ALM / Busy Circuits versteht es, Module zu entwickeln, die echte Probleme im Modular-Alltag lösen – und der Stem Ripper ist da keine Ausnahme. Dieses kompakte 8-Kanal-Audiorecorder-Modul ermöglicht es, jeden einzelnen Stem deines Patches direkt auf eine microSD-Karte aufzunehmen – ganz ohne externes Equipment oder lästiges Gefrickel. Im aktuellen ALM TV-Video führt das Team durch eine komplette Recording-Session: vom Patch-Aufbau bis zum Mixing in Logic Pro und zeigt, wie nahtlos sich der Stem Ripper in moderne Eurorack-Workflows einfügt. Wer schon immer unkompliziert Modular-Jams archivieren, editieren oder remixen wollte, sollte hier genauer hinschauen.

16. August 2025
MILES
ALM TVs Stem Ripper: Multitrack-Aufnahmen für Modular ohne Umstände
Direktes Multitracking – ganz ohne Zusatzgeräte
ALM TV startet mit dem Hauptzweck des Stem Ripper: direkte, unmittelbare Multitrack-Aufnahmen von Modular-Patches, ohne dass ein externes Audio-Interface oder Computer nötig wäre. Das Modul bietet acht separate Eingänge, die jeweils einen eigenen Stem aus dem System aufnehmen – so lässt sich jedes Element des Patches isoliert dokumentieren. Für alle, die das Jonglieren mit externen Recordern oder das Umstecken von Kabeln leid sind, ist das eine echte Erleichterung.
Im Video wird ein unkomplizierter Workflow demonstriert: Kick, Snare, Hi-Hats, Toms, Bass, Akkorde und Effekt-Returns werden jeweils auf eigene Kanäle gepatcht. Alles bleibt im Rack, der Stem Ripper erspart das übliche Kabelchaos und Signalverluste, wie sie beim Routing zu externen Recordern entstehen können. Wer Wert auf saubere Signalwege und minimale Einrichtung legt, bekommt hier eine praxisnahe, patchfreundliche Lösung.

"Multi-track recording of your modular patches for easy mixing and editing within a computer."
© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Stems auf SD: Hochwertige Aufnahme direkt auf Karte

"The Stemripper can record audio for any length of time as long as there is space on the micro SD card."
© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Jeder Eingang des Stem Ripper wird als 16-Bit-44,1kHz-WAV-Datei direkt auf eine vorne eingesteckte microSD-Karte geschrieben. Das bedeutet: Keine Begrenzung durch internen Speicher, keine Unterbrechung während der Session – die Aufnahmezeit hängt allein von der Größe der SD-Karte ab. Selbst lange Jams werden elegant gehandhabt, indem Dateien automatisch in 4GB-Blöcke (etwa 81 Minuten) aufgeteilt werden.
Der Ablauf ist simpel: Karte einstecken, auf das grüne Record-Ready-LED achten und die rote Clip-Anzeige im Auge behalten, um digitales Übersteuern zu vermeiden. Nach der Aufnahme genügt ein Knopfdruck, um die Aufnahme zu beenden und eine datierte Multichannel-WAV-Datei zu erzeugen. So landet jedes Detail des Patches sicher auf der Karte und ist bereit für die Nachbearbeitung.
Archivierfreundlich: Bedienung und Datumsstempel
ALMs Designphilosophie zeigt sich auch beim Stem Ripper: Die Bedienoberfläche ist so unkompliziert wie ein Toaster. Ein paar LEDs und ein einziger Knopf – mehr braucht es nicht, um sich aufs Musikmachen zu konzentrieren. Automatische Datumsstempel sorgen dafür, dass man seine Patch-Experimente leicht wiederfindet – keine rätselhaften Dateien oder verlorenen Takes mehr. Gerade für alle, die alte Sessions gerne remixen oder nachbauen, ist das ein echtes Plus.

"A date stamped multi-channel wave file will be created on the card."
© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Thru Expander: Nie wieder Kabelsalat
Wer schon beim Gedanken an gestapelte Patchkabel für Monitoring oder Routing die Krise bekommt, wird den optionalen Thru Expander zu schätzen wissen. Er dupliziert jeden der acht Eingänge auf eine Reihe ungebufferter Ausgänge – so lassen sich Signale bequem an Mixer, Effekte oder andere Ziele weiterleiten, ganz ohne Splitterkabel oder passive Mults. Der Preis dafür sind schlanke 2HP im Rack, aber das Resultat ist ein deutlich aufgeräumteres und zuverlässigeres Patch – besonders in komplexen Live- oder Studiosetups.
Vom Patch in die DAW: Nahtloses Mixing und kreative Workflows

"The Stem Ripper makes it quick and easy to archive patches, sample from your system or create finished mixes from anything you patch in modular."
© Screenshot/Zitat: Busycircuits (YouTube)
Ist der Patch einmal aufgenommen, macht es der Stem Ripper kinderleicht, die Stems zur weiteren Bearbeitung auf den Rechner zu übertragen. Im Video wird gezeigt: SD-Karte raus, am Computer einlegen und die Multichannel-WAV-Datei ins bevorzugte DAW-Programm ziehen. In der Demo wird Logic Pro genutzt, wo die Datei in einzelne Spuren aufgeteilt wird – acht separate Stems plus ein Stereomix als Referenz.
Dieser Workflow eröffnet zahlreiche kreative Möglichkeiten: Stereopaare lassen sich hart pannen und gruppieren, Spuren umbenennen und mit allen DAW-typischen Mitteln bearbeiten – EQ, Kompression, Effekte und mehr. Die Option, Modular-Performances nachträglich zu archivieren, zu samplen oder komplett zu mischen, ist ein echter Gamechanger für alle, die Hardware-Spontaneität mit In-the-Box-Feinschliff verbinden wollen.
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