Andertons Synths, Keys and Tech entfesseln den Korg Phase 8: Akustisches Chaos auf Britisch

1. Juli 2026

SPARKY

Andertons Synths, Keys and Tech entfesseln den Korg Phase 8: Akustisches Chaos auf Britisch

Korg geht mit dem Phase 8 neue Wege, und Andertons Synths, Keys and Tech nehmen das Teil auseinander, testen es und checken, ob es wirklich knallt. Jack Duxbury taucht in diesen achtstimmigen Mutanten ein – halb Resonator, halb Synth – und versucht, Sounds rauszuholen, die du direkt im Set spielen kannst. Wer auf abgefahrenes, haptisches und unberechenbares Gear steht, ist hier richtig. Vergiss brave Pianos – das hier ist eher Toaster-Fight als Teestunde.

Akustischer Synth-Rumble: Phase 8 ist da

Der Korg Phase 8 ist nicht das, was deine Oma unter einem Synthesizer versteht – das ist ein echter akustisch-elektronischer Mutant mit acht Stimmen und einer gespaltenen Persönlichkeit. Jack Duxbury packt das Teil aus und gibt direkt zu, dass er anfangs keinen Plan hatte, wofür das Ding eigentlich gut sein soll. Seit Superbooth wird der Phase 8 gehypt, aber klar ist: Das ist kein weiterer Keyboard-Klon, sondern ein Gerät, das die Party crasht und garantiert nicht im Hintergrund verschwindet.

Hier steckt dieser seltsame Innovationsgeist drin, den man nur bekommt, wenn eine Firma jahrelang im Keller tüftelt und dann den verrückten Wissenschaftler rauslässt. Nach nur einer halben Stunde Rumprobieren überlegt Jack schon, wie das Teil neben einem Piano funktionieren könnte – der Use Case ist also komplett offen. Fazit: Phase 8 ist unberechenbar, ein bisschen polarisierend und – wenn du schnell bist – vielleicht sogar noch auf Lager.

Ich muss ehrlich sein, ich hab’s beim ersten Mal nicht gecheckt.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Haptik, Obertöne und Hands-on-Chaos

Das ist der wavefoldy-Part hier.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Hier geht’s um Hebel, nicht Menüs. Der Phase 8 will angefasst werden – Jack verbringt mehr Zeit mit Flicks, Plucks und Slides als im Menü. Der große Hebel oben? Nicht nur Deko: Er ist das Tor zum akustischen Voodoo im Inneren, von gedämpften Klängen bis zu offenen, klingenden Eskapaden. Velocity ist nicht nur Lautstärke – hier gibt’s eine gespaltene Persönlichkeit, die bei härterem Anschlag Obertöne und Wavefolding-Dreck reinbringt.

Die Hüllkurve lässt sich direkt und ohne Bildschirm formen – von scharf bis verwaschen, alles mit einem Dreh. Die Modulationssektion reicht von klassischem Tremolo über AM-Wahnsinn bis hin zu einem harmonischen Sweep, der selbst Modular-Fans neidisch macht. Und Softsynths? Vergiss es – hier musst du den Sound physisch stoppen, was dem Ganzen ein lebendiges, fast organisches Feeling gibt. Das ist Haptik-Synthese in Reinform – das Teil will deine Fingerabdrücke.

Sequencing: Von Step zu Polytime-Skronk

Der Sequencer des Phase 8 ist eher Straßenwaffe als Tabellenkalkulation. Jack zeigt Live- und Step-Sequencing – du kannst unquantisierten Wahnsinn einspielen oder alles sauber mit Steps setzen. Das Skip-Feature bringt richtig Würze rein, bricht aus dem 8-Step-Einerlei aus und sorgt für Polytime-Irrsinn – das macht dein DAW nicht ohne Mathe-Studium.

Motion Recording ist hier kein Marketing-Gag – Jack nimmt in Echtzeit Quantize, Envelope und Velocity auf, alles direkt im Flow. Mit den beiliegenden Tines kannst du Skalen und Stimmung schneller wechseln als das Publikum „Welche Tonart?“ fragt. Der Phase 8 ist für Live-Improvisation und Studio-Experimente gebaut – genau unser Ding.

Das bringt richtig viel Abwechslung rein.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Distortion & Kontext: Von sanften Chimes zu Klangprügeleien

Es ist klar, dass wir neue Wege finden müssen, wie man das musikalisch einbaut.

© Screenshot/Zitat: Andertonskeyboarddept (YouTube)

Gerade wenn du denkst, der Phase 8 kann nur hübsche Obertöne und Ambient-Jams, hängt Jack ein Distortion-Pedal dran. Zack, wird aus der zarten Akustikmaschine ein knurrender Straßenkämpfer. Der Kontrast zwischen sauberem Resonanzsound und vollem Fuzz ist brutal – der Phase 8 kann nicht nur mit Verzerrung umgehen, er schreit danach.

Das ist der Trick: Das Teil ist kein One-Trick-Pony. Jack und Oz wechseln von feinen Melodien zu wilden Jams und zeigen, wie flexibel der Phase 8 ist. Ob als Piano-Layer, mit Pedalen zerlegt oder einfach nur für abgefahrene Sounds – der Phase 8 passt sich an. Ein echtes Chamäleon. Wer brav will, sucht besser woanders.

Anschauen, nicht nur lesen

Mal ehrlich – Worte und selbst die besten Metaphern reichen hier nicht. Jacks Jams, die Nuancen der Tines und das komplette Chaos mit Effekten muss man gesehen und gehört haben. Ob der Phase 8 in deinen Rave-Bunker oder ins Wohnzimmer passt, erfährst du nur im Video. Deine Ohren werden’s dir danken.


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