Andrew Chapman Creative: So klingen Vocals wirklich fett (und vielleicht gewinnst du sogar was)

10. Dezember 2025

SPARKY

Andrew Chapman Creative: So klingen Vocals wirklich fett (und vielleicht gewinnst du sogar was)

Genug von den ewig gleichen Vocal-Recording-Tutorials, die nur über Gear labern und den Menschen vergessen? Andrew Chapman Creative dreht den Spieß um und zeigt, warum ein entspannter Vibe im Studio wichtiger ist als der Preis deines Mikrofons. Dieses Video ist ein Crashkurs in Künstlerkomfort, Gear-Auswahl mit echtem Impact und handfesten Tricks gegen Zischlaute und Nahbesprechungseffekt. Obendrauf gibt’s noch einen Mix-Wettbewerb mit echten Preisen – hier kannst du dein Können (und Ego) auf die Probe stellen. Wer die dreckige, praktische Wahrheit übers Vocal-Recording sucht, ist hier im Rave-Bunker richtig.

Vibes statt Volt: Studio-Psychologie für Fortgeschrittene

Klartext: Du kannst das teuerste Boutique-Gear besitzen, aber wenn sich dein Artist fühlt wie beim Zahnarzt, ist die Session schon tot. Andrew Chapman Creative räumt gleich zu Beginn mit dem Mythos auf, dass nur das Equipment zählt, und macht klar: Performance ist König und Komfort das geheime Rezept. Vergiss Kompressor-Einstellungen – wenn der Sänger verkrampft ist, klingt dein Take wie im Besenschrank aufgenommen.

Chapmans Tipps sind angenehm direkt: Sei einfach ein guter Typ. Zeig dem Artist, wo das Klo ist, lass in der ersten Minute die Finger vom Gear und rede wie ein Mensch mit ihm. Manche wollen sofort loslegen, andere erstmal ankommen – lies die Stimmung und folge ihrem Tempo. Es geht nicht nur um bessere Takes, sondern darum, dass die Session kein Toaster-Fight, sondern eine echte Jam-Session wird. Stammkunden? Das ist dann nur noch die Kür.

Das Wichtigste ist, dass du ein guter Typ bist.

© Screenshot/Zitat: Andrewchapmancreative (YouTube)

Mic-Battle: DA67 vs DA87 und der Preamp-Showdown

Nein, Dachman Audio sponsert dieses Video nicht. Ich verdiene keinen Cent, wenn du eines ihrer Mikrofone kaufst.

© Screenshot/Zitat: Andrewchapmancreative (YouTube)

Für die Gear-Nerds: Chapman versteckt sich nicht vor Technik, aber verkauft dir auch keinen Quatsch. Er nutzt zwei Mics – das Dachman Audio DA67 mit Vintage-Telefunken-Röhre und das DA87SE – ohne Sponsoring, ohne Affiliate-Links. Das DA67 läuft über den A-Designs P1 Preamp für Wärme und Geschmeidigkeit, das DA87SE durch den Chandler TG2 für mehr Glanz obenrum. Jede Kombi wird gewählt, weil sie den Vocal-Sound formt – nicht für den Marken-Flex.

Die Analyse ist praxisnah: Das DA67/P1-Setup hält alles smooth und offen, ohne scharf zu werden – perfekt, um Zischlaute zu zähmen. Das DA87SE mit Chandler TG2 bringt Helligkeit, ohne die Höhen zur Käsereibe zu machen. Chapman hat diese Chains für seine Voiceovers getestet und bekommt regelmäßig Props dafür. Es geht nicht um Vintage-Mythen, sondern um das perfekte Match für die jeweilige Stimme.

Platzierungsspiel: Zischlaute, Nähe und Richtcharakteristik

Mic-Placement ist keine schwarze Magie – es ist die halbe Miete. Chapman zeigt, wie ein simpler Handtest verrät, wohin die T- und S-Laute schießen, und wie ein schräg gestelltes Mikro dir stundenlanges De-Essing erspart. Wenn die Zischlaute eskalieren, einfach das Mic etwas höher und nach unten kippen. Keine Plugin-Voodoo – nur Physik und gesunder Menschenverstand.

Nahbesprechungseffekt? Chapman bleibt realistisch: Sechs bis acht Zoll Abstand ist meist der Sweetspot für Rock-Vocals, aber am Ende Geschmackssache. Zu nah, und du ersäufst in Bass und Atemgeräuschen – vor allem nach der Kompression. Sein Pro-Tipp: Popfilter auf separatem Ständer als Marker, damit der Artist im Sweetspot bleibt. Und bei Gang-Vocals? DA67 auf Omni, Leute um das Mic rotieren lassen – so entsteht der große, raumfüllende Sound. Wer den Unterschied wirklich hören will, muss ins Video reinschauen – Worte können das Chaos nur andeuten.

Wenn du das bei deinem Sänger bemerkst, nimm einfach das Mikrofon, geh ein Stück höher und neige es nach unten.

© Screenshot/Zitat: Andrewchapmancreative (YouTube)

Mix-Contest: Zeig, was du kannst!

Du musst kein zahlendes Patreon-Mitglied sein, um auf diese Rohdateien zuzugreifen.

© Screenshot/Zitat: Andrewchapmancreative (YouTube)

Jetzt wird’s spannend: Chapman startet einen echten Mix-Wettbewerb. Multitracks runterladen (kein Patreon-Paywall), Mixing-Skills zeigen und mit Glück Preise oder sogar Credits auf dem Song abstauben. Es gibt Kopfhörer, Interfaces, vielleicht noch cooleres Zeug – je nachdem, was sich ergibt.

Das ist kein Eitelkeits-Contest – wenn dein Mix knallt, landet er vielleicht auf allen Streaming-Plattformen. Aber bleib bescheiden: Die Band entscheidet am Ende. Trotzdem, eine fette Chance, dich mit den Besten (und Schlechtesten) des Internets zu messen. Check den angepinnten Kommentar für Updates und mach dich bereit für den Sound-Battle.

Session-Realität: Producer-Tricks und Kreativ-Feuer

Chapmans Session-Walkthrough ist Gold wert für alle, die sterile Step-by-Step-Tutorials satt haben. Er zeigt, dass Producing mehr ist als Engineering – mal coachst du den Artist für mehr Druck auf den Höhen, mal werden Harmonien gedoppelt für den 3D-Sound. Aber: Immer schön auf dem Teppich bleiben. Manche Artists wollen Input, andere einfach nur aufnehmen. Die Del Cobras waren offen für kreativen Austausch – so wurde die Session echte Teamarbeit.

Die Praxis-Tipps sitzen: Vom Platztausch bei Gang-Vocals bis zum Experimentieren mit Mic-Positionen für mehr Raum – alles dreht sich darum, das Beste aus Raum und Leuten rauszuholen. Chapmans Stil ist praktisch, ehrlich und nie dogmatisch. Wer den vollen Vibe will – Audio-Beispiele, Session-Talk und alle Details – muss ins Video eintauchen. Glaub mir, Text bringt dich nur bis zum Eingang dieses Rave-Bunkers.


Zum YouTube Video:


Zum YouTube Video: