Wenn du schon immer von einem Neumann U67 geträumt hast, aber dein Budget eher Imbissbude als Edelrestaurant ist, hat Andrew Chapman Creative was für dich. In diesem gnadenlos ehrlichen Review nimmt er das Dachman Audio DA67 auseinander und jagt den legendären U67-Sound – ganz ohne Vintage-Preisschild. Hier gibt’s Klartext, rohe Audios und einen Röhrentausch, der mehr als nur Show ist. Für alle Homestudio-Hustler und Neugierigen: Lies weiter – hier gibt’s Groove und Ehrlichkeit.

25. November 2025
RILEY
Andrew Chapman Creative testet das DA67: Bringt dieses Mic U67-Vibes oder nur Hype?
Dachman Audio DA67, Guild OM-240E Akustikgitarre, Telefunken EF86 Röhre, Tung Sol EF806 Röhre
Die Jagd nach dem U67-Geist
Andrew Chapman Creative macht gleich zu Beginn klar, was Sache ist mit U67-Klonen. Vergiss die Suche nach einem perfekten Eins-zu-eins-Nachbau – mehr Unterschiede als bei Vintage-U67s gibt’s höchstens im Plattenladen. Mikrofone altern, werden fallen gelassen und modifiziert, also zu erwarten, dass das DA67 eine Kopie ist, ist wie zu hoffen, dass ein Döner wie ein Gourmet-Burger schmeckt.
Andrew sagt: Viel wichtiger ist die Persönlichkeit des DA67. Glättet es die Höhen? Hat es den richtigen Transienten-Charakter? Wird es fetter, wenn man reindrückt? Darum geht’s wirklich. Keine Datenblatt-Schlachten – hier zählt der Vibe, die Klarheit und die Musikalität, die ein U67 so besonders machen.

"An den armen Tropf, der sich fragt, ob dieses Mikrofon ein exaktes Replikat eines Vintage-Neumann U67 aus den 1960ern ist: Bitte geh diesen Kaninchenbau nicht runter."
("To the poor soul who's wondering if this microphone is an exact replica of a vintage Neumann U67 from the 1960s, I beg of you, don't go down that rabbit hole.")© Screenshot/Zitat: Andrewchapmancreative (YouTube)
Zwei Seelen, ein Mic: Die Klang-Persönlichkeit des DA67

"Auf der einen Seite hast du die sanften, süßen, nuancierten Performances. Dafür ist es phänomenal. Aber auf der anderen Seite kann es auch ein Rock'n'Roll-Mikrofon sein."
("On the one side, you've got the gentle, sweet, nuanced performances. It's phenomenal for that. But on the other side, it can be a rock and roll microphone as well.")© Screenshot/Zitat: Andrewchapmancreative (YouTube)
Andrew erklärt, was das DA67 ausmacht – und das ist vor allem seine doppelte Persönlichkeit. Einerseits ist das Mic ein Detail-Freak: Es fängt jede Nuance und Feinheit bei sanften Performances wie Akustikgitarre oder Piano ein. Er erzählt, wie das DA67 in einer Session auf der Akustikgitarre praktisch keine Nachbearbeitung brauchte. Das ist der Traum für jedes Homestudio: weniger fixen, mehr grooven.
Aber lass dich nicht täuschen – das Mic ist nicht nur für Singer-Songwriter. Andrew zeigt, dass das DA67 auch mit hellen, transientenreichen Gitarren klarkommt, ohne dass es in den Ohren weh tut. Er nutzt eine Guild OM-240E mit frischen Saiten, und das DA67 lässt sie wie eine Boutique-Gitarre klingen. Die Transienten sind kontrolliert, die Höhen offen, aber nie scharf, und die Low-Mids haben genau das Extra an Fülle, das man beim kräftigen Anschlag will. Genau diese Vielseitigkeit macht ein Mic zum Studio-Standard und nicht nur zum kurzlebigen Spielzeug.
Bei Vocals ist das DA67 laut Andrew ein echter Publikumsliebling. Offene, seidige Höhen, gezähmte S-Laute, kein Nasal oder Boxy. Egal ob du sanft flüsterst oder mit der Band alles gibst – das Mic passt sich an. Besonders gefällt ihm, wie es bei kräftigem Gesang dicker wird – wie ein guter Preamp, nur direkt im Mic. Genau so eine gespaltene Persönlichkeit will ich im Studio: süß, wenn’s sein muss, wild, wenn’s drauf ankommt.
Vom Flüstern zum Schreien: Akustik vs. Rock-Vocals
Andrew schickt das DA67 mit zwei Vocal-Performances ins Rennen: einmal sanft und nuanciert, einmal volle Rock-Breitseite. Das Mic meistert beides souverän und zeigt, dass es sowohl das Zarte als auch das Aggressive locker einfängt. Bei der sanften Version geht’s um Geschmeidigkeit und Klarheit – keine Härte, nur Vibe.
Wenn er beim lauten Take aufdreht, bleibt das DA67 cool. Es wird fetter, musikalischer und nie schrill. Das ist Gold wert, wenn du im Schlafzimmerstudio alles von Folk bis Punk aufnimmst. Andrew macht klar: Das Mic ist kein One-Trick-Pony. Es hat die Range, alles mitzumachen, was du ihm vorsetzt.
Für die Nerds gibt’s sogar rohe Audiodateien zum Download – ganz ohne YouTube-Kompression. So viel Transparenz feiere ich: Lass die Sounds sprechen, kein Marketing-Geblubber nötig.
Röhrentausch: Sound-Lotterie mit Ansage
Jetzt wird’s spannend – Andrew tauscht die Standard-Tung Sol EF806 gegen eine Vintage Telefunken EF86 und die Vorfreude ist spürbar. Er nimmt alle Nachbearbeitung raus, damit du den rohen, ungefilterten Sound hörst. Das ist wie Streetfood ohne Soße – nichts zum Verstecken.
Der Tausch ist kein Show-Gag. Andrew erklärt, dass die Standardröhre die gleiche ist, die Neumann in der modernen U67-Neuauflage verbaut – also schon ab Werk echtes Zeug. Aber mit der NOS-Telefunken kommt ein neuer Vibe ins Spiel. Er will, dass du genau hinhörst und selbst entscheidest, ob der Unterschied real ist oder nur Audiophilen-Mythos.
Er erklärt auch, was NOS heißt: New Old Stock, nie benutzt, aber damals gebaut. Das Ergebnis? Ein anderer Flavor, eine neue Charakter-Schicht. Andrew will hier keine Wunder verkaufen – der Sound spricht für sich. Und das ist im Gear-Game selten genug.
Röhren-Talk: Macht der Tausch wirklich was aus?
Andrew geht ins Detail, wie sich der Röhrentausch beim DA67 auswirkt. Er gibt zu, es ist schwer in Worte zu fassen, aber mit der Vintage-Röhre hört er mehr Wärme, Glow und Klarheit. Die Mitten und oberen Mitten bekommen extra Charakter, und er steht drauf. Wichtig: Er verdient keinen Cent an den Röhren – keine Affiliate-Links, kein Geschwafel, nur ehrliche Ohren.
Er packt das ewige Thema an: Bringen Röhren wirklich einen anderen Sound oder ist das alles Quatsch? Andrew ist klar: Natürlich machen sie das. Jedes Bauteil im Signalweg hinterlässt Spuren, vom Kondensator bis zum Trafo. Frequenzgang-Diagramme zeigen nur einen Teil – es geht um Gefühl, Vibe und wie das Mic im echten Leben reagiert.
Er bringt einen starken Vergleich: Du kannst aus einem SM57 mit EQ nie ein U87 machen, egal wie fancy deine Plugins sind. Die Reaktion des DA67 auf Röhrentausch zeigt, dass kleine Änderungen einen großen Unterschied machen können – besonders, wenn du auf einen bestimmten Sound schielst.
Zur Untermauerung gibt’s direkte Audiovergleiche – einmal mit Standardröhre, einmal mit NOS-Telefunken. Keine Tricks, nur rohe Takes. Wer noch zweifelt, ob Röhrentausch Sinn macht, wird hier wachgerüttelt.

"Natürlich verändern sie den Sound deines Mikrofons. Natürlich verändert jedes einzelne Bauteil im Signalweg den Klang des Mikrofons."
("Of course they change the sound of your microphone. Of course every single component in the signal path will alter the sound of the microphone.")© Screenshot/Zitat: Andrewchapmancreative (YouTube)
Fazit: DA67 – Preis-Leistung mit Punch?
Andrew macht zum Schluss eine klare Ansage. Für ihn ist das DA67 ein Top-Deal. Die Basisversion mit Standardröhre kostet 1.100 Dollar, mit NOS-Telefunken sind’s 1.500. Für ein Mic mit U67-Vibes ohne Vintage-Preis ist das echt stark.
Er hebt die Wärme, den Glow und die verzeihenden oberen Mitten hervor – quasi ein eingebautes De-Essing. Die Höhen bleiben smooth, und die Vielseitigkeit macht das Mic zum Allrounder, egal ob Schlafzimmer oder Pro-Studio. Andrew hyped nicht, er meint’s ernst: Der Sound überzeugt und das DA67 gehört für ihn ins Arsenal.
Wer überlegt, für ein High-End-Röhrenmic Geld in die Hand zu nehmen, bekommt hier alle Infos ohne Marketing-Blabla. Ehrliche Meinung, ehrlicher Sound – genau so muss ein Review für Musiker sein, nicht für Werbefuzzis.
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https://www.youtube.com/AndrewChapmanCreative
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