Schon mal davon geträumt, eine Verfolgungsjagd durch die Straßen von Melbourne – oder zumindest durchs eigene Wohnzimmer – zu vertonen? Alex Balls neuestes Deep Dive ist eine wilde Fahrt durch die Welt der 70er-Cop-Serienmusik, vollgepackt mit knusprigen Akkorden, schneidenden Bläsern und Grooves, die selbst ein Opossum auf einem Bush-Doof ausstechen würden. Mit seiner typischen Mischung aus Vintage-Gear-Nerdtum und cineastischem Flair zeigt Alex die Tricks und Tools, die diese klassischen TV-Themes so unvergesslich machen. Also, kaltes Bier aufmachen, Lautstärke hochdrehen und bereitmachen für ein Tutorial, das so cool ist wie der Schnurrbart eines Detektivs – und mindestens doppelt so groovy.

12. Dezember 2025
TAS
Alex Ball und der 70s Cop Show Sound: Funkige Akkorde, knallige Bläser und ein Rhodes Mk8 auf Streife
CineSamples CinePerk, EMT 240 Plate Reverb, Ibanez RM 80, Native Instruments Abbey Road 70s Drummer, Native Instruments Session Horns Pro, Rhodes MK8, Shure SM57, Vox V846HW Wah Pedal, Waves Abbey Road Vinyl
Schlaghosen, Funk und Fender: Die Bühne wird bereitet
Alex Ball startet direkt mit Volldampf und taucht ein in die rauchige, spannungsgeladene Welt der 70er-Cop-Serienmusik. Wer schon immer wollte, dass das eigene Leben klingt wie eine Verfolgungsjagd durch die Innenstadt, ist hier genau richtig. Das Rhodes Mk8 steht im Rampenlicht, glänzender als eine Discokugel im Fußballclub, und gibt den Ton für das ganze Abenteuer an.
Alex’ Ansatz zielt darauf ab, diese Mischung aus Drama und Funk einzufangen. Hier wird nicht einfach nur auf den Tasten herumgedrückt – er legt das Fundament für Musik, die genauso viel Spannung wie tanzbaren Groove bietet. Das Intro ist eine augenzwinkernde Hommage an die Ära und verspricht einen Deep Dive, bei dem man am liebsten sofort die Sonnenbrille aufsetzen und loslegen möchte.

"Sie sagen uns, dass es dramatisch und doch funky wird."
("They tell us that this is going to be dramatic and yet funky.")© Screenshot/Zitat: Alexballmusic (YouTube)
Chromatische Steigerungen und knusprige Akkorde: Das Geheimrezept

"Man will Crunch und Smush, viele Halbton-Action – so bekommt man diesen Sound."
("You want crunch and smush, you want lots of that semitone action going on, that's how you get this sound.")© Screenshot/Zitat: Alexballmusic (YouTube)
Gleich zu Beginn lüftet Alex das Geheimnis hinter den ikonischen Cop-Serien-Themes: Es dreht sich alles um chromatische Steigerungen und Harmonien, die einen treffen wie eine Elster im Frühling. Vergesst langweilige Dur- und Moll-Akkorde – hier regieren Smush, Crunch und gestapelte Polychords wie ein überladener Meat Pie. Er zeigt, wie das chromatische Hochwandern der oberen Töne und das darunter Bauen der Akkorde diese typische Spannung und Entladung erzeugt.
Doch es bleibt nicht bei der Theorie. Alex ermutigt zum Experimentieren – Akkorde wild übereinanderstapeln, Cluster-Noten über die Oktaven verteilen und gezielte rhythmische Verschiebungen sorgen für Würze. Das Ergebnis? Drama, Funk und eine Dringlichkeit, als würde man gleich einen Verbrecherring an der Tanke hochnehmen.
Gear-Parade: Drums, Bass, Gitarren und Bläser
Wenn es um die Instrumentierung geht, macht Alex keine halben Sachen – er stellt das Wesentliche auf wie ein echter Profi. Die Drums kommen aus Native Instruments’ Abbey Road 70s Drummer, getweakt für diesen trockenen, knackigen Sound und anschließend durch Abbey Road Vinyl und Plate Reverb für extra Vintage-Charme geschickt. Auch die Percussion bekommt ihren Auftritt: VST-Bongos, Timpani und eine Kiste voller Shaker und Tambourine sorgen für den menschlichen Touch.
Beim Bass bleibt Alex oldschool: Direkt ins Interface, etwas Sättigung, dazu ein Synth-Double mit Bandpass-Filter für Definition ohne Matsch im Mix. Die Gitarren werden klassisch aufgenommen – Röhrenamp, SM57 und ein Wah-Pedal, das expressiver ist als ein Känguru auf Zuckerschock. Rhythmus- und Oktavparts werden breit gepannt, der Bassbereich bleibt sauber.
Die Bläser sind das letzte Puzzlestück, geliefert von Session Horns Pro. Alex programmiert jede Stimme für maximale Realistik und Durchsetzungskraft. Er stapelt Melodien, Gegenmelodien und Stabs, nutzt Processing, um Platz zu schaffen und lässt die Bläser durch den Mix schneiden wie eine Motorsäge beim Grillfest. Arrangement und Sounddesign vom Feinsten.
Produktionstipps: Authentisch und Retro bleiben
Alex gibt goldene Tipps für alle, die den authentischen 70s-Sound jagen. Erstens: Halte das Arrangement schlank und den Mix simpel. Seiner Meinung nach steckt 90% der Magie in der Komposition, nicht in endlosen Plugin-Ketten – wenn die Parts sich nicht ins Gehege kommen, ist die halbe Miete schon drin. Wenn alle gemeinsam das Riff spielen, klingt es gigantisch, ganz ohne Effekt-Overkill.
Er betont auch, wie wichtig es ist, wie ein TV-Orchester zu denken – begrenzte Spuren, echte Musiker, disziplinierte Overdubs. Keine Layer-Orgien; ein realistisches Ensemble sorgt für Luft und Punch. Alex’ eigenes Arrangement könnte von weniger als 20 Leuten gespielt werden, was alles schön knackig und glaubwürdig hält.
Beim Mixen gilt Minimalismus: Ein Plate-Reverb für die ganze Band, etwas Tape- und Vinyl-Flair und der Fokus auf den Vibe schon bei der Aufnahme. Wer hören will, wie diese Tipps in der Praxis klingen, sollte sich das Video anschauen – so viel 70s-Magie passt einfach nicht komplett in einen Text. Die Ohren müssen ran!

"Ich benutze für den gesamten Mix nur ein Reverb, weil sie das damals auch so gemacht hätten."
("I'm just going to have one reverb that I use on the mix for everything because that's the way they would have done it back in the day.")© Screenshot/Zitat: Alexballmusic (YouTube)
Das große Finale: Der Mix in voller Pracht
Nach all dem Aufbau lässt Alex den kompletten Mix los – und der knallt! Jedes Element sitzt wie ein eingespieltes Polizeiteam, vom knusprigen Rhodes bis zu den lässigen Bläsern. Der Groove ist unwiderstehlich und das Feeling purer 70s-Cop-Serien-Charme. Wer den echten Punch und die Details erleben will, sollte sich das Finale im Video geben – kein Text der Welt kann diese letzte Verfolgungsjagd aus Sound wirklich beschreiben.
Zum YouTube Video:
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Zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/AlexBallMusic
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