Akai Professional setzt neue Maßstäbe: MPC Pro Pack im Detail

30. Oktober 2025

LYRA

Akai Professional setzt neue Maßstäbe: MPC Pro Pack im Detail

Das MPC Pro Pack von Akai Professional kommt als kraftvolle Erweiterung für MPC- und Force-User und verspricht, Sounddesign wie Workflow auf ein neues Level zu heben. Im offiziellen Walkthrough demonstriert das Akai Pro-Team, wie das Pro Pack fortschrittliches Clip-Launching, hochwertige AIR-Plugins und modulare CV-Tools direkt ins MPC-Ökosystem bringt – ganz ohne zusätzliche Hardware. Wir erleben, wie diese Upgrades sich in der Praxis auf Arrangement, Mixing und kreative Modulation auswirken. Für alle, die in die MPC- oder Force-Plattform investiert sind, ist dieses Video Pflicht, um zu verstehen, wie sich digitale Architektur und Hands-on-Kontrolle bei Akai weiterentwickeln.

Pro Pack: Premium-Upgrade für moderne Producer

Das Video startet mit einer klaren Botschaft: Das MPC Pro Pack ist eine Premium-Erweiterung, die kreative und technische Workflows von MPC- und Force-Usern aufwerten soll. Die Aktivierung ist unkompliziert – einfach unter Preferences und Activations das Pro Pack und seine Feature-Suite auswählen. Ob per Seriennummer oder Online-Aktivierung, der Prozess ist flexibel und anwenderfreundlich.

Akai Professional positioniert das Pro Pack als All-in-One-Upgrade für Beatmaker und Produzenten, die fortschrittliche Tools für Sounddesign und Mixing suchen. Die Erweiterung ist mit jedem MPC ab Firmware 3.6 kompatibel und unterstreicht Akais Anspruch, die Flaggschiff-Plattformen kontinuierlich weiterzuentwickeln.


Clip-Launching-Revolution: Matrix, Legato und Arrangements

Ein zentrales Highlight ist das neue Clip-Launching-Workflow, das die Strukturierung und Performance auf dem MPC grundlegend neu denkt. Im Gegensatz zur klassischen Sequenzierung sind Clips nun unabhängig von der Sequenzlänge – das ermöglicht freie Improvisation und komplexe Arrangements. Die feste Längenaufnahme kann deaktiviert werden, sodass spontane Ideen ohne vorgegebene Taktzahlen eingefangen werden können.

Das Matrix-Page ist das Steuerzentrum dieses Systems. Hier sieht man alle Clips über die Tracks hinweg, kann Szenen launchen und Arrangements mit einer Flexibilität zusammenstellen, die an DAW-Clip-Launcher erinnert. Der Legato-Modus wird als mächtiges Performance-Tool eingeführt: Wird ein neuer Clip während des Abspielens getriggert, setzt er nahtlos an der aktuellen Position an. Der Workflow unterstützt Kopieren, Einfügen und sogar das Capturing kompletter Mixes in neue Reihen – ideal für Intros, Breakdowns und vollständige Arrangements. Die Navigation ist intuitiv, mit Move-Buttons für schnelles Platzieren und der Möglichkeit, Live-Clip-Launches direkt in die Arrangement-Timeline aufzunehmen.

What's powerful is that the clips do not depend on the length of the sequence, so all clips, regardless of the track or the sequence, can…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

AIR-Plugins: Mixing-Power und Sound-Finish

Das Pro Pack bleibt nicht beim Workflow stehen – es bringt mit einer Suite von AIR-Plugins auch klanglich ein echtes Upgrade. Air Reverb Pro wird als vielseitiger Effekt für alles von großen Hallräumen bis zu knackigen Drum-Plates gezeigt, einfach auf Tracks eingefügt und per Presets oder individuell angepasst. Im Video wird demonstriert, wie Air Reverb Pro trockene Drums in immersive, räumliche Elemente verwandelt, ohne an Klarheit zu verlieren.

Air Visual EQ ist ein weiteres Highlight und bietet eine visuelle, touch-freundliche Oberfläche für präzises Frequenz-Shaping. Nutzer sehen und formen ihren Sound in Echtzeit – ein starkes Tool für Mixing und kreatives Sounddesign. Mit Air Utility wird das Plugin-Paket abgerundet: Phasenumkehr, Stereo/Mono-Konvertierung und DC-Offset-Korrektur – oft unterschätzte, aber für professionelle Mixes essenzielle Werkzeuge.


CV Playground und Q-Link-Evolution: Modulation entfesselt

You have four envelopes. You have four LFOs. You have a stepper. You have utilities and a matrix that can do summing and multiplication…

© Screenshot/Zitat: Akai Pro (YouTube)

Für alle, die modulares Gear integrieren, bringt das Pro Pack ein starkes Set an CV-Tools. Im Program-Edit-Menü stehen vier Hüllkurven, vier LFOs, ein Stepper und eine Matrix für Summing und Multiplikation von Modulationsquellen bereit. Das Routing erlaubt präzise Kontrolle über CV-Ausgänge, inklusive Tiefe und Offset – der MPC wird so zum echten Modulationszentrum für externes Gear.

Besonders spannend für Power-User: Die Q-Link-Funktionalität wurde grundlegend erweitert. Fortgeschrittene Q-Links bieten jetzt bis zu 16 Envelope-Follower und zuweisbare LFOs, die praktisch jeden Parameter im MPC-Ökosystem steuern können – von Synth-Cutoffs bis zu Plugin-Effekten. Im Video wird gezeigt, wie diese Modulatoren schnell gemappt und gelernt werden können, was dynamische Performances und komplexe Automation ermöglicht. Diese Modulationstiefe ist im Standalone-Hardwarebereich selten und zeigt, dass Akai die Lücke zwischen Groovebox-Workflow und Modular-Flexibilität schließen will.

Ein umfassendes Upgrade: Das Pro Pack im Überblick

Zum Abschluss wird das MPC Pro Pack als transformative Suite für die MPC- und Force-Plattformen präsentiert. Es vereint modernes Clip-Launching, fortschrittliche CV- und Modulationstools, hochwertige AIR-Plugins und einen neuen Time-Stretch-Algorithmus – alles ohne zusätzliche Hardware. Akai Professionals Ansatz ist architektonisch: Es werden nicht nur Features ergänzt, sondern die Möglichkeiten im Ökosystem grundlegend erweitert. Für Producer und Performer, die nach mehr kreativer Kontrolle und professionellem Mixing suchen, ist das Pro Pack ein deutlicher Sprung nach vorn.


Übersetzt aus dem Englischen. Den Originalbeitrag findest du hier: https://synthmagazine.com/akai-professional-ups-the-game-mpc-pro-pack-deep-dive/
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