Andrew Huang ist zurück mit seinem jährlichen Top-10-Plugin-Rundown – und du weißt, das wird eine wilde Fahrt. Vergiss trockene Specs und Verkaufsgesülze – hier geht’s nur darum, was im Studio wirklich knallt, von Vintage-Synth-Vibes bis zu Plugins, die dir den Kopf in 3D verdrehen. Andrew ist kreativ, genreübergreifend und immer darauf aus, dass du schnell Musik machst, statt dich in Menüs zu verlieren. Wenn du wissen willst, welche neuen Tools dein Geld wert sind (und welche dich einfach cooler klingen lassen), bist du hier goldrichtig. Schnapp dir ein billiges Bier, setz die Kopfhörer auf und lass uns ins frischeste Plugin-Mixtape 2025 eintauchen.

19. Dezember 2025
RILEY
Andrew Huangs Plugin-Powerliste 2025: Streetwise Picks und Studio-Slaps
Fraction, Halo 3D Pan, Serum 2, Temperance Pro, Valhalla FutureVerb
Das Plugin-Mixtape: Andrews Top-10-Rundown
Andrew Huang startet seinen jährlichen Plugin-Countdown mit einem klaren Statement: keine Sponsoren, nur ehrliche Picks. Es geht ihm nicht ums Verkaufen, sondern um das, was im Studio wirklich abgeht. Der Vibe ist typisch Andrew: kreativ, verspielt und immer auf der Suche nach Tools, die den Workflow schnell und die Sounds inspirierend halten.
Von Anfang an merkt man, dass Andrew ein Faible für Plugins hat, die Musikmachen zum Jam und nicht zur Wissenschaft machen. Usability und sofortige Vibes stehen im Vordergrund – wenn ein Plugin zu lange braucht, fliegt’s raus. Die Liste ist eine genreübergreifende Tour durch Synths, Reverbs und abgefahrene Effekte, alle handverlesen, um Ideen zu zünden und den Groove am Laufen zu halten. Wer genug von endlosen Menüs hat und Gear will, das einfach funktioniert, sollte sich Andrews Liste merken.
Fraction: Vintage-Vibes ohne Schnickschnack
Fraction landet auf Platz 10 und ist quasi das Synth-Pendant zum besten Foodtruck: kleine Karte, aber jeder Bissen sitzt. Andrew feiert, dass es samplebasiert ist und mit Vintage-Synth-Sounds kommt, die immer brauchbar und ein bisschen vibey sind. Keine Parameterflut – einfach laden und Musik machen, bevor der Kaffee kalt wird.
Das eigentliche Highlight ist der Shatter-Button, der Einstellungen randomisiert, aber trotzdem nie Müll ausspuckt. Es ist wie Würfeln und immer gewinnen – keine wilden, unbrauchbaren Sounds, sondern sofortige Inspiration. Wer kreativ werden will, ohne sich zu verlieren, ist mit Fraction bestens bedient.

"Das, was mir daran auffällt, ist, dass es einfach richtig gut klingt – jeder Sound ist brauchbar, jeder Sound hat ein bisschen Vibe."
("The thing that stands out to me about it is that it just sounds really good, like every sound is usable, every sound's a little bit vibey.")© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Halo 3D Pan: Dreh deinen Sound um den Block

"Wir bekommen mehr von diesem um den Kopf wirbelnden Spatialization-Effekt, was für mich viel angenehmer ist als das Standard-Links-Rechts-Panorama."
("We get more of this like swirling around our head spatialization effect, which is much more pleasing to me than the standard like left right pan.")© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Weiter geht’s mit Halo 3D Pan, einem Spatializer, der deinen Sound um den Kopf kreisen lässt wie in einer Klang-Geisterbahn. Andrew ist sichtlich begeistert – das ist nicht einfach nur Links-Rechts-Panning, sondern echtes 3D-Feeling, das Loops lebendig macht. Willst du, dass deine Hi-Hats über deinem Kopf schweben oder der Bass dich von hinten überrascht? Das ist der Trick.
Die Bedienung ist super simpel, aber der Effekt ist abgefahren, besonders auf Kopfhörern. Andrew wünscht sich zwar eingebaute Modulation, aber auch mit manueller Automation ist das Teil ein Gamechanger für alle, die Bewegung im Mix wollen. Und da es Pay-What-You-Want ist, gibt’s keine Ausrede, es nicht auszuprobieren. Glaub mir: Das muss man gehört haben, um’s zu checken.
Reverb-Revolution: Temperance Pro & Valhalla FutureVerb
Andrew vergibt die nächsten beiden Plätze an ein Reverb-Duell: Temperance Pro und Valhalla FutureVerb. Temperance Pro dreht den Spieß um, indem du deinen Reverb auf bestimmte Noten stimmen kannst – alles bleibt in Key und eröffnet neue kreative Wege. Mit MIDI kannst du sogar steuern, welche Noten aktiv sind, sodass der Reverb-Tail deinen Chords folgt. Das ist next-level Stuff für Producer, die ihren Mix singen lassen wollen.
Valhalla FutureVerb ist typisch Andrew – lush, easy zu bedienen und vollgepackt mit Presets, die einfach gut klingen. Es gibt ein paar einzigartige Modi wie Reverse Octave und Detune, aber Andrew bleibt ehrlich: Wer schon viele Valhalla-Plugins hat, braucht vielleicht nicht noch eins. Für 50 Dollar ist es aber ein No-Brainer für alle, die futuristischen Space im Track wollen. Beide Plugins zeigen: Reverb ist nicht nur Hintergrund – es ist eine kreative Waffe.

"Wenn dein Reverb zur Tonart deines Songs passt, klingt das Zeug vielleicht süßer im Mix, aber ich finde, es ist auch einfach eine neue Art von Reverb."
("If your reverb is in key with your song, then stuff might be sweeter in your mix, but I feel like it's also just like a new type of reverb.")© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Serum 2: Der Synth, der alles kann (und noch mehr)

"Ein Clip-Launcher. Du kannst all diese verschiedenen Dinge triggern, natürlich synchronisiert mit deiner DAW – das können Akkorde sein, Phrasen, du kannst sie selbst einbauen oder durch die vorhandenen Bänke gehen, und das funktioniert zusammen mit dem Arpeggiator."
("A clip launcher. So you can have all these different things that you trigger, obviously it's synced with your DAW, these can be chords, they can be phrases, you can put them in yourself, or you can go through any of the banks that they've got here, and this works in tandem with the arpeggiator.")© Screenshot/Zitat: Andrewhuang (YouTube)
Andrew hebt sich die Krone für Serum 2 auf – und ehrlich, dieser Synth ist das Schweizer Taschenmesser unter den Plugins, nur mit mehr Klingen als du je brauchen wirst. Er spart sich sogar Sounddemos, weil die Feature-Liste so lang ist, dass ein ganzes Mixtape nicht reichen würde. Dritter Oszillator, Sample- und Granular-Modi, abgefahrene Routing-Optionen und ein Clip-Launcher, mit dem du Chords und Phrasen on the fly triggern kannst – hier gibt’s alles.
Was wirklich auffällt: Serum 2 verschiebt die Grenzen dessen, was ein Softsynth kann. Die Modulationsmöglichkeiten sind irre, und die neuen Effekte und Bus-Routings machen ihn zum Spielplatz für Sounddesigner und Beatmaker. Andrew betont, was Leute schon alles damit anstellen – von physikalisch modellierten Strings bis zu Vogelrufen. Wer einen Synth will, der mit den wildesten Ideen mithält, kommt an Serum 2 nicht vorbei.
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