitert die Möglichkeiten mit USB-C, weiteren USB-Ports, CV/Gate, MIDI In/Out und insgesamt acht Audioausgängen für Outboard-Gear oder Mehrkanal-Setups. Vier Audioeingänge – zwei davon mit XLR und Phantomspeisung, zwei als Klinke oder Phono – gewährleisten Kompatibilität mit Mikrofonen, Instrumenten und Plattenspielern. Diese umfangreiche I/O macht den MPC XL zum vielseitigen Zentrum für Studio und Bühne.

MPC Academy: Strukturiertes Lernen für souveräne Kreativität

Die MPC Academy wird als zentrale Ressource für Einsteiger und Fortgeschrittene hervorgehoben. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und fokussierten Tutorials will Akai Professional die Einstiegshürde senken und Produzenten befähigen, das volle Potenzial ihrer Hardware auszuschöpfen.

Dieser strukturierte Ansatz stellt sicher, dass grundlegendes Wissen vermittelt wird und Nutzer von der Navigation bis zu fortgeschrittenen Workflows sicher vorankommen. Das Video dient sowohl als Einführung ins Layout des MPC XL als auch als Einstiegspunkt für weiterführende Inhalte der Academy.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/akai-professional-mpc-xl-hands-on-workflow-no-menu-diving-required/
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